| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Tobias Welz (Wiesbaden) | 0 |
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|
|---|---|---|
|
2
|
Tore |
2
|
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16
|
Torschüsse |
13
|
|
6
|
Ecken |
6
|
|
14
|
Fouls |
12
|
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56.70
|
Ballbesitz in % |
43.30
|
|
2
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Abseits |
1
|
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2
|
Gelb |
3
|
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
|
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 10' | ||||
| 45 + 4' | ||||
| 72' | ||||
| 90 + 2' |
| 10. Min | 30Chema | 10Führich | ||||||
| 45 + 4. Min | 28Nartey | 26Undav | ||||||
| 9Burkardt | 72. Min | |||||||
| 9Burkardt | 90 + 2. Min |
| 17' | ||||
| 46' | ||||
| 60' | ||||
| 60' | ||||
| 73' | ||||
| 73' | ||||
| 80' | ||||
| 86' | ||||
| 87' |
| 19Bahoya | 7Knauff | 17. Min | ||||||
| 25Kalimuendo | 8Chaïbi | 46. Min | ||||||
| 42Uzun | 9Burkardt | 60. Min | ||||||
| 27Götze | 18Dahoud | 60. Min | ||||||
| 73. Min | 10Führich | 4Vagnoman | ||||||
| 73. Min | 7Mittelstädt | 14Jaquez | ||||||
| 13Kristensen | 22Chandler | 80. Min | ||||||
| 86. Min | 9Demirovic | 8Tomás | ||||||
| 87. Min | 28Nartey | 29Jeltsch |
| 30 Chema | 27' | |||
| 47' | 8 Chaïbi | |||
| 60' | 5 Amenda | |||
| 7 Mittelstädt | 63' | |||
| 9 Demirovic | 66' |
| 27. Min | 30Chema | |||||||
| 8Chaïbi | 47. Min | |||||||
| 5Amenda | 60. Min | |||||||
| 63. Min | 7Mittelstädt | |||||||
| 66. Min | 9Demirovic |
Der Spielverlauf:
UEFA Champions League oder UEFA Europa League? Diese Frage sollte sich für den VfB am 34. und damit letzten Bundesliga-Spieltag der Saison 2025/2026 im Auswärtsauftritt bei Eintracht Frankfurt klären. „Die Jungs haben bewiesen, dass sie mit dem Druck umgehen können, den die Spiele in dieser Phase der Saison mit sich bringen“, hatte Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor Anpfiff gesagt. Im Vergleich zum vergangenen Match am Samstag, 9. Mai 2026, gegen Bayer Leverkusen (3:1) veränderte er seine Startelf auf keiner einzigen Position, sondern begann mit dem gleichen Personal. Anstelle des gesperrten Kapitäns Atakan Karazor trug erneut Deniz Undav die Spielführer-Binde. Wie kam der VfB in die Partie?
Gut. Und mit dem Ziel, sofort die Kontrolle über das Spiel zu bekommen. Die erste Chance gehörte jedoch Frankfurt: Nach einem Konter schloss SGE-Profi Nathaniel Brown ab, Alexander Nübel hielt sicher (4. Minute). Für den VfB verzeichnete Chris Führich die erste Möglichkeit – auch hierbei ging das Duell an den Torhüter, Frankfurts Michael Zetterer parierte (9.). Anschließend nutzten die Jungs aus Cannstatt einen Eckstoß: Ein Kopfball von Chema sorgte für die 1:0-Führung (10., siehe „Die Tore“). Das Team mit dem roten Brustring ließ den Ball zirkulieren. Und als die Eintracht durch Can Uzun zu einem Abschluss kam, klärte Alexander Nübel zur Ecke (23.).
