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Vorbereitung, 11. January 2020

Kämpferisch in die neue Aufgabe

Darko Churlinov trainiert nach seinem Wechsel vom 1. FC Köln zum VfB seit wenigen Tagen mit seinen neuen Teamkollegen. Seine neue Herausforderung geht er geradlinig an.

Darko Churlinov ist es gewohnt, sich durchzubeißen. Im Alter von 13 Jahren verließ der Nordmazedonier seine Familie und seine Heimat, um fußballerisch sein Glück in Deutschland zu versuchen. Ohne jegliche Sprachkenntnisse lebte er zunächst in einer Gastfamilie und schnürte in der U14 des F.C. Hansa Rostock seine Kickstiefel, ehe es ihn zum 1. FC Magdeburg verschlug. In den vergangenen drei Jahren streifte sich Darko Churlinov schließlich das Trikot des 1. FC Köln über, wo er zu Beginn dieser Saison sein Bundesliga-Debüt gab und in der zweiten Mannschaft des Vereins in neun Spielen sechs Tore erzielte, nachdem er in der Saison zuvor Torschützenkönig der A-Junioren-Bundesliga West geworden war. Der 19-Jährige hat es also dank seines Einsatzes und seines Willens geschafft, Fuß zu fassen im deutschen Fußball. Er hat sich durchgekämpft.

Auf dem Platz zeichnet den Mittelfeldspieler indes vor allem seine Schnelligkeit und seine Technik aus. Auf der linken Außenbahn fühlt er sich am wohlsten. „Ich kann aber auch zentraler spielen. Es ist wichtig, flexibel zu sein“, sagt Darko Churlinov, der bereits ein A-Länderspiel für sein Heimatland vorzuweisen hat. In seiner Kindheit beobachtete er Spieler wie Ronaldinho ganz genau, dessen Art zu spielen, er auch versucht, ins eigene Spiel einfließen zu lassen. „Wegen ihm habe ich angefangen Fußball zu spielen“, sagt Darko Churlinov. Auch auf einen aktuellen Teamkameraden hatte er immer einen Blick: Mario Gomez. „Er ist eines meiner Vorbilder“, sagt der 19-Jährige. Seine Qualitäten will Darko Churlinov nun auch beim VfB unter Beweis stellen. Seit Dienstag trainiert er mit seinen neuen Mannschaftskollegen. „Die Jungs haben mich sehr gut aufgenommen“, sagt Darko Churlinov und fügt an: „Ich freue mich auf die Aufgabe hier beim VfB. Ich will immer 100 Prozent geben und mit meinem Einsatz der Mannschaft helfen. Ich sehe hier gute Chancen, mich zu entwickeln. Ich kann mich noch in allen Bereichen verbessern.“ Daran arbeitet der Nordmazedonier noch bis zum 19. Januar mit seinen neuen Teamkollegen im Trainingslager in Marbella.