| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Robert Schröder | 0 |
![]() |
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|
|---|---|---|
|
3
|
Tore |
1
|
|
20
|
Torschüsse |
6
|
|
7
|
Ecken |
6
|
|
13
|
Fouls |
8
|
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48.60
|
Ballbesitz in % |
51.40
|
|
3
|
Abseits |
-
|
|
2
|
Gelb |
1
|
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
|
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 1' | ||||
| 5' | ||||
| 45 + 7' | ||||
| 58' |
| 1. Min | 24García | 35Kofane | ||||||
| 9Demirovic | 28Nartey | 5. Min | ||||||
| 7Mittelstädt | 45 + 7. Min | |||||||
| 26Undav | 18Leweling | 58. Min |
| 65' | ||||
| 65' | ||||
| 68' | ||||
| 78' | ||||
| 78' | ||||
| 78' | ||||
| 86' | ||||
| 87' | ||||
| 87' |
| 65. Min | 42Culbreath | 13de Matos Soares | ||||||
| 65. Min | 24García | 10Tillman | ||||||
| 26Undav | 8Tomás | 68. Min | ||||||
| 7Mittelstädt | 14Jaquez | 78. Min | ||||||
| 28Nartey | 11El Khannouss | 78. Min | ||||||
| 78. Min | 35Kofane | 19Poku | ||||||
| 86. Min | 4Quansah | 17Ben Seghir | ||||||
| 10Führich | 22Assignon | 87. Min | ||||||
| 18Leweling | 4Vagnoman | 87. Min |
| 80' | 10 Führich | |||
| 90 + 7' | 8 Tomás | |||
| 25 Palacios | 90 + 7' |
| 10Führich | 80. Min | |||||||
| 8Tomás | 90 + 7. Min | |||||||
| 90 + 7. Min | 25Palacios |
Der Spielverlauf:
Die Ausgangssituation vor dem letzten Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen war klar: Um die Hoffnung auf den Einzug in die UEFA Champions League aufrecht zu erhalten, musste der VfB am Samstag unbedingt punkten – im Optimalfall sogar dreifach.
Cheftrainer Sebastian Hoeneß hatte vor der Partie betont, dass seine Mannschaft gegen die Werkself „über ihre Leistungsgrenze hinausgehen müsse“ und veränderte seine Startelf im Vergleich zum wilden 3:3-Remis in Hoffenheim am vergangenen Samstag auf insgesamt vier Positionen. Im defensiven Mittelfeld rückte Chema für den rotgesperrten Kapitän Atakan Karazor ins Aufgebot, außerdem ersetzten Maximilian Mittelstädt, Ermedin Demirovic und Nikolas Nartey die zunächst auf der Bank sitzenden Josha Vagnoman, Bilal El Khannouss und Luca Jaquez.
Zwei Treffer in wilder Anfangsphase
Schon vor dem Anpfiff herrschte eine packende Atmosphäre in der MHP Arena, die bis auf den rot eingefärbten Gästeblock ganz in weiß erstrahlte. Den besseren Start auf dem Platz erwischten jedoch die Leverkusener, die nach einer halben Minute einen Stockfehler des VfB im Mittelfeld eiskalt auszunutzen wussten und zur frühen Führung trafen (1., siehe „die Tore“). Nackenschlag? Fehlanzeige! Der VfB war direkt da und setzte die Leverkusener unter enormen Druck, ehe bereits viereinhalb Minuten nach dem 0:1 infolge einer ansehnlichen Kombination über Nikolas Nartey und Torschütze Ermedin Demirovic der Ausgleich fiel (5., siehe „die Tore“). Anschließend bemühten sich beide Teams um Spielkontrolle und kamen auch zu ersten Standards, die jedoch auf beiden Seiten problemlos geklärt wurden.
Immer wieder Ermedin Demirovic – und eine verdiente Pausenführung
Die erste Riesen-Chance auf das 2:1 hatte nach rund 25 Minuten Ermedin Demirovic, der nach einer Klärungsaktion des Leverkusener Torhüters Mark Flekken das leere Tor vor sich hatte, mit seinem Abschluss jedoch an Verteidiger Edmond Tapsoba scheiterte, der sich stark in den Schuss warf (24.). Vor allem der Bosnier lief nun richtig heiß: Bis zur 45. Minute ließ Ermedin Demirovic noch vier weitere gefährliche Möglichkeiten folgen, kam dabei aber zweimal aus zu spitzem Winkel (29., 31.) und zweimal unter Gegnerdruck am Fünfmeterraum (43., 45.) zum Abschluss. In der Nachspielzeit stand der Stürmer dann sogar noch ein sechstes Mal im Mittelpunkt, als er von Edmond Tapsoba im Strafraum gefoult wurde und Schiedsrichter Robert Schröder nach Ansicht der TV-Bilder auf Strafstoß entschied (45.+6). Maximilian Mittelstädt trat an und traf souverän zum 2:1, das gleichzeitig auch den Halbzeitstand bedeutete (45.+7, siehe „die Tore“).
