| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Christian Dingert (Lebecksmühle) | 0 |
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|---|---|---|
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1
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Tore |
1
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19
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Torschüsse |
9
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14
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Ecken |
2
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8
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Fouls |
10
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68.60
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Ballbesitz in % |
31.40
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-
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Abseits |
1
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-
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Gelb |
1
|
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-
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Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
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AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 18' | ||||
| 61' |
| 18. Min | 6Stage | 3Sugawara | ||||||
| 9Demirovic | 11El Khannouss | 61. Min |
| 46' | ||||
| 57' | ||||
| 57' | ||||
| 65' | ||||
| 65' | ||||
| 78' | ||||
| 83' | ||||
| 89' |
| 23Zagadou | 3Hendriks | 46. Min | ||||||
| 22Assignon | 10Führich | 57. Min | ||||||
| 8Tomás | 9Demirovic | 57. Min | ||||||
| 65. Min | 4Stark | 39Wöber | ||||||
| 65. Min | 19Milosevic | 11Njinmah | ||||||
| 18Leweling | 27Bouanani | 78. Min | ||||||
| 83. Min | 6Stage | 7Mbangula | ||||||
| 30Chema | 28Nartey | 89. Min |
| 30 Backhaus | 78' |
| 78. Min | 30Backhaus |
Der Spielverlauf:
Besonderer Rahmen in Cannstatt. Zum 1000. Mal absolvierte der VfB ein Heimspiel in der Bundesliga. Mit dem SV Werder Bremen gastierte am Sonntagnachmittag ein ebenso traditionsreicher Club in der mit 60.000 Fans ausverkauften MHP Arena. Und auch sportlich ging es um viel. „Gegen einen Gegner, der um den Klassenerhalt kämpft, brauchen wir einmal mehr die volle Intensität“, hatte Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor dem Anpfiff gesagt. Im Vergleich zum vergangenen Auftritt am Donnerstag im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.) veränderte er seine Startelf auf sechs Positionen. Dan-Axel Zagadou, Luca Jaquez, Lorenz Assignon, Chema, Bilal El Khannouss und Tiago Tomás begannen – Atakan Karazor, Jeff Chabot, Ramon Hendriks, Nikolas Nartey, Chris Führich und Ermedin Demirovic nahmen zunächst auf der Bank Platz. Wem gehörte die erste Möglichkeit?
Den Gästen aus Bremen. Senne Lynen kam im Strafraum zum Abschluss – über das Tor (6. Minute). Insgesamt war es eine ausgeglichene Anfangsphase, in der der VfB zunehmend seine Struktur fand. Die Jungs aus Cannstatt näherten sich erstmals über Deniz Undav und Tiago Tomás an (12./16.). Der erste Treffer gelang jedoch den Bremern – Jens Stage sorgte für deren 1:0-Führung (18., siehe „Die Tore“). Wie reagierte Stuttgart? Mit einem wuchtigen Kopfball von Bilal El Khannouss, den Werder-Torwart Mio Backhaus per Reflex klärte (23.). Trotz des Rückstandes war der VfB drin im Spiel, musste jedoch bei Kontersituationen aufmerksam bleiben: Bremens Yukinari Sugawara und Jovan Milosevic verzeichneten zwei aussichtsreiche Abschlüsse (35./41.).
VfB hat den Ball, Werder macht die Räume eng
Die Ereignisdichte nahm zu. Auf der Gegenseite hatten Maximilian Mittelstädt per Freistoß, Bilal El Khannouss per Fernschuss und Deniz Undav per Schlenzer ihre Gelegenheiten (31./44./45.+1). Ärgerlich, dass der VfB dennoch mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeitpause gehen musste. Werder verstand es auch zu Beginn der zweiten Hälfte, kompakt zu verteidigen – die Jungs aus Cannstatt verzeichneten zwar mehr Spielanteile, kamen aber selten zu zwingenden Chancen. Chefcoach Sebastian Hoeneß brachte mit Chris Führich und Ermedin Demirovic neue Offensivimpulse.
Und letztgenannter „Joker“ stach: Nach Flanke von Bilal El Khannouss köpfte Ermedin Demirovic zum 1:1 ein (61., siehe „Die Tore“). Stuttgart wollte mehr, die Fans machten mächtig Alarm, von Bremen kam – bis auf ein Abschluss von Jens Stage (72.) – offensiv wenig. Und der VfB? Hielt das Tempo hoch. Doch die Schüsse von Badredine Bouanani (78.) und Bilal El Khannouss verfehlten das Ziel (85.). Es blieb beim 1:1.
Durch das Remis hat der VfB seinen 57. Bundesliga-Punkt gesammelt. Das bedeutet zum Abschluss des 31. Spieltages den vierten Rang.
Die Tore:
0:1 – 18. Minute: Bremens Jens Stage spielt am Strafraumeck einen Doppelpass mit Yukinari Sugawara. Anschließend trifft er per Flachschuss ins lange Eck. Der VfB liegt zurück.
1:1 – 61. Minute: Angelo Stiller verlagert das Spiel zu Bilal El Khannouss, der anschließend von der linken Seite flankt – im Zentrum gewinnt Ermedin Demirovic das Kopfball-Duell. Der Ausgleich!
Die Besonderheiten:
Historie. Es ist ein geschichtsträchtiger Meilenstein. Zum nunmehr 1000. Mal hat der VfB ein Bundesliga-Heimspiel absolviert. Bislang erreichten diese Marke nur der FC Bayern (1.037 Heimpartien) und Werder Bremen (1.033 Heimpartien).
Einsätze I. Mit der Partie gegen Werder Bremen hat Alexander Nübel sein 125. Pflichtspiel für den Club aus Cannstatt erreicht.
Einsätze II. Und auch im Fall von Dan-Axel Zagadou kam es zur Erreichung einer Marke: Der Verteidiger hat nunmehr sein 50. Pflichtspiel für den VfB absolviert. Es war zugleich sein Bundesliga-Comeback, letztmals hatte er am 9. November 2025 beim 3:2-Heimsieg gegen Augsburg mitgewirkt.
Torschütze. Mit seinem Treffer zum 1:1 hat Ermedin Demirovic sein zehntes Tor in dieser Bundesliga-Saison erzielt. Es ist die dritte Spielzeit in Serie, in der er zweistellig trifft.
Die nächsten Termine:
Den VfB erwartet eine vollständige Trainingswoche, um sich auf die Bundesliga-Partie gegen einen unmittelbaren Tabellennachbarn vorzubereiten. Am Samstag, 2. Mai 2026, um 15.30 Uhr, gastieren die Jungs aus Cannstatt bei der TSG 1899 Hoffenheim. Anschließend findet das letzte Heimspiel der Saison 2025/2026 statt: Am Samstag, 9. Mai 2026, um 15.30 Uhr, gastiert Bayer Leverkusen in der MHP Arena.