U21: Duell gegen direkten Konkurrenten
Zwei Wochen ist es her, dass die U21 beim 1. FC Saarbrücken mit 2:0 gewann – der erste Auswärtssieg in der aktuellen Saison. Nach der Länderspielpause geht es für das Team von Trainer Markus Fiedler am Sonntagabend wieder um Punkte. Der Anpfiff gegen den SV Sandhausen zum Abschluss des 30. Spieltages in der 3. Liga erfolgt im 19:30 Uhr in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach (Tickets im Onlineshop oder an der Tagekasse). Als die U21 am elften Spieltag beim SV Sandhausen antrat und beim 1:1 einen Punkt mitnahm, führte der SVS die Tabelle mit 22 Punkten an. 18 Spiele später hat Sandhausen 32 Punkte und steht auf dem 18. Tabellenplatz. So wundert es nicht, dass Trainer Sreto Ristic freigestellt wurde und in Kenan Kocac ein alter Bekannter am Hardtwald das Traineramt ab der Winterpause übernahm. Doch auch unter der Leitung des 44-Jährigen gelangen in neun Spielen nur ein Sieg (1:0 gegen Arminia Bielefeld) und zwei Unentschieden bei sechs Niederlagen. U21-Trainer Markus Fiedler warnt: „Wir dürfen uns von der Serie nicht blenden lassen, denn die Ergebnisse des SVS waren alle sehr knapp und fielen immer mit nur einem Tor Unterschied aus. Für uns gilt es, an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen. Das war vor allem in Saarbrücken ein sehr reifer Auftritt. Die Pause hat uns gutgetan, wir konnten frische Kräfte sammeln und freuen uns auf den Saisonendspurt.“
Personell hat Markus Fiedler zwei weitere Alternativen, denn nach langer Verletzungspause sind Michael Glück und Kaden Amaniampong wieder im Mannschaftstraining. Ob es bereits wieder für den Spieltagskader reicht, bleibt abzuwarten.
U19: Wiedersehen mit den Löwen
Im Hinspiel hatte die U19 beim 2:2 gegen den TSV 1860 München eine 2:0-Führung noch verspielt und musste sich letztlich mit einem 2:2 zufriedengeben. „Da waren wir überlegen, aber nicht auf unserem Top-Niveau und haben zwei Punkte verschenkt“, erinnert sich Trainer Nico Willig. Für das Rückspiel am Samstag um 12 Uhr in München erwartet der Coach ein Duell, das von seiner Mannschaft ein Top-Niveau vor allem in kämpferischer Hinsicht abverlangen wird. „Bei 1860 München ist es immer speziell mit einem tiefen Boden. Da müssen wir die richtige Einstellung und Bereitschaft zeigen und dagegenhalten.“ Die Münchener Löwen stehen nach sieben von zehn Spieltagen der Hauptrunde noch sieglos und mit drei Punkten am Ende der Gruppe B und haben kaum noch Chancen auf ein Weiterkommen in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Dorthin möchte wiederum der VfB, der mit einem Sieg einen großen Schritt in diese Richtung machen kann. Mit sechs Spielen und zehn Punkten steht das Willig-Team auf Rang drei.
Die zahlreichen Juniorennationalspieler, die in der Länderspielpause für ihre Nationen im Einsatz waren, sind im Laufe der Woche wieder unverletzt zurückgekehrt. Zudem konnten unter der Woche die zuletzt verletzten Lauri Penna und Antonijo Janjic beim Spiel gegen die Find the Pro-Auswahl erstmals wieder Spielminuten sammeln. Ob sie für den Spieltagskader am Samstag bereits zur Verfügung stehen, ist allerdings noch fraglich.
U17: Revanche-Lust gegen Köln
Auch die U17 trifft am Samstag (11 Uhr, Platz 1 am VfB Clubzentrum, Eintritt frei) auf einen Gegner, den der VfB im Hinspiel in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga nicht besiegen konnte. Es kommt zum Wiedersehen mit dem 1. FC Köln. Die Jungböcke sind mit sechs Siegen aus sechs Spielen klarer Tabellenführer der Gruppe und bereits praktisch für die Endrunde qualifiziert. Der VfB steht mit neun Punkten aus fünf Spielen direkt dahinter und war beim 0:1 im Hinspiel keinesfalls chancenlos. „Damals haben wir eine gute Leistung gebracht“, erinnert sich Trainer Daniel Jungwirth. „Diese wollen wir auch dieses Mal auf den Platz bringen. Nur mit dem Unterschied, dass wir nun gewinnen wollen.“ Bis auf die verletzten Enis Redzepi (Bänderriss) und David Idt (Schambeinentzündung) kann der Trainer personell aus den Vollen schöpfen.