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Bundesliga, 8. November 2022

Emotionaler Heimsieg gegen Hertha BSC

Der VfB hat das letzte Heimspiel des Jahres spät für sich entschieden. In der Nachspielzeit traf Dinos Mavropanos zum umjubelten 2:1. Kapitän Wataru Endo verletzte sich schwer am Kopf und musste ausgewechselt werden.

Der Spielverlauf:

Wie vor dem Spiel von VfB-Trainer Michael Wimmer gefordert, traten die Jungs im Brustring-Trikot von Beginn an mit viel „Wucht und Mut im Spiel nach vorn“ auf, was gleich in der ersten Aktion deutlich werden sollte. Schon nach drei Minuten legte Tiago Tomas mit einem Pass in den Lauf von Serhou Guirassy dessen Führungstreffer auf (siehe „die Tore“). Auch in den Folgeminuten hatte der VfB viel Zug zum Tor und durch Silas sogar die Chance auf eine frühe 2:0-Führung, er schob den Ball nach 16 Minuten allerdings knapp links am Tor vorbei. Danach bot der VfB den Gästen Räume, was von der Hertha in der 19. Minute auch umgehend bestraft wurde. Nach dem Ausgleich neutralisierte sich das Spiel, ehe der VfB in den Minuten vor der Pause nochmals gefährlich wurde. Zunächst hielt Herthas Torwart Christensen einen starken Kopfball von Hiroki Ito, nur Momente später lenkte Lucas Tousart eine Silas-Hereingabe Zentimeter neben das Tor. So ging es mit einem 1:1 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel kam der VfB zunächst zu einigen Halbchancen. Wataru Endo köpfte knapp am Tor vorbei, Lilian Egloff traf das Außennetz. Richtig gefährlich wurde es dann auf beiden Seiten nach etwas mehr als einer Stunde. Zunächst kam Dinos Mavropanos nach einem Freistoß von Borna Sosa per Kopf zur größten Chance des VfB im zweiten Spielabschnitt. Momente später parierte auf der anderen Seite erst Florian Müller gegen Herthas Ivan Sunjic, Dinos Mavropanos verhinderte per Kopf den Treffer von Lucas Tousart. Im direkten Gegenzug scheiterte Serhou Guirassy nach einer Flanke Waldemar Antons an Christensen.

Rund 15 Minuten vor dem Ende musste das Spiel wegen einer schweren Verletzung unseres Kapitäns Wataru Endo für einige Minuten unterbrochen werden. Dem VfB war der Schock danach sichtlich anzumerken, mit dem Unentschieden wollte sich das Team aber am Ende nicht zufriedengeben. Zunächst versuchte der eingewechselte Enzo Millot per Kopf sein Glück, wenig später wurde Waldemar Antons Distanzschuss zur Ecke abgelenkt. Mit der letzten Aktion des Spiels war es dann Dinos Mavropanos, der mit seinem umjubelten Kopfballtreffer dafür sorgte, dass drei Punkte in Stuttgart bleiben.

Hier geht es zum kompletten Liveticker.

Die Stimmen:

VfB-Trainer Michael Wimmer: „Wir sind diesmal besser ins Spiel gekommen und gehen durch einen schön herausgespielten Angriff in Führung. Dann haben wir die Chance auf das 2:0, kassieren stattdessen aber den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel, der Sieg ist am Ende nicht unverdient, aber eher glücklich. Trotzdem freue ich mich, dass wir uns belohnen konnten und dass die Jungs bis zum Schluss Mut und Glauben gezeigt haben. Gegen Leverkusen wollen wir mit der gleichen Intensität und Leidenschaft auftreten.“

Florian Müller: „Wir sind glücklich über den Sieg, auch wenn wir es am Ende zu spannend gemacht haben. Wir haben einen guten Auftritt gezeigt und wurden von unseren Fans über das gesamte Spiel getragen. Die Verletzung von Wataru war zunächst nicht einfach zu verkraften, wir sind aber drangeblieben und haben das Spiel am Ende auch für ihn gewonnen. Gegen Leverkusen wollen wir nachlegen.“

Waldemar Anton: „Wir haben über weitere Strecken gut gespielt und uns viele Chancen herausgespielt. Am Ende wollten wir den Sieg mehr als Berlin und haben extreme Power im Spiel nach vorne gezeigt. Der Lucky Punch zum Sieg ist am Ende verdient.“

Hertha-Trainer Sandro Schwarz: „Wir können mit ersten Aktion des Spiels in Führung gehen, wenn wir diese Situation besser ausspielen. Danach ist Stuttgart besser ins Spiel gekommen als wir. Wir haben ein paar Minuten lang nicht richtig den Zugriff bekommen. Dennoch haben wir dann gut reagiert und machen das 1:1. Trotzdem war die erste Hälfte nicht gut genug von uns. Die zweite Halbzeit war dagegen gut von uns und wir haben auch selbst die Chance, in Führung zu gehen – bevor wir mit der letzten Aktion des Spiels das Gegentor bekommen, was extrem bitter ist.“

Die Tore:

3. Minute: Tiago Tomas schickt Serhou Guirassy mit einem präzisen Pass in den Rücken der Berliner Abwehr auf die Reise. Unsere Nummer 9 bleibt eiskalt und überwindet Herthas Schlussmann Oliver Christensen mit einem satten Rechtsschuss.

19.Minute: Jonjoe Kenny hat auf dem rechten Flügel viel Platz zum Flanken und findet Dodi Lukebakio, der frei vor dem Tor gegen die Laufrichtung Florian Müllers einschiebt.

90.+8 Minute: Borna Sosa schlägt von links einen Eckball in den Strafraum, dort springt Dinos Mavropanos höher als alle seiner Gegenspieler und trifft unter Mithilfe des Innenpfostens zum 2:1-Endstand.

Die nächsten Spiele:

Am kommenden Samstag, den 12. November, tritt der VfB zum letzten Bundesligaspiel vor der Winterpause bei Bayer Leverkusen an. Anstoß in der Bay-Arena ist um 15:30 Uhr.

Nach einer rund zweimonatigen Pause startet der VfB am Samstag, den 21. Januar 2023, mit einem Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 ins neue Kalenderjahr.