VfB spielt sich in einen Rausch und verteidigt leidenschaftlich
Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste geendet hatte: mit jeder Menge Aufregung. Bereits nach einer Minute lag der Ball ein drittes Mal im Leverkusener Tor, doch der vermeintliche Treffer Ermedin Demirovics wurde aufgrund einer zuvor festgestellten Abseitsstellung von Deniz Undav annulliert (48.).
Fußball spielte daraufhin erst einmal nur noch der VfB: Zunächst prüfte Angelo Stiller Leverkusens Keeper Mark Flekken mit einem flachen Schuss aus rund 13 Metern (53.), wenig später kamen auch Maximilian Mittelstädt per Lupfer (54.) sowie Jeff Chabot per Kopf nach einer Ecke (56.) zu aussichtsreichen Chancen. Wiederum zwei Minuten später belohnte sich der VfB für eine überragende Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff, als Jamie Leweling Torschütze Deniz Undav im Strafraum bediente und dieser auf 3:1 erhöhte (58., siehe „die Tore“).
Im Anschluss an das 3:1 zog sich der VfB etwas zurück und war zunehmend in der Defensive gefordert – ohne dabei aber die ganz großen Möglichkeiten zuzulassen. Und wenn die Leverkusener doch mal in verheißungsvolle Situationen gelangten, war stets ein weiß-roter Verteidiger zur Stelle. So fuhr der VfB am Ende eines intensiven, packenden und vor allem enorm wichtigen Spiels drei absolut verdiente Zähler ein und verschaffte sich eine gute Ausgangsposition für das Saisonfinale in Frankfurt kommende Woche.
Die Tore:
0:1 – 1. Minute: Leverkusen erwischt den VfB bitterkalt. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld stürmt Christian Kofane auf den Strafraum zu und legt nach links auf Aleix Garcia ab. Der Spanier trifft zum 0:1 ins kurze Eck.
1:1 – 5. Minute: Ermedin Demirovic und Nikolas Nartey spielen sich per Doppelpass in den Gäste-Strafraum. Der Stürmer verschafft sich Platz und zieht von rechts trocken ins lange Eck ab – der Ausgleich!
2:1 – 45.+7 Minute: Während des Einlaufens in den Fünfmeterraum bekommt Ermedin Demirovic von Leverkusens Edmond Tapsoba ein Bein gestellt. Nach minutenlangem VAR-Check entscheidet Schiedsrichter Robert Schröder auf Strafstoß für den VfB. Maximilian Mittelstädt bleibt eiskalt und chippt den Ball in die Tormitte. 2:1-Pausenführung.
3:1 – 58. Minute: Nach einem Ballgewinn auf Höhe der Mittellinie treibt Ermedin Demirovic den Ball nach vorne, ehe er auf den rechten Flügel ablegt, wo Jamie Leweling Maß nimmt und den Ball mustergültig ins Zentrum spielt. Dort trifft der einlaufende Deniz Undav zum hochverdienten 3:1.
Die Besonderheiten:
Club der 200. Chris Führich bestritt am Samstag sein 200. Pflichtspiel im VfB-Dress. Er ist nach Atakan Karazor der zweite Spieler des aktuellen Profikaders, der diese Marke erreicht hat.
Cheftrainer-Meilenstein. Sebastian Hoeneß stand am Samstag zum 150. Mal in einem Pflichtspiel des VfB an der Seitenlinie. Seit April 2023 bekleidet er das Cheftraineramt in Bad Cannstatt.
Marke. Auch Tiago Tomás erreichte am Samstag ein „kleines Jubiläum“: Der Portugiese stand nun in 125 Bundesliga-Spielen auf dem Platz. Im VfB-Trikot absolvierte er 67 Partien, die restlichen 58 für den VfL Wolfsburg.
Bestleistung. Mit dem Treffer zum 3:1 hat Deniz Undav sein 19. Tor in der laufenden Bundesliga-Saison erzielt. Damit hat er seine bisherige Bestmarke von 18 Treffern aus der Saison 2023/2024 übertrumpft.
Heimspiel-Finale. Der VfB absolvierte mit der Bundesliga-Partie gegen Bayer Leverkusen am Samstag sein wettbewerbsübergreifend 25. und letztes Pflichtspiel in der MHP Arena in dieser Saison.
Die nächsten Termine:
Die Bundesliga-Saison 2025/2026 ist kurz vor der Ziellinie. Am Samstag, 16. Mai 2026, findet der 34. und somit letzte Spieltag statt – der VfB gastiert ab 15.30 Uhr bei Eintracht Frankfurt. Danach erwartet den Club aus Cannstatt ein großes Highlight: Am Samstag, 23. Mai 2026, spielt das Team mit dem roten Brustring das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München – der Anpfiff ertönt um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion. Es trifft der Titelverteidiger auf den Rekordpokalsieger.