| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Tobias Welz (Wiesbaden) | 0 |
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|
|---|---|---|
|
2
|
Tore |
1
|
|
29
|
Torschüsse |
18
|
|
9
|
Ecken |
4
|
|
20
|
Fouls |
17
|
|
65.90
|
Ballbesitz in % |
34.10
|
|
3
|
Abseits |
2
|
|
4
|
Gelb |
5
|
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
|
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 28' | ||||
| 70' | ||||
| 119' |
| 28. Min | 8Eggestein | 28Ginter | ||||||
| 26Undav | 11El Khannouss | 70. Min | ||||||
| 8Tomás | 27Bouanani | 119. Min |
| 63' | ||||
| 71' | ||||
| 84' | ||||
| 90' | ||||
| 98' | ||||
| 101' | ||||
| 102' | ||||
| 113' | ||||
| 118' | ||||
| 118' |
| 28Nartey | 11El Khannouss | 63. Min | ||||||
| 71. Min | 32Grifo | 7Scherhant | ||||||
| 84. Min | 31Matanovic | 9Höler | ||||||
| 9Demirovic | 8Tomás | 90. Min | ||||||
| 3Hendriks | 14Jaquez | 98. Min | ||||||
| 101. Min | 33Makengo | 30Günter | ||||||
| 102. Min | 19Beste | 17Kübler | ||||||
| 113. Min | 29Treu | 43Ogbus | ||||||
| 10Führich | 27Bouanani | 118. Min | ||||||
| 26Undav | 4Vagnoman | 118. Min |
| 33 Makengo | 13' | |||
| 15' | 28 Nartey | |||
| 17' | 18 Leweling | |||
| 44 Manzambi | 17' | |||
| 32 Grifo | 56' | |||
| 31 Matanovic | 74' | |||
| 9 Höler | 94' | |||
| 95' | 3 Hendriks | |||
| 120 + 1' | 8 Tomás |
| 13. Min | 33Makengo | |||||||
| 28Nartey | 15. Min | |||||||
| 18Leweling | 17. Min | |||||||
| 17. Min | 44Manzambi | |||||||
| 56. Min | 32Grifo | |||||||
| 74. Min | 31Matanovic | |||||||
| 94. Min | 9Höler | |||||||
| 3Hendriks | 95. Min | |||||||
| 8Tomás | 120 + 1. Min |
Der Spielverlauf:
In der Runde der letzten Vier war Baden-Württemberg doppelt vertreten. Am Donnerstagabend, 23. April 2026, trafen der VfB und der SC Freiburg im DFB-Pokal-Halbfinale aufeinander. „Es wird ein Pokalfight, davon können wir zu 100 Prozent ausgehen“, hatte Sebastian Hoeneß vor Anpfiff gesagt. Im Vergleich zum vergangenen Bundesliga-Auftritt beim FC Bayern München (2:4) veränderte der Cheftrainer seine Startelf auf vier Positionen. Maximilian Mittelstädt, Nikolas Nartey, Ermedin Demirovic und Deniz Undav begannen – Josha Vagnoman, Tiago Tomás und Bilal El Khannouss nahmen zunächst auf der Bank Platz, Finn Jeltsch fehlte verletzungsbedingt. Wem gehörte die erste Chance?
Reguläre Spielzeit: VfB holt Rückstand auf
Dem VfB. Nach einer Ecke köpfte Jeff Chabot über das Tor (5. Minute). Insgesamt war es eine ruppige Anfangsphase, in der beide Teams entschlossen die Zweikämpfe annahmen. Exakt der Pokalfight, den Sebastian Hoeneß prophezeit hatte. Freiburg näherte sich erstmals durch Igor Matanovic an – Alexander Nübel parierte (18.). Bezeichnend: Nach 20 Minuten hatte Schiedsrichter Tobias Welz bereits vier Verwarnungen verteilt – beim VfB sahen Nikolas Nartey und Jamie Leweling jeweils Gelb, beim SCF galt das für Johan Manzambi und Jordy Makengo.
Anschließend nutzten die Gäste einen Eckball und erzielten durch Maximilian Eggestein das 1:0 (28., siehe „Die Tore“). Der VfB probierte, zu antworten und hatte inzwischen mehr Spielanteile – dreimal ließ die SCF-Defensive gute Möglichkeiten zu: Ermedin Demirovic verzog aus zentraler Position, Jamie Lewelings Flachschuss strich am linken Pfosten vorbei, Deniz Undavs Direktabnahme wurde geblockt (40./44./45.+1). Zur Pause lagen die Jungs aus Cannstatt 0:1 zurück. Mit Wucht kamen sie gut in die zweite Hälfte herein. Nach Wiederanpfiff wurde Chris Führich freigespielt, er vergab jedoch aus Nahdistanz (49.).