VfB erhöht zum „goldenen Zeitpunkt“
Der folgende Abschnitt verlief etwas zerfahrener, Torchancen ereigneten sich selten, Stuttgart behauptete die Führung. Ramon Hendriks probierte es via Distanzschuss – über das Tor (37.). Der VfB agierte weiterhin wach und erzielte mit der letzten Aktion vor der Pause das 2:0 – Nikolas Nartey traf per Direktabnahme zum „goldenen Zeitpunkt“ (45.+4). Ein konsequenter Auftritt brachte die verdiente Halbzeitführung. Und die Jungs aus Cannstatt machten im zweiten Durchgang in diesem Stil weiter. Chema scheiterte mit einem Kopfball an SGE-Keeper Michael Zetterer (59.). Im Defensivverhalten zeigte sich der VfB zumeist aufmerksam und unterband häufig auch das schnelle Umschaltspiel des Gastgebers. Es begann das Schlussviertel.
Und in diesem verkürzte Frankfurt. Jonathan Burkardt traf per Elfmeter zum Anschlusstreffer, nur noch 2:1 aus Sicht des VfB (72.). Der Eintracht gab das neuen Antrieb, Torschütze Jonathan Burkardt schoss aus 18 Metern neben das Tor (78.). Auf der Gegenseite scheiterte Jamie Leweling aus spitzem Winkel (80.). Stuttgart musste weiterhin um jeden Zentimeter kämpfen – und tat das gemeinsam. Frankfurt gelang dennoch durch Jonathan Burkardt der 2:2-Ausgleich, erneut via Elfmeter (90.+4). Das war zugleich der Endstand.
Mit 62 Punkten beendet der Club aus Cannstatt die Bundesliga-Saison 2025/2026 auf dem vierten Tabellenplatz. Das bedeutet, dass der VfB die Qualifikation für die UEFA Champions League erreicht hat. Stuttgart international!
Die Tore:
0:1 – 10. Minute: Der VfB nutzt einen Eckball zur Führung. Chris Führich zieht den Ball präzise nach innen, Chema setzt sich in der Mitte wuchtig durch und köpft ein. Der VfB liegt vorne.
0:2 – 45.+4 Minute: Ein starker Spielzug zu einem optimalen Zeitpunkt. Chris Führich bedient Deniz Undav, der auf Nikolas Nartey abtropfen lässt – die Direktabnahme des Dänen schlägt aus etwa sechs Metern in die Maschen.
1:2 – 72. Minute: Jonathan Burkardt verwandelt einen Elfmeter in die linke Ecke. Zuvor hatte Alexander Nübel den SGE-Stürmer bei einer Klärungsaktion am Fuß getroffen.
2:2 – 90.+2 Minute: Erneut gibt es Elfmeter für Frankfurt, diesmal nach einem Handspiel. Jonathan Burkardt schießt hoch und wuchtig in die Mitte. Das ist der Ausgleich.
Die Besonderheiten:
Support. Circa 6.000 Fans hatten den VfB nach Frankfurt begleitet und sorgten für eine starke Unterstützung. Dank des von der Fanszene ausgerufenen Mottos „Alle im Trikot nach Frankfurt!“ herrschte auch optisch ein beeindruckendes Bild im „Deutsche Bank Park“.
Auswärtstore. Mit insgesamt 41 Treffern in den Bundesliga-Auswärtsspielen der Saison 2025/2026 hat der VfB diesbezüglich einen neuen Clubrekord aufgestellt.
Serie. Der VfB erreicht zum dritten Mal in Folge den internationalen Wettbewerb. Analog zur Saison 2024/2025 wird der Club aus Cannstatt dabei in der neuen Spielzeit in der UEFA Champions League antreten, diese Serie war er in der UEFA Europa League am Ball.
Karriereende. Tobias Welz hat bei der heutigen Begegnung sein letztes Bundesliga-Spiel gepfiffen. Der Schiedsrichter beendet seine aktive Karriere. In seiner Laufbahn leitete er 156 Bundesliga- und 120 Zweitliga-Partien.
Die nächsten Termine:
Die Bundesliga-Saison 2025/2026 ist nun beendet. Doch den VfB erwartet noch ein großes Highlight: Am Samstag, 23. Mai 2026, spielen die Jungs aus Cannstatt das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München – der Anpfiff ertönt um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion. Es trifft der Titelverteidiger auf den Rekordpokalsieger.