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Frauen 26. Mai 2026

„Ich fühle mich mit dem VfB verbunden“

Luzie Zähringer trägt in der kommenden Spielzeit Weiß-Rot. Zwei Farben mit denen sie aufgewachsen ist. Die gebürtige Stuttgarterin spricht über ihre Entscheidung, ehemalige Partien gegen die VfB Frauen und ihren Spielstil.

Für meine Familie und mich ist dieser Schritt absolut besonders. Wenn ich ans Schwabenland denke, ist der VfB für mich sehr präsent.

Herzlich willkommen beim VfB, Luzie. Oder besser: willkommen daheim? Was verbindet dich mit dem VfB?

Luzie: „Ich bin in Stuttgart geboren und aufgewachsen. Meine Eltern und meine Brüder sind große VfB-Fans und gehen regelmäßig ins Stadion. Ich fühle mich mit dem VfB verbunden. Für meine Familie und mich ist dieser Schritt absolut besonders. Wenn ich ans Schwabenland denke, ist der VfB für mich sehr präsent.“

Wie hat deine Familie auf deine Leihe reagiert?

Luzie: „Meine Brüder und meine Eltern haben sich sehr gefreut. Natürlich haben sie mir als VfB-Fans auch dazu geraten. Es ist nicht nur für mich eine besondere Entscheidung – auch für meine Familie. Ich glaube, mein Papa hat auch die eine oder andere Träne verdrückt. (schmunzelt)“

Gab es auch eine sportliche Entscheidung?

Luzie: „Auf jeden Fall. Mit dem Aufstieg in die Bundesliga habe ich die Möglichkeit, beim VfB auf hohem Niveau Spielminuten zu sammeln und mich weiterzuentwickeln. Ich freue mich sehr auf die Zeit und möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir die Liga halten werden.“

Zweimal hast du mit Bayerns Zweitvertretung bereits gegen die VfB Frauen gespielt. Wie war dein Eindruck?

Luzie: „Für uns war es immer richtig ‚eklig‘ gegen den VfB zu spielen. Ich erinnere mich immer gerne an das Heimspiel im Dezember, bei dem viele FCB-Fans da waren (Anm. d. Red.: 2:2). Der VfB ist zweimal in Führung gegangen und innerhalb von drei Minuten hatten wir wiederum eine Antwort parat. Meine Gegenspielerinnen haben viel probiert, um in die Box zu kommen und aktiv zu sein. Hinten standen sie stabil. Es war richtig schwer für uns.“

Jetzt musst du deine ehemaligen Gegenspielerinnen nur noch im Training verteidigen. Zwei davon kennst du zudem aus der Nationalmannschaft. Hast du dich mit Rosa und Lenelotte vor deiner Entscheidung ausgetauscht?

Luzie: „Ich habe ab und zu mal bei ihnen nachgefragt, wie es ihnen beim VfB gefällt. Vielleicht haben sie ja etwas gemerkt. (schmunzelt) Rosa habe ich gerade zufällig in der Mensa getroffen. Ich freue mich einfach auf die Zeit hier beim VfB.“

Hast du den VfB im Aufstiegsrennen verfolgt?

Luzie: „Ja. Die Spiele, die ich schauen konnte, habe ich verfolgt und auch mitgefiebert.“

Ich freue mich auf die Zeit beim VfB – vor allem auch auf die Fans. Hier herrscht eine sehr große Unterstützung.

Welche Ziele setzt du dir bei uns?

Luzie: „Ich freue mich auf die Zeit beim VfB – vor allem auch auf die Fans. Hier herrscht eine sehr große Unterstützung. Sportlich möchte ich mich auf diesem hohen Niveau weiterentwickeln, meine nächsten Schritte gehen und meinen Teil dazu beitragen, dass wir die Liga halten werden.“

Welche Rolle hatte Nico Schneck für dich?

Luzie: „Ich kenne Nico schon von früher. Bei der U16-Nationalmannschaft war er unser Co-Trainer. Deswegen hatte ich auch schon Kontakt zu ihm. Es hat auf jeden Fall dafürgesprochen.“

Auf welcher Position fühlst du dich am wohlsten?

Luzie: „Als Innenverteidigerin fühle ich mich sehr gut aufgehoben. Bei einer Dreierkette ist es mir egal, ob links, rechts oder in der Mitte. Meine Stärken liegen unter anderem im Spielaufbau.“

Wie würdest du deinen Spielstil beschreiben?

Luzie: „Mutig, selbstbewusst und aggressiv.“

Wie lauten deine ersten Worte an die VfB-Fans?

Luzie: „Wir freuen uns auf eure Unterstützung in der kommenden Saison und brauchen euch!“