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DFB-Pokal 23. April 2026
DATENCENTER
SCHIEDSRICHTER ZUSCHAUER
Tobias Welz (Wiesbaden) 0
2
Tore
1
29
Torschüsse
18
9
Ecken
4
20
Fouls
17
65.90
Ballbesitz in %
34.10
3
Abseits
2
4
Gelb
5
-
Gelb-Rot
-
-
Rot
-

AUFSTELLUNG

33 TO
Alexander Nübel
3 VE
Ramon Hendriks
7 VE
Maximilian Mittelstädt
24 VE
Jeff Chabot
6 MF
Angelo Stiller
10 MF
Chris Führich
16 MF
Atakan Karazor
28 MF
Nikolas Nartey
9 ST
Ermedin Demirovic
18 ST
Jamie Leweling
26 ST
Deniz Undav

ERSATZBANK

1 TO
Fabian Bredlow
4 VE
Josha Vagnoman
14 VE
Luca Jaquez
22 VE
Lorenz Assignon
23 VE
Dan-Axel Zagadou
11 MF
Bilal El Khannouss
30 MF
Chema
8 ST
Tiago Tomás
27 ST
Badredine Bouanani

TRAINER

Sebastian Hoeneß

AUFSTELLUNG

21 TO
Florian Müller
3 VE
Philipp Lienhart
19 VE
Niklas Beste
28 VE
Matthias Ginter
29 VE
Philipp Treu
33 VE
Jordy Makengo
8 MF
Maximilian Eggestein
14 MF
Yuito Suzuki
32 MF
Vincenzo Grifo
44 MF
Johan Manzambi
31 ST
Igor Matanovic

ERSATZBANK

1 TO
Noah Atubolu
17 VE
Lukas Kübler
30 VE
Christian Günter
43 VE
Bruno Ogbus
27 MF
Nicolas Höfler
7 ST
Derry Scherhant
9 ST
Lucas Höler
22 ST
Cyriaque Irié
26 ST
Maximilian Philipp

TRAINER

Julian Schuster

TORE

2828 Ginter 88 Eggestein 28'
70' 2626 Undav 1111 El Khannouss
119' 88 Tomás 2727 Bouanani
28. Min 8Eggestein 28Ginter
26Undav 11El Khannouss 70. Min
8Tomás 27Bouanani 119. Min

AUSWECHSLUNGEN

63' 2828 Nartey 1111 El Khannouss
77 Scherhant 3232 Grifo 71'
99 Höler 3131 Matanovic 84'
90' 99 Demirovic 88 Tomás
98' 33 Hendriks 1414 Jaquez
3030 Günter 3333 Makengo 101'
1717 Kübler 1919 Beste 102'
4343 Ogbus 2929 Treu 113'
118' 1010 Führich 2727 Bouanani
118' 2626 Undav 44 Vagnoman
28Nartey 11El Khannouss 63. Min
71. Min 32Grifo 7Scherhant
84. Min 31Matanovic 9Höler
9Demirovic 8Tomás 90. Min
3Hendriks 14Jaquez 98. Min
101. Min 33Makengo 30Günter
102. Min 19Beste 17Kübler
113. Min 29Treu 43Ogbus
10Führich 27Bouanani 118. Min
26Undav 4Vagnoman 118. Min

KARTEN

33 Makengo 13'
15' 28 Nartey
17' 18 Leweling
44 Manzambi 17'
32 Grifo 56'
31 Matanovic 74'
9 Höler 94'
95' 3 Hendriks
120 + 1' 8 Tomás
13. Min 33Makengo
28Nartey 15. Min
18Leweling 17. Min
17. Min 44Manzambi
56. Min 32Grifo
74. Min 31Matanovic
94. Min 9Höler
3Hendriks 95. Min
8Tomás 120 + 1. Min
WEITERE DATEN EINBLENDEN

Berlin, Berlin, wir fahren (wieder) nach Berlin!

Der VfB gewinnt sein DFB-Pokal-Halbfinale gegen den SC Freiburg und zieht ins Endspiel ein. Das Spiel mit seiner Dramatik, inklusive Verlängerung, ließ die Nerven zittern. Der Bericht:

Der Spielverlauf:

In der Runde der letzten Vier war Baden-Württemberg doppelt vertreten. Am Donnerstagabend, 23. April 2026, trafen der VfB und der SC Freiburg im DFB-Pokal-Halbfinale aufeinander. „Es wird ein Pokalfight, davon können wir zu 100 Prozent ausgehen“, hatte Sebastian Hoeneß vor Anpfiff gesagt. Im Vergleich zum vergangenen Bundesliga-Auftritt beim FC Bayern München (2:4) veränderte der Cheftrainer seine Startelf auf vier Positionen. Maximilian Mittelstädt, Nikolas Nartey, Ermedin Demirovic und Deniz Undav begannen – Josha Vagnoman, Tiago Tomás und Bilal El Khannouss nahmen zunächst auf der Bank Platz, Finn Jeltsch fehlte verletzungsbedingt. Wem gehörte die erste Chance?

Reguläre Spielzeit: VfB holt Rückstand auf

Dem VfB. Nach einer Ecke köpfte Jeff Chabot über das Tor (5. Minute). Insgesamt war es eine ruppige Anfangsphase, in der beide Teams entschlossen die Zweikämpfe annahmen. Exakt der Pokalfight, den Sebastian Hoeneß prophezeit hatte. Freiburg näherte sich erstmals durch Igor Matanovic an – Alexander Nübel parierte (18.). Bezeichnend: Nach 20 Minuten hatte Schiedsrichter Tobias Welz bereits vier Verwarnungen verteilt – beim VfB sahen Nikolas Nartey und Jamie Leweling jeweils Gelb, beim SCF galt das für Johan Manzambi und Jordy Makengo.

