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Junge Wilde 1. Mai 2026

U17-Derby im Viertelfinale

Im Viertelfinale der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft empfängt die U17 am Samstag den Karlsruher SC. Serdiuk fällt aus, Berreth steht wieder bereit.

Die erste Hürde wurde mit Bravour bewältigt, nun steht der zweite Schritt an. Nach dem deutlichen 9:0 gegen Hannover 96 im Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft wartet am Samstag ein Viertelfinal-Derby auf die U17: Der Karlsruher SC kommt nach Bad Cannstatt. Das Spiel findet auf Platz 1 am VfB-Clubzentrum statt und wird live und kostenlos bei VfB TV sowie auf dem YouTube-Kanal des VfB übertragen. Der Eintritt ist frei. Der Sieger dieses Duells genießt im Halbfinale Heimrecht, wenn es gegen den Gewinner des vierten Viertelfinals zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Augsburg geht.

„Die Jungs machen einen sehr guten Eindruck. Gerade nach solch einem klaren Ergebnis besteht die Gefahr, dass man sich davon etwas blenden lässt. Die Jungs wissen aber ganz genau, dass sie ihre Leistung von Spiel zu Spiel jedes Mal aufs Neue abliefern müssen. Daher mache ich mir keine Sorgen, sondern habe ein gutes Gefühl“, sagt Trainer Daniel Jungwirth, dessen Mannschaft mittlerweile nun schon bei 25 Pflichtspielen in Serie ohne Niederlage steht.

Defensiv und körperlich starker Gegner

Es ist davon auszugehen, dass der KSC dem VfB ein ausgeglicheneres Duell liefern wird als noch Hannover 96 in der Vorwoche. Die Badener haben sich als Tabellenzweiter der Hauptrundengruppe D für die Endrunde qualifiziert und am vergangenen Sonntag im Achtelfinale Hertha BSC mit 1:0 besiegt. Das Ergebnis steht exemplarisch für die Mannschaft von Alexander Wähling: relativ wenige eigene Tore, dafür aber noch weniger Gegentore. Drei der letzten vier Spiele des KSC endeten 1:0, den 15 in der Hauptrunde erzielten Treffern stehen 13 Gegentore gegenüber. Zum Vergleich: Der VfB hat in der Hauptrunde 30 Tore erzielt und 14 Gegentore eingesteckt.

„Karlsruhe ist eine physisch starke Mannschaft, die mit einem kompakten Abwehrblock und einem engen Zentrum spielt. Vorne haben sie einen großen Zielspieler“, analysiert Daniel Jungwirth den Gegner. „Wir wollen das Spiel wieder diktieren und unseren Offensivfußball auf den Platz bringen.“ Dabei muss der Trainer allerdings auf Angreifer Kirill Serdiuk verzichten. Der Mittelstürmer hat sich bei seinem Tor zum 8:0 gegen Hannover einen Bänderriss am Sprunggelenk zugezogen und wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Innenverteidiger Luca Berreth (Risswunde am Oberschenkel) ist hingegen wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.