Stuttgart blieb dran, kam diesmal über Deniz Undav und Angelo Stiller, aber der Mittelfeldakteur bekam den Ball nicht über die Linie gedrückt (61.). Auf der Gegenseite rettete Alexander Nübel vor SCF-Angreifer Igor Matanovic (65.). Es war inzwischen ein tempo- und ereignisreiches Spiel, in dem der VfB auf den Ausgleich drang. Gelang dieser noch? Ja. Erst vergab Freiburg die Chance auf das 2:0, im direkten Gegenzug erzielte Deniz Undav den 1:1-Ausgleich (70., siehe „Die Tore“). Die mit 60.000 Fans ausverkaufte MHP Arena bebte. Der Torschütze traf paar Aktionen später zudem den Pfosten (83.), darüber hinaus scheiterte Chris Führich am gut reagierenden Freiburg-Keeper Florian Müller (90.+2). Danach war die reguläre Spielzeit beendet – 1:1, es hieß: Verlängerung.
Verlängerung: Weiß-roter Jubel in Cannstatt
Die Extra-Spielzeit begann mit zwei Aufregern. Für Freiburg traf Lucas Höler, sein Tor wurde jedoch wegen eines Foulspiels zurückgepfiffen – für den VfB scheiterte Chris Führich nach sehenswerter Kombination am Pfosten (92./96.). Danach nahmen beide Teams das Risiko etwas heraus. Kurz vor Seitenwechsel tauchte plötzlich Bilal El Khannouss vor Gästekeeper Florian Müller auf, der die Oberhand behielt (103.). Weiterhin 1:1. Der zweite Abschnitt verlief zunächst ruhiger. Es war den Mannschaften anzumerken, dass keine zu fortgeschrittener Zeit einen spielentscheidenden Fehler machen wollte. Und als alles nach Elfmeterschießen aussah, legte Badredine Bouanani auf Tiago Tomás ab, der zum 2:1-Siegtreffer abzog (120., siehe „Die Tore“). Der VfB steht im DFB-Pokal-Finale 2025/2026. Jaaa!
Die Tore:
0:1 – 28. Minute: Nach einem Standard geht Freiburg in Führung. Matthias Ginter gewinnt das Kopfballduell im Strafraum, der Ball landet bei Maximilian Eggestein, der aus fünf Metern mit der Fußspitze trifft.
1:1 – 70. Minute: Irre! Jeff Chabot und Ramon Hendriks blocken eine SCF-Doppelchance, im direkten Gegenzug läuft über den eingewechselten Bilal El Khannouss und Deniz Undav der Konter – letztgenannter schließt präzise ins lange Eck ab. Ausgleich.
2:1 – 120. Minute: JAAA! Der eingewechselte Badredine Bouanani treibt den Ball auf der rechten Seite, spielt Tiago Tomás im Strafraum präzise an, der direkt abschließt und trifft. Der Treffer ins Finale!
Die Besonderheiten:
Einlaufjacken. Gemeinsam für Baden-Württemberg im DFB-Pokal-Halbfinale: Ob Bolzplatz-Kicker, Bundesliga-Profi oder Spieler im Dorfverein – Fußball ist in „THE LÄND“ tief verwurzelt. Auf Initiative des Landes Baden-Württemberg trugen sowohl der VfB Stuttgart 1893 als auch der SC Freiburg die Umrisse des Bundeslandes mit dem Slogan „THE LÄND OF FOOTBALL“ auf ihren Einlaufjacken.
Tore. Mit dem zwischenzeitlichen 1:1 durch Deniz Undav hat der VfB den 50. DFB-Pokal-Treffer unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß erzielt.
Historie. Der VfB steht in der zweiten Saison in Folge im Finale des DFB-Pokals, das ist ein Novum in der Clubgeschichte – das Team mit dem roten Brustring hat somit die Chance, beim Endspiel am Samstag, 23. Mai 2026, im Berliner Olympiastadion den Titel zu verteidigen.
Serie. Der VfB entschied die vergangenen sieben DFB-Pokal-Spiele, in denen es in die Verlängerung ging, allesamt für sich.
Die nächsten Termine:
Für den VfB geht’s zunächst in der Bundesliga weiter. Die Jungs aus Cannstatt empfangen am Sonntag, 26. April 2026, um 15.30 Uhr, den SV Werder Bremen – die Partie in der heimischen MHP Arena gehört zum 31. Spieltag. Bis zum Finale im DFB-Pokal wird es dagegen noch ein paar Wochen dauern: Dieses findet traditionell erst nach Beendigung der Bundesliga-Saison statt und ist für Samstag, 23. Mai 2026, um 20 Uhr, im Berliner Olympiastadion terminiert. Der VfB wird auf den FC Bayern München treffen, der sich im Halbfinale mit 2:0 gegen Bayer Leverkusen durchsetzte.