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Profis, 28. Februar 2021

Facettenreicher Erfolg und ein bisschen Verbesserungspotenzial

Der VfB schlägt den FC Schalke 04 deutlich mit 5:1, dennoch gibt es in der Partie auch eine Phase, aus der die Jungs aus Cannstatt lernen müssen.

Neben einem halben Dutzend Tore gibt der 5:1-Heimsieg des VfB gegen den FC Schalke 04 viele interessante Zahlen her. Ein Überblick:

Der Premieren-Endo
Wataru Endo, den der VfB Sportdirektor Sven Mislintat als den Bodyguard des Teams charakterisiert, weil er „ein wichtiger Faktor in unserem Spiel ist und ein Stabilisator der Mannschaft“, zeichnete sich am Samstag als torgefährlichster Spieler der Partie aus. Mit dem 1:0 und 2:0 schießt der Japaner, der im Saisonverlauf erst eine Minute verpasst hat, seine beiden ersten Bundesligatore und leitet zwei weitere Treffer ein. Nach Angaben des Statistikdienstes Opta ist Wataru Endo der erste Japaner seit der detaillierten Datenerhebung in der Saison 2004/2005, der in einer Partie vier direkte Torbeteiligungen aufzuweisen hat. Über Watrau Endos angestammte Position im defensiven Mittelfeld sagt Sven Mislintat: „Er organisiert unsere Restverteidigung, agiert enorm intelligent in den Zweikämpfen. Er gewinnt Bälle und ist mit seinem feinen Fuß dafür verantwortlich, dass wir schnell umschalten. Gemeinsam mit Orel sorgt er für ein stabiles Zentrum.“

Der Flanken-Sosa
Von dem ehemaligen Bundesligaprofi Horst Hrubesch in Diensten des Hamburger SV ist das Zitat überliefert: „Manni Flanke, ich Kopf, Tor!“ Mit diesen Worten beschrieb der Stürmer das gute Zusammenspiel mit seinem Teamkollegen Manfred Kaltz. Die VfB Version dieses Zitats könnte in den vergangenen Wochen lauten: „Borna Flanke, Sasa Kopf, Tor!“. Auch gegen Schalke funktionierte die Kombination aus dem Vorlagengeber Borna Sosa und dem „Vollstrecker“ Sasa Kalajdzic zum zwischenzeitlichen 3:0 perfekt. Darüber hinaus war der Eckball des Kroaten auch Ausgangspunkt zum 1:0 durch Wataru Endo. Borna Sosa hat sieben seiner insgesamt acht Torvorlagen in den vergangenen sieben Partien, in denen er auf dem Platz stand, gegeben – vier Mal hieß der Abnehmer Sasa Kalajdzic.

Der Kopfball-Kalajdzic
Sasa Kalajdzic hat durch seine Körpergröße von zwei Metern gute Voraussetzungen für ein gutes Kopfballspiel und nutzt diese auch. Gegen Schalke erzielte der Österreicher sein siebtes Kopfballtor der Saison. Kein anderer Bundesligaspieler traf häufiger mit diesem Körperteil. Der Stürmer mit der Rückennummer neun jubelte in den vergangenen fünf Bundesligaspielen sechs Mal über einen eigenen Torerfolg – darunter vier Kopfballtore und diese allesamt von Borna Sosa aufgelegt –und ist zusammen mit Silas Wamangituka mit elf Saisontoren der treffsicherste VfB Profi in dieser Saison.