Anschließend nutzten die Gäste einen Eckball und erzielten durch Maximilian Eggestein das 1:0 (28., siehe „Die Tore“). Der VfB probierte, zu antworten und hatte inzwischen mehr Spielanteile – dreimal ließ die SCF-Defensive gute Möglichkeiten zu: Ermedin Demirovic verzog aus zentraler Position, Jamie Lewelings Flachschuss strich am linken Pfosten vorbei, Deniz Undavs Direktabnahme wurde geblockt (40./44./45.+1). Zur Pause lagen die Jungs aus Cannstatt 0:1 zurück. Mit Wucht kamen sie gut in die zweite Hälfte herein. Nach Wiederanpfiff wurde Chris Führich freigespielt, er vergab jedoch aus Nahdistanz (49.).

Stuttgart blieb dran, kam diesmal über Deniz Undav und Angelo Stiller, aber der Mittelfeldakteur bekam den Ball nicht über die Linie gedrückt (61.). Auf der Gegenseite rettete Alexander Nübel vor SCF-Angreifer Igor Matanovic (65.). Es war inzwischen ein tempo- und ereignisreiches Spiel, in dem der VfB auf den Ausgleich drang. Gelang dieser noch? Ja. Erst vergab Freiburg die Chance auf das 2:0, im direkten Gegenzug erzielte Deniz Undav den 1:1-Ausgleich (70., siehe „Die Tore“). Die mit 60.000 Fans ausverkaufte MHP Arena bebte. Der Torschütze traf paar Aktionen später zudem den Pfosten (83.), darüber hinaus scheiterte Chris Führich am gut reagierenden Freiburg-Keeper Florian Müller (90.+2). Danach war die reguläre Spielzeit beendet – 1:1, es hieß: Verlängerung.

Verlängerung: Weiß-roter Jubel in Cannstatt

Die Extra-Spielzeit begann mit zwei Aufregern. Für Freiburg traf Lucas Höler, sein Tor wurde jedoch wegen eines Foulspiels zurückgepfiffen – für den VfB scheiterte Chris Führich nach sehenswerter Kombination am Pfosten (92./96.). Danach nahmen beide Teams das Risiko etwas heraus. Kurz vor Seitenwechsel tauchte plötzlich Bilal El Khannouss vor Gästekeeper Florian Müller auf, der die Oberhand behielt (103.). Weiterhin 1:1. Der zweite Abschnitt verlief zunächst ruhiger. Es war den Mannschaften anzumerken, dass keine zu fortgeschrittener Zeit einen spielentscheidenden Fehler machen wollte. Und als alles nach Elfmeterschießen aussah, legte Badredine Bouanani auf Tiago Tomás ab, der zum 2:1-Siegtreffer abzog (120., siehe „Die Tore“). Der VfB steht im DFB-Pokal-Finale 2025/2026. Jaaa!

DFB-Pokal-Halbfinale: VfB - SC Freiburg

Die Tore:

0:1 – 28. Minute: Nach einem Standard geht Freiburg in Führung. Matthias Ginter gewinnt das Kopfballduell im Strafraum, der Ball landet bei Maximilian Eggestein, der aus fünf Metern mit der Fußspitze trifft.

1:1 – 70. Minute: Irre! Jeff Chabot und Ramon Hendriks blocken eine SCF-Doppelchance, im direkten Gegenzug läuft über den eingewechselten Bilal El Khannouss und Deniz Undav der Konter – letztgenannter schließt präzise ins lange Eck ab. Ausgleich.

2:1 – 120. Minute: JAAA! Der eingewechselte Badredine Bouanani treibt den Ball auf der rechten Seite, spielt Tiago Tomás im Strafraum präzise an, der direkt abschließt und trifft. Der Treffer ins Finale!

Die Besonderheiten:

Einlaufjacken. Gemeinsam für Baden-Württemberg im DFB-Pokal-Halbfinale: Ob Bolzplatz-Kicker, Bundesliga-Profi oder Spieler im Dorfverein – Fußball ist in „THE LÄND“ tief verwurzelt. Auf Initiative des Landes Baden-Württemberg trugen sowohl der VfB Stuttgart 1893 als auch der SC Freiburg die Umrisse des Bundeslandes mit dem Slogan „THE LÄND OF FOOTBALL“ auf ihren Einlaufjacken.

Tore. Mit dem zwischenzeitlichen 1:1 durch Deniz Undav hat der VfB den 50. DFB-Pokal-Treffer unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß erzielt.

Historie. Der VfB steht in der zweiten Saison in Folge im Finale des DFB-Pokals, das ist ein Novum in der Clubgeschichte – das Team mit dem roten Brustring hat somit die Chance, beim Endspiel am Samstag, 23. Mai 2026, im Berliner Olympiastadion den Titel zu verteidigen.

Serie. Der VfB entschied die vergangenen sieben DFB-Pokal-Spiele, in denen es in die Verlängerung ging, allesamt für sich.

Die nächsten Termine:

Für den VfB geht’s zunächst in der Bundesliga weiter. Die Jungs aus Cannstatt empfangen am Sonntag, 26. April 2026, um 15.30 Uhr, den SV Werder Bremen – die Partie in der heimischen MHP Arena gehört zum 31. Spieltag. Bis zum Finale im DFB-Pokal wird es dagegen noch ein paar Wochen dauern: Dieses findet traditionell erst nach Beendigung der Bundesliga-Saison statt und ist für Samstag, 23. Mai 2026, um 20 Uhr, im Berliner Olympiastadion terminiert. Der VfB wird auf den FC Bayern München treffen, der sich im Halbfinale mit 2:0 gegen Bayer Leverkusen durchsetzte.