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2011, 12. Oktober 2011
Profis, 12.10.2011

"Ein fantastisches Gefühl"

William Kvist kehrte übermüdet aber glücklich vom EM-Qualifikationsspiel nach Stuttgart zurück.

Nach anderthalb Wochen Länderspielpause freute sich VfB-Cheftrainer Bruno Labbadia am Mittwochnachmittag über viele Rückkehrer ins Mannschaftstraining, sodass ihm insgesamt wieder 14 Feldspieler zur Verfügung standen. Dabei machten aber nicht alle Nationalspieler schon wieder voll mit. Tamas Hajnal und William Kvist, die am Dienstagabend für Ungarn respektive Dänemark im Einsatz waren, absolvierten ein individuelles Programm. Dahingegen nahmen Pavel Pogrebnyak, und Cacau, die für Russland beziehungsweise für Deutschland nur Kurzeinsätze hatten, voll an der Einheit teil, die aus Passübungen und Spielformen bestand.

Auch Khalid Boulahrouz, der das 2:3 der bereits qualifizierten Niederländer gegen Schweden von der Bank aus verfolgte, war beim Mannschaftstraining mit von der Partie. Von seiner Knöchelverletzung, die er sich beim Training mit der holländischen Auswahl zugezogen hatte, war nichts mehr zu spüren. "Am Sonntag musste ich das Training abbrechen, aber bereits beim Abschlusstraining vor dem Schweden-Spiel war ich wieder dabei. Ich fühle mich gut und bin heiß auf Samstag", so der Torschütze zum 2:0 beim 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Bundesligaspieltag.

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Einsatz kommt aller Voraussicht nach zu früh

Für das Nachbarschaftsduell gegen die TSG Hoffenheim am Samstag, 15. Oktober, um 15.30 Uhr in der Mercedes-Benz Arena hat sich "Boula" wieder einiges vorgenommen. "Ich freue mich heute noch über mein Tor gegen Kaiserslautern. Im Grunde genommen ist es aber egal, wer am Samstag trifft, hauptsache wir holen die drei Punkte. Aber wenn ich mit einem Tor helfen kann, mache ich das natürlich gerne. Unser Ziel ist es, das Stadion wieder, wie schon gegen Schalke und Hannover, zu einer Festung zu machen."

Das Heimspiel gegen die Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski kommt für Zdravko Kuzmanovic aller Voraussicht nach noch zu früh. Zwar absolvierte der serbische Nationalspieler, der das Scheitern seines Heimatlandes in der EM-Qualifikation von zu Hause aus verfolgen musste, mit Therapeut Gerhard Wörn ein Lauftraining, doch noch leidet der Mittelfeldspieler an den Folgen eines Muskelfaserrisses in der rechten Wade.

Noch auf der Heimreise von ihren Nationalmannschaften


Timo Gebhart musste am Mittwoch aufgrund einer Risswunde am Schienbein, die er am Dienstag nach einem Zusammenprall mit Cristian Molinaro erlitt, kürzer treten. Am Donnerstag stoßen schließlich noch Shinji Okazaki und Maza zu den Kollegen dazu. Beide befinden sich noch auf der Heimreise von ihren Nationalmannschaften.

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Reisestrapazen hatte auch William Kvist zu überstehen, doch davon war dem dänischen Auswahlspieler im Gespräch nach dem Training nichts anzumerken. "Ich habe nur dreieinhalb Stunden geschlafen, aber das macht nichts, die Reise hat sich gelohnt", so der Mittelfeldspieler, der sich dank eines 2:1-Sieges gegen Portugal in Kopenhagen direkt für die EM-Endrunde im nächsten Jahr qualifiziert hat.

"Am Samstag werde ich bereit sein"

"Wir haben sechs Punkte aus den letzten zwei Spielen geholt und das Gruppenfinale gegen Portugal verdient gewonnen. Das ist ein fantastisches Gefühl. Wir haben als Kollektiv gut gespielt, standen eng bei den Gegnern und haben selbst gegen Stars wie Nani oder Christiano Ronaldo kaum etwas zugelassen. Wir sind eine junge Mannschaft, die bis zur EM noch viel lernen muss. Aber wir haben uns riesig über den Einzug in die Endrunde gefreut“, sagte Kvist, der sich nun aber wieder voll auf den VfB und die Aufgabe gegen die TSG Hoffenheim konzentrieren will. „Ich habe zwar nur sehr wenig geschlafen, aber am Samstag werde ich bereit sein. Hoffenheim hat eine gute Mannschaft, es wird nicht leicht, aber wir wollen zu Hause vor eigenem Publikum natürlich unbedingt gewinnen.“

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12.10.2011

Kvist und Boulahrouz nach der EM-Quali

Am Nachmittag sprachen die beiden Nationalspieler über die erfolgreichen Länderspiele und das Duell mit Hoffenheim.