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DFB-Pokal 24. April 2026

„Am Ende ein emotionaler Overload“

Cheftrainer Sebastian Hoeneß analysiert den 2:1-Heimsieg gegen Freiburg. Auch Deniz Undav, Angelo Stiller und Jeff Chabot äußern sich zum Einzug ins DFB-Pokal-Finale. Die Stimmen:

Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Wir haben ein sehr intensives Spiel gesehen, es war hochspannend – und am Ende ein emotionaler Overload. Wir sind nicht so gut hereingekommen in die Partie, haben uns aber ab der 30., 35. Minute zunehmend gesteigert. Wir konnten den Druck erhöhen. Die eingewechselten Spieler haben wichtige Impulse gegeben und für weiteren Schwung gesorgt. Am Ende gehen wir aus meiner Sicht aufgrund der größeren Chancen als verdienter Sieger ins Finale nach Berlin, das freut uns ungemein. Ich möchte meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen für den Pokalfight, den sie abgerufen hat – und gleichzeitig gilt unser Respekt den Freiburgern, die ebenso eine starke Leistung gezeigt haben. Es war ein würdiges Halbfinale.“

Deniz Undav: „Ich bin sehr froh darüber, dass Tiago (Tomás, Anm. d. Red.) am Ende das Tor macht, auch wenn der Schütze natürlich ‚egal‘ ist – denn die Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben. Es war ein brutales Spiel mit viel Kampf. Im Finale geht es jetzt gegen die Bayern. Sie haben uns in dieser Saison dreimal besiegt, aber wir hoffen, dass wir einen besseren Tag erwischen. Dann ist in solch einem K.o.-Spiel alles möglich.“

Angelo Stiller: „Es war ein kräftezehrendes Spiel, eine dramatische Partie. Wir hatten genügend Chancen, den Sack früher zuzumachen – aber umso schöner ist, dass es unmittelbar vor Abpfiff doch noch geklappt hat. Diesen Moment haben wir uns sehr verdient. Es zeichnet unsere Mannschaft aus, dass wir in einem sehr intensiven Spiel so klar geblieben sind. Wir fahren verdient ins Finale nach Berlin. Dort warten die Bayern auf uns, da werden wir eine Top-Leistung brauchen.“

Jeff Chabot: „Es war unfassbar, wie wir auf dem Platz füreinander gefightet haben. Es ist ein riesiges Gefühl, erneut das Finale erreicht zu haben. Aus meiner Sicht gehen wir als verdienter Sieger nach Berlin. Die Stimmung auf dem Rasen vor der Kurve und anschließend in der Kabine war jeweils richtig gut – heute dürfen wir ein bisschen feiern und den Abend mit unseren Familien genießen, aber danach muss schnell der Fokus auf Sonntag gerichtet werden. Wir sind mitten im Saison-Endspurt und wissen, dass Bremen eine harte Aufgabe wird.“

Julian Schuster, Cheftrainer des SC Freiburg: „In erster Linie bin ich stolz auf mein Team, es war eine große Leistung. Dass wir den Gegner in diese Situation bringen, spricht für unsere Qualitäten. Wir hatten Stuttgart am Rande der Niederlage. Wir hätten heute mehr verdient gehabt, gratulieren somit aber dem VfB zum Einzug ins Endspiel.“

Die nächsten Termine:

Für den VfB geht’s zunächst in der Bundesliga weiter. Die Jungs aus Cannstatt empfangen am Sonntag, 26. April 2026, um 15.30 Uhr, den SV Werder Bremen – die Partie in der heimischen MHP Arena gehört zum 31. Spieltag. Bis zum Finale im DFB-Pokal wird es dagegen noch ein paar Wochen dauern: Dieses findet traditionell erst nach Beendigung der Bundesliga-Saison statt und ist für Samstag, 23. Mai 2026, um 20 Uhr, im Berliner Olympiastadion terminiert. Der VfB wird auf den FC Bayern München treffen, der sich im Halbfinale mit 2:0 gegen Bayer Leverkusen durchsetzte.

DFB-Pokal-Halbfinale: VfB - SC Freiburg