Access Keys:
Bundesliga 19. April 2026

„Haben keineswegs aufgesteckt“

Cheftrainer Sebastian Hoeneß analysiert die 2:4-Niederlage in München. Auch Atakan Karazor, Chema, Maximilian Mittelstädt und Chris Führich äußern sich. Die Stimmen:

Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Wir gratulieren zunächst dem FC Bayern zum Sieg und zur Deutschen Meisterschaft – es ist ein absolut verdienter und überzeugender Titelgewinn. In der Partie ist zunächst ziemlich viel aufgegangen von dem, das wir uns vorgenommen hatten. Wir haben mit Mut agiert. Nach unserer Führung kam Bayern zu Möglichkeiten – es ist ärgerlich, wie die Treffer zustande gekommen sind. Die Bayern kamen ins Rollen. Meine Mannschaft hat keineswegs aufgesteckt, wir haben in der Halbzeitpause ein paar Aspekte umgestellt und standen anschließend tiefer sowie kompakter. Für uns gilt es, nun schnell den Fokus auf das Halbfinale im DFB-Pokal gegen Freiburg zu richten. Wir werden unserem Ziel, ins Endspiel einzuziehen, alles unterordnen. Daran ändert die heutige Niederlage nichts.“

Atakan Karazor: „Wir sind nicht Spalier gestanden, sondern waren von Beginn an präsent und sind in Führung gegangen. Leider haben wir die Partie durch eigene Fehler aus der Hand gegeben. Das kann passieren und gehört zum Fußball dazu, hat es uns aber am heutigen Tag in München sehr schwer gemacht. In der zweiten Halbzeit war der Charakter der Mannschaft zu sehen: Wir haben weitergemacht, keineswegs aufgegeben, aber Bayern hat einfach eine enorme Qualität und ist auch verdient Deutscher Meister geworden. Wir müssen jetzt schnell den Fokus auf das DFB-Pokal-Halbfinale gegen Freiburg legen, das ist ein großes und ganz wichtiges Spiel für uns am Donnerstag.“

Chema: „Der FC Bayern hat eine sehr, sehr hohe Qualität – wir wussten um die Schwere der Aufgabe. Unser Beginn und die Führung waren gut, wir waren präsent. Leider hat Bayern das Spiel sehr schnell gedreht, es war schwer für uns, nochmal zurückzukommen. Wir haben viel probiert, müssen die Niederlage aber letztlich akzeptieren.“

Maximilian Mittelstädt: „Wir wollten in München etwas holen und waren zunächst gut drin im Spiel. Es gehört aber auch dazu, das Gesamte realistisch einzuordnen: Bayern agiert sowohl individuell als auch mannschaftlich schlichtweg auf Weltklasse-Niveau. Wir haben im Verlauf der zweiten Halbzeit nochmals probiert, Energie hereinzubekommen, aber mehr als das Tor zum 2:4 gelang am heutigen Tag nicht mehr gegen die Münchner.“

Chris Führich: „Wir werden das Spiel schnell abschütteln und uns voll auf die nächsten beiden Spiele konzentrieren. Wir wissen, was dort auf uns wartet.“

Vincent Kompany, Cheftrainer vom FC Bayern München: „Wir freuen uns über den Sieg und über den Titel. Wir haben noch genügend Zeit, das zu feiern, was wir bereits erreicht haben – aber zunächst liegt einiges an Arbeit vor uns für die anderen Wettbewerbe. Die Spieler müssen regenerieren für die Aufgabe im DFB-Pokal-Halbfinale am Mittwoch gegen Bayer Leverkusen.“

Die nächsten Termine:

Den VfB erwartet eine „Englische Woche“, in der es um viel geht. Am Donnerstag, 23. April 2026, um 20.45 Uhr, findet das DFB-Pokal-Halbfinale statt – die Jungs aus Cannstatt empfangen in der heimischen MHP Arena den SC Freiburg. Das Ziel des Titelverteidigers ist es, den zweiten Finaleinzug in Serie zu erreichen. In der Bundesliga geht’s am Sonntag, 26. April 2026, um 15.30 Uhr, weiter – im Rahmen des 31. Bundesliga-Spieltages gastiert der SV Werder Bremen in Stuttgart.

30. Spieltag: FC Bayern München - VfB