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DFB-Pokal 23. Mai 2026
DATENCENTER
SCHIEDSRICHTER ZUSCHAUER
Sven Jablonski 0
3
Tore
-
11
Torschüsse
8
-
Ecken
3
4
Fouls
13
64.70
Ballbesitz in %
35.30
1
Abseits
-
-
Gelb
2
-
Gelb-Rot
-
-
Rot
-

AUFSTELLUNG

40 TO
Jonas Urbig
2 VE
Dayot Upamecano
4 VE
Jonathan Tah
44 VE
Josip Stanisic
6 MF
Joshua Kimmich
10 MF
Jamal Musiala
17 MF
Michael Olise
27 MF
Konrad Laimer
45 MF
Aleksandar Pavlovic
9 ST
Harry Kane
14 ST
Luis Díaz

ERSATZBANK

26 TO
Sven Ulreich
3 VE
Min-Jae Kim
21 VE
Hiroki Ito
22 VE
Raphaël Adelino José Guerreiro
8 MF
Leon Goretzka
20 MF
Tom Bischof
42 MF
Lennart Karl
11 ST
Nicolas Jackson
39 ST
Bara Sapoko Ndiaye

TRAINER

Vincent Kompany

AUFSTELLUNG

33 TO
Alexander Nübel
3 VE
Ramon Hendriks
7 VE
Maximilian Mittelstädt
14 VE
Luca Jaquez
24 VE
Jeff Chabot
6 MF
Angelo Stiller
10 MF
Chris Führich
30 MF
Chema
9 ST
Ermedin Demirovic
18 ST
Jamie Leweling
26 ST
Deniz Undav

ERSATZBANK

1 TO
Fabian Bredlow
4 VE
Josha Vagnoman
22 VE
Lorenz Assignon
29 VE
Finn Jeltsch
11 MF
Bilal El Khannouss
16 MF
Atakan Karazor
28 MF
Nikolas Nartey
8 ST
Tiago Tomás
27 ST
Badredine Bouanani

TRAINER

Sebastian Hoeneß

TORE

55' 99 Kane
80' 99 Kane 1414 Díaz
90 + 2' 99 Kane
9Kane 55. Min
9Kane 14Díaz 80. Min
9Kane 90 + 2. Min

AUSWECHSLUNGEN

2929 Jeltsch 1414 Jaquez 64'
76' 1010 Musiala 4242 Karl
1111 El Khannouss 1010 Führich 78'
2828 Nartey 3030 Chema 84'
88 Tomás 99 Demirovic 84'
90' 4545 Pavlovic 88 Goretzka
90 + 5' 4444 Stanisic 2121 Ito
64. Min 14Jaquez 29Jeltsch
10Musiala 42Karl 76. Min
78. Min 10Führich 11El Khannouss
84. Min 30Chema 28Nartey
84. Min 9Demirovic 8Tomás
45Pavlovic 8Goretzka 90. Min
44Stanisic 21Ito 90 + 5. Min

KARTEN

10 Führich 54'
24 Chabot 82'
54. Min 10Führich
82. Min 24Chabot
WEITERE DATEN EINBLENDEN

Großer Kampf wird nicht belohnt

Der VfB unterliegt dem FC Bayern München im 83. DFB-Pokalfinale trotz eines aufopferungsvollen Auftritts mit 0:3 und verliert erstmals seit Februar 2024 wieder ein Pokalspiel. Der Spielbericht.

Der Spielverlauf:

Eine ganz in weiß strahlende Kurve, eine mächtige Choreo vor dem Anpfiff und eine Elf, die all ihr Herzblut in die „Mission Titelverteidigung“ steckte: Auch wenn es am Samstagabend nicht zum erneuten Pokalsieg reichte und die DFB-Pokal-Serie von zuletzt elf Siegen am Stück ihr Ende fand, verkaufte sich der VfB in sämtlichen Bereichen mehr als teuer.

Cheftrainer Sebastian Hoeneß nahm im Vergleich zum letzten Bundesliga-Spiel der Saison bei Eintracht Frankfurt vor einer Woche lediglich einen Wechsel an der Startformation vor: Statt Nikolas Nartey begann Luca Jaquez im Olympiastadion.

