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Profis, 15. October 2019

Im Lernprozess

Für Atakan Karazor steht am Sonntag gegen Holstein Kiel eine Premiere an. Seinen bisherigen Saisonverlauf bewertet der Mittelfeldspieler derweil selbstkritisch.

Das gab es in Atakan Karazors Karriere noch nie: Erstmals trifft der VfB Mittelfeldspieler im direkten Duell auf einen seiner ehemaligen Vereine, wenn der VfB am Sonntag Holstein Kiel in der Mercedes-Benz Arena empfängt (Anstoß 13:30 Uhr, Jetzt Tickets sichern) „Ich hatte zwei gute Jahre in Kiel, habe viele, gute Freunde gefunden. Es ist schön, die Jungs wiederzusehen. Ich freue mich sehr auf das Spiel“, sagt Atakan Karazor, der vor der Saison aus dem hohen Norden in den Süden wechselte.

Für den VfB hat der Mittelfeldspieler bisher acht Ligaspiele sowie eine Partie im DFB-Pokal bestritten. „Mit dem Heimsieg gegen Hannover haben wir einen guten Einstieg in die Saison erwischt und auch ich auf meine Leistung eine positive Rückmeldung erhalten“, sagt der gebürtige Essener und fügt an: „Danach ging es etwas auf und ab für mich. Vielleicht habe ich mir selbst etwas zu viel Druck gemacht. Ich bin noch in einem Lernprozess. Hier beim VfB ist alles etwas größer, vom Stadion bis zur Resonanz in den sozialen Netzwerken. An die eine oder andere Situation musste ich mich erst gewöhnen.“

Mit "klarem Kopf" ins Spiel gegen Kiel

Von Zeit zu Zeit greift Atakan Karazor daher auch auf den Erfahrungsschatz seiner älteren Teamkollegen zurück. „Egal ob es Mario, Holger oder Gonzo ist, sie können einem wertvollen Tipps geben und weiterhelfen“, sagt der Mittelfeldspieler. „Letztlich muss jeder für sich selbst eine Lösung finden. Ich versuche mich von Woche zu Woche zu verbessern“, ergänzt er - so auch im Heimspiel gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen. Es soll der zweite Sonntag in Serie für Atakan Karazor sein, an dem er Grund zur Freude hat. Bereits am vergangenen Sonntag feierte der Mittelfeldspieler seinen 23. Geburtstag.

Nach der jüngsten Heimniederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden (1:2) gebe es einen „gewissen Druck“, wieder in die Erfolgsspur zu kommen. „Das ‚Wollen‘ sollte für uns aber im Vordergrund stehen und nicht das ‚Müssen‘. Wir wollen mit einem klaren Kopf in die Partie gehen. Dann sind wir besser“, sagt Atakan Karazor.

Trainingsinfo

Am Dienstag stand die erste Einheit der Woche für die VfB Profis auf dem Programm. Als erster Nationalspieler ist Nicolas Gonzalez wieder zurückgekehrt. Der Argentinier, der am Sonntag sein Debüt für die A-Nationalmannschaft gab, stand am Dienstag wieder mit seinen Mitspielern am VfB Clubgelände auf dem Trainingsplatz. Sein Landsmann Mateo Klimowicz trainierte derweil individuell. Der 19-Jährige laboriert aktuell an Oberschenkelproblemen, soll aber zügig wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Auch zu Wochenbeginn wirkten mit Florian Kleinhansl, Sebastian Hornung, Nick Bätzner und Jordan Meyer mehrere Nachwuchsspieler im Profi-Training mit. Am Mittwoch steht von 15 Uhr an eine weitere öffentliche Einheit auf dem Programm.