Spielbericht:
Am Samstagmittag starteten die U17-Juniorinnen in das dritte DFB-Pokalfinale der aktuellen Spielzeit mit VfB-Beteilung. Das Team von Trainerduo Antonella Monopoli und Kevin Reiner wollte die herausragende Saisonleistung aus Meisterschaft und wfv-Pokalsieg mit einem weiteren Titel veredeln. Und das gelang den Mädels aus Cannstatt.
Von Beginn an waren Kapitänin Hanna Wachter und Co. das spielbestimmende Team, beschäftigten Jena in der Gefahrenzone und blieben in der Defensive hellwach. Dennoch steckte Jena nicht auf und setzte Nadelstiche. Die VfB U17 hatte die Partie jedoch im Griff und zwang den FCC vielmehr zu langen Bällen. Zur Halbzeit stand die Null auf beiden Seiten.
In Hälfte zwei machten die VfB-Mädels vor 688 Zuschauern im Sportpark Höhenberg genau da weiter, wo sie in den ersten 40 Minuten aufgehört haben. Auch wenn die Strafraumszenen rarer wurden, war deutlich zu spüren, dass die Mädels aus Cannstatt alles auf Sieg setzten. In der Nachspielzeit erlöste Anna Schmidt ihr Team und alle, die den VfB im Herzen tragen. Wenig später ertönte der Schlusspfiff und das Triple 2026 der U17-Juniorinnen war besiegelt.
Stimmen zum Spiel: „Ich kann meine Freude gar nicht in Worte fassen“
Cheftrainerin Antonella Monopoli: „Wir sind gut in die Partie gestartet – dennoch haben wir viele Chancen liegengelassen. Die zweite Halbzeit war etwas schwächer von uns. Wir haben jedoch bis zum Schluss an uns geglaubt. Last-Minute-Tore können wir, das haben wir in dieser Saison schon das eine oder andere Mal bewiesen. Heute werden wir ein bisschen feiern, danach wird weiter gearbeitet. Wir wollen mit jeder Saison eine Schippe drauflegen.“
Cheftrainer Kevin Reiner: „Wir hatten eine kleine Wette am Laufen. Wenn wir gewinnen, dürfen mir die Mädels meine Haare Pink färben – das ist nun das Ergebnis. (lacht) Heute geht eine sehr erfolgreicher Pokalsaison für uns zu Ende, die wir mit dem Titel krönen konnten. So kann es gerne weitergehen.“
Siegtorschützin Anna Schmidt: „Es ist surreal. Ich kann meine Freude gar nicht in Worte fassen. Ich bin einfach nur happy, unglaublich. So richtig realisieren werde ich das wahrscheinlich erst in ein paar Stunden oder Tagen. Ich habe auf den Abpraller gehofft und ihn dann einfach reingemacht. Wir haben in der Mannschaft ein optimales Verhältnis zwischen Spaß und Ernsthaftigkeit. Das zeichnet uns aus. Wir haben zusammen als Team gefightet – der Sieg war dann auch gerechtfertigt, auch wenn Jena echt stark war. Ich kann es dennoch immer noch nicht begreifen, dass mir der Siegtreffer gelungen ist. Für mich war es auf jeden Fall das wichtigste Tor meiner Karriere.“
Kapitänin Hanna Wachter: „Ich freue mich einfach unglaublich, das war ein ganz besonderes Gefühl und sehr emotionaler Moment. Wir haben alle Hindernisse zusammen überwunden und gefightet. Der Moment, als ich die Schale als Kapitänin zur Mannschaft gebracht habe, war einfach unglaublich. Wir haben den aktuell größten deutschen Wettbewerb unserer Altersklasse gewonnen. Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft.“
General Manager Sascha Glass: „Herzlichen Glückwunsch zum DFB-Pokalsieg unserer U17-Juniorinnen. Die Summe aus drei Titeln bestätigt die sehr gute Arbeit, die bei unseren Nachwuchsteams auf und neben dem Platz geleistet wird.“
Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle: „Mit dem DFB-Pokalsieg haben unsere U17-Juniorinnen eine bereits überragende Saison nach der Oberliga-Meisterschaft und dem wfv-Pokalsieg nochmals veredelt. Dieses Triple ist ein Highlight unserer noch jungen Erfolgsgeschichte im Mädchenfußball. Herzlichen Glückwunsch an alle Spielerinnen und Verantwortlichen!“
Oriana D’Aleo, Abteilungsleiterin VfB-Frauenfußball: „Diese Pokalreise ist für uns alle unvergesslich. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team. Jede und jeder Einzelne hat das ‚Triple‘ absolut verdient.“
Präsident Dietmar Allgaier: „Wir gratulieren dem Team ganz herzlich zu dieser überragenden Leistung und zum verdienten DFB-Pokalsieg. Die gesamte VfB-Familie ist stolz auf euch und eure Topleistungen. Das ist ein weiteres großes Ausrufezeichen für den Frauen- und Mädchenfußball beim VfB.“
So spielte der VfB: 25 Beer – 2 Neumann, 3 Wetzel, 4 Hecke, 7 Baumert, 10 Carollo, 14 Renz, 17 Schmidt, 23 Hinkel, 24 Wachter, 27 Lesch
Zunächst auf der Bank: 1 Schilling, 6 Rivadeneira, 8 Helber, 13 Müller, 20 Cirjak, 28 Hafner, 29 Lautenschläger