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Bundesliga 26. April 2026

„Wir haben gemischte Gefühle“

Cheftrainer Sebastian Hoeneß analysiert das 1:1-Remis gegen Bremen. Auch Torschütze Ermedin Demirovic äußert sich und spricht über seinen Treffer. Die Stimmen:

Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Wir haben gemischte Gefühle. Unser Ziel war es, das Spiel zu gewinnen, wenngleich wir um die Schwere der Aufgabe wussten. Es war der Mannschaft anzumerken, dass die Minuten aus dem DFB-Pokal noch in den Beinen steckten – deswegen haben wir auch ein paar personelle Veränderungen vorgenommen, um alle Jungs gut durch diese Phase zu bekommen. In der ersten Halbzeit waren wir nicht handlungsschnell genug, trotzdem kamen wir zu ein, zwei guten Möglichkeiten. Wir sind einem Rückstand hinterhergelaufen, haben den Ausgleich geschafft, wollten mehr – aber der Siegtreffer blieb aus. Das ist heute zu akzeptieren. Wir haben es durch den geholten Punkt weiterhin in der eigenen Hand, unser großes Ziel am Ende der Bundesliga-Saison zu erreichen.“

Ermedin Demirovic: „Auf der einen Seite kann der Punkt noch wichtig sein, auf der anderen Seite hätten wir gerne drei Zähler mitgenommen. Es war heute ein schwieriges Spiel – wir hatten am Anfang ein paar Probleme, so richtig hereinzukommen, Bremen hat es gut gemacht. Nach dem Gegentreffer haben wir mehr und mehr die Kontrolle an uns gerissen. Wir wollten die Partie unbedingt noch drehen, wissen, dass mit der Qualität in unserem Team stets etwas möglich ist – aber mehr als der Ausgleich gelang leider nicht, obwohl die Energie nach dem 1:1 spürbar war. Die Flanke von Bilal (El Khannouss, Anm. d. Red.) zum Ausgleich kam ‚butterweich’, ich freue mich über das Tor, aber noch schöner wäre ein Sieg gewesen. An der Gesamtsituation hat sich wenig geändert: Unsere Aufgabe ist, schnell zu regenerieren und anschließend total fokussiert das Auswärtsspiel in Hoffenheim vorzubereiten. Ich gehe davon aus, dass uns viele VfB-Fans bei dieser wichtigen Partie begleiten werden – wir wissen, um was es dort geht.“

Daniel Thioune, Cheftrainer vom SV Werder Bremen: „Meine Mannschaft war von der ersten Minute an sehr leidenschaftlich und energetisch. Wir haben es geschafft, den VfB nicht in den ‚Flow‘ kommen zu lassen. Zudem haben wir den einen oder anderen Angriff gut zu Ende gespielt. Es ist ein verdienter, ein erarbeiteter Punktgewinn, mit dem wir gut leben können.“

Die nächsten Termine:

Den VfB erwartet eine vollständige Trainingswoche, um sich auf die Bundesliga-Partie gegen einen unmittelbaren Tabellennachbarn vorzubereiten. Am Samstag, 2. Mai 2026, um 15.30 Uhr, gastieren die Jungs aus Cannstatt bei der TSG 1899 Hoffenheim. Anschließend findet das letzte Heimspiel der Saison 2025/2026 statt: Am Samstag, 9. Mai 2026, um 15.30 Uhr, gastiert Bayer Leverkusen in der MHP Arena.

31. Spieltag: VfB - Werder Bremen