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Profis 25. Mai 2026

„Heimat und Herzensverein verbinden“

Marius Funk kehrt zurück. Im Interview spricht der Neuzugang über seine Vergangenheit beim VfB, den Kontakt zu Torwarttrainer Steffen Krebs und eine neue Herausforderung.

Die Wege zur Kabine und zum Fotostudio kennt Marius Funk noch bestens. Schließlich spielte der Torhüter, der vom FC Energie Cottbus zum VfB wechselt, bereits in seiner Jugendzeit sechs Jahre lang für den Club aus Cannstatt. Sein erstes Interview nach seiner Rückkehr, präsentiert von „Team Partner“ Egetrans.

Hallo Marius! Du stammst aus Aalen, hast von der U15 bis zur U21 sechs Jahre lang beim VfB gespielt. Wie fühlt sich nun diese Rückkehr an?

Marius: „Es fühlt sich an wie eine Heimkehr! In den vielen Jahren in Fürth, Ingolstadt und Cottbus war ich nicht oft zuhause. Da meine Partnerin und ich im November Nachwuchs erwarten, ist es ein richtiger Jackpot, dass wir nun meine Familie wieder öfter sehen können. Und die Chance, wieder beim VfB zu spielen, ist ohnehin ein Traum.“

Was waren die Gründe für den Wechsel zurück nach Bad Cannstatt?

Marius: „Mich reizt der Schritt in die Bundesliga zu einem Verein, der an der Champions League teilnimmt. Ich möchte mich auf höchstem Niveau messen und neue Erfahrungen sammeln. Dass es der VfB war, der Interesse an mir gezeigt hat, ist umso besser. Somit kann ich Heimat und Herzensverein verbinden.“

Bereits in der U17 und U19 hieß dein Torwarttrainer beim VfB Steffen Krebs, auf den du nun wieder treffen wirst. Welche Rolle hat diese Verbindung bei diesem Wechsel gespielt?

Marius: „Ich war in den vergangenen Jahren immer wieder mit Steffen im Austausch. Er hat meinen Weg verfolgt und ich seinen Werdegang. Er hatte auch einen großen Anteil daran, dass ich mich im vergangenen Sommer bei der U21 fit halten konnte. Während dieser Zeit haben wir den Kontakt intensiviert. Er weiß, was für ein Typ ich bin und was er von mir bekommt. Auf der anderen Seite weiß ich, was er von den Torhütern verlangt. Ich hatte mit ihm super Gespräche, als es um einen möglichen Wechsel zum VfB ging.“

Seit deinem Abschied vom VfB 2016 hast du eine beachtliche Karriere mit acht Spielen in der Bundesliga, fünf in der 2. Bundesliga und 128 in der 3. Liga hingelegt. Wie hat sich der heutige Marius im Vergleich zum Marius aus 2016 verändert?

Marius: „Ich bin als vergleichsweise unerfahrener Torwart gegangen und habe mich das erste Mal aus der Komfortzone herausgewagt, was meiner Entwicklung als Mensch und Persönlichkeit extrem geholfen hat. Mit jedem Spiel, das ich machen durfte, bin ich ein besserer Torwart geworden.“

VfB-Neuzugang Marius Funk:

Ich bin ein Teamplayer und ein umgänglicher Typ, der mit seinen Teamkollegen immer gut auskommt.

Wie hast du den VfB in den vergangenen Jahren aus der Ferne wahrgenommen?

Marius: „Ich habe den VfB immer intensiv verfolgt. Ich selbst bin interessiert, aber auch viele Menschen aus meiner Familie und aus meinem Freundeskreis. Wenn es möglich war, habe ich die Spiele geschaut. Der VfB hat sich in den vergangenen Jahren aus einer schwierigen Phase zu einem Spitzenclub in Deutschland entwickelt und ist nun dort, wo er mit dieser Wucht der Fans, des Stadions und der Stadt auch hingehört.“

Wie würdest du dich als Person und Spieler beschreiben?

Marius: „Ich bin ein Teamplayer und ein umgänglicher Typ, der mit seinen Teamkollegen immer gut auskommt. Ich gehe immer ans Maximum und pushe mich selbst, aber auch meine Mitspieler. Als Torhüter sind wir ein kleines Team im Team, in dem wir versuchen, dass jeder auf sein bestmögliches Level kommt. Dabei möchte ich helfen.“

Drei Fakten zu Marius Funk

Aufsteiger. In der eben beendeten Saison 2025/2026 stieg Marius Funk mit Energie Cottbus von der 3. Liga in die 2. Bundesliga auf. Er hütete in 34 von 38 Partien das Tor und spielte neunmal zu Null.

Titel. Mit dem VfB gewann er in der Saison 2012/2013 die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft. Nach seiner Nachwuchszeit beim VfB zog es ihn später zur SpVgg Greuther Fürth.

Länderspiele. Der 30-Jährige hat insgesamt 21-mal für die deutschen U-Nationalmannschaften gespielt.