Der VfB trat von der ersten Minute an energisch auf: Frühes Stören im Spielaufbau, dazu Eins-gegen-Eins-Duelle über ganzen Platz. So kamen die Jungs aus Cannstatt in der Anfangsphase immer wieder zu hohen Ballgewinnen und auch ersten verheißungsvollen Vorstößen. Deniz Undav kam nach einer Ecke per Kopf an den Ball (2.) und Angelo Stiller schoss von der Strafraumkante über das Bayern-Tor (4.). Kurz darauf traf Maximilian Mittelstädt mit einem Abschluss aus spitzem Winkel das Außennetz (9.) und prüfte wiederum einige Minuten später Bayerns Keeper Jonas Urbig mit einem wuchtigen Distanzschuss (17.).

Im Anschluss kamen die Bayern erstmals in die Nähe des Tores von Alexander Nübel – doch weil der VfB alles reinwarf, waren die Möglichkeiten für Harry Kane per Kopf (22.) sowie Luis Diaz (30.) keine wirkliche Gefahr. Richtig gefordert wurde der Stuttgarter Schlussmann wenige Minuten später, als er einen Distanzschuss von Josip Stanisic parierte (37.). Die Münchner gaben nun zunehmend den Ton an, allerdings ohne noch einmal offensive Akzente zu setzen, ehe Schiedsrichter Sven Jablonksi nach einer Minute Nachspielzeit zur Halbzeitpause pfiff.

Rückstand kurz nach der Pause

In den ersten knapp zehn Minuten nach Wiederanpfiff war es vor allem der VfB, der den Ball durch die eigenen Reihen zirkulieren ließ. Die erste gute Chance hatten jedoch die Bayern – und die war drin. Harry Kane traf nach Zuspiel von Michael Olise zum 1:0 für den Deutschen Meister (55., siehe „die Tore“). Kurz darauf wurde es direkt wieder gefährlich: Alexander Nübel wehrte einen strammen Abschluss von Luis Diaz zur Seite ab, von wo der freistehende Konrad Laimer über das Tor schoss (61.).

Ungeachtet des Rückstands zogen die Jungs aus Cannstatt ihr Spiel weiter durch und investierten viel. Chema kam nach einer Hereingabe von Chris Führich zum Kopfball, zielte dabei aber knapp neben das Tor (76.). In der 80. Minute schockte Harry Kane den VfB jedoch erneut und brachte die Münchner auf die Siegerstraße (80., siehe „die Tore“). Den Schlusspunkt setzte erneut der englische Stürmer, als er in der Nachspielzeit einen Strafstoß im Tor unterbrachte (90., siehe „die Tore“).

DFB-Pokalfinale 2026: FC Bayern - VfB

Die Tore:

1:0 – 55. Minute: Münchens Michael Olise dribbelt auf der rechten Außenbahn Richtung Grundlinie und schlägt eine Hereingabe in Richtung des zweiten Pfostens. Dort drückt Harry Kane den Ball per Kopf über die Linie.

2:0 – 80. Minute: Zunächst trifft Harry Kane aus der Distanz den Pfosten, die Bayern können den Abpraller jedoch im VfB-Strafraum unter Kontrolle bringen. Dort setzt Luis Diaz Harry Kane ein, der aus der Drehung Alexander Nübel überwindet und das 2:0 erzielt.

3:0 – 90.+1 Minute: Nach einem Handspiel von Angelo Stiller im eigenen Strafraum zeigt Sven Jablonski auf den Punkt. Harry Kane tritt an und trifft per Flachschuss ins rechte untere Toreck.

Die Besonderheiten:

Rekord. Mit der Niederlage im DFB-Pokalfinale geht für den VfB eine Serie von zuletzt elf gewonnenen Pokalspielen zu Ende. Sie bedeutet einen Vereinsrekord.

Novum. Erstmals in seiner Vereinsgeschichte nahm der VfB in zwei aufeinanderfolgenden Jahren am DFB-Pokalfinale teil.

Die nächsten Termine:

Die Saison 2025/2026 ist für den VfB auf Clubebene offiziell beendet. Für die Jungs aus Cannstatt beginnt nun die Sommerpause. Einige Spieler, die für ihre jeweilige Nationalmannschaft nominiert sind, werden an der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko teilnehmen.

Zur Übersicht über die WM-Fahrer mit VfB-Beteiligung