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Bundesliga 2. Mai 2026
DATENCENTER
SCHIEDSRICHTER ZUSCHAUER
Sascha Stegemann 0
3
Tore
3
22
Torschüsse
14
4
Ecken
5
18
Fouls
9
46.40
Ballbesitz in %
53.60
2
Abseits
3
3
Gelb
1
-
Gelb-Rot
-
-
Rot
1

AUFSTELLUNG

1 TO
Oliver Baumann
5 VE
Ozan Kabak
13 VE
Bernardo Fernandes da Silva Junior
21 VE
Albian Hajdari
34 VE
Vladimír Coufal
7 MF
Leon Avdullahu
18 MF
Wouter Burger
11 ST
Fisnik Asllani
19 ST
Tim Lemperle
27 ST
Andrej Kramaric
29 ST
Bazoumana Touré

ERSATZBANK

37 TO
Luca Philipp
22 VE
Alexander Prass
25 VE
Kevin Akpoguma
10 MF
Muhammed Damar
48 MF
Luka Duric
9 ST
Ihlas Bebou
20 ST
Cole Campbell
23 ST
Adam Hlozek
33 ST
Max Moerstedt

TRAINER

Christian Ilzer

AUFSTELLUNG

33 TO
Alexander Nübel
3 VE
Ramon Hendriks
4 VE
Josha Vagnoman
14 VE
Luca Jaquez
24 VE
Jeff Chabot
6 MF
Angelo Stiller
10 MF
Chris Führich
11 MF
Bilal El Khannouss
16 MF
Atakan Karazor
18 ST
Jamie Leweling
26 ST
Deniz Undav

ERSATZBANK

1 TO
Fabian Bredlow
7 VE
Maximilian Mittelstädt
22 VE
Lorenz Assignon
23 VE
Dan-Axel Zagadou
28 MF
Nikolas Nartey
30 MF
Chema
8 ST
Tiago Tomás
9 ST
Ermedin Demirovic
27 ST
Badredine Bouanani

TRAINER

Sebastian Hoeneß

TORE

8' 2727 Kramaric 1111 Asllani
33 Hendriks 1010 Führich 20'
23' 2929 Touré
49' 2727 Kramaric 2929 Touré
1818 Leweling 99 Demirovic 64'
88 Tomás 90 + 5'
27Kramaric 11Asllani 8. Min
20. Min 10Führich 3Hendriks
29Touré 23. Min
27Kramaric 29Touré 49. Min
64. Min 9Demirovic 18Leweling
90 + 5. Min 8Tomás

AUSWECHSLUNGEN

99 Demirovic 44 Vagnoman 55'
77 Mittelstädt 2424 Chabot 55'
2222 Assignon 1111 El Khannouss 76'
81' 1919 Lemperle 3333 Moerstedt
88 Tomás 1818 Leweling 86'
90' 1111 Asllani 2222 Prass
90 + 1' 2727 Kramaric 1010 Damar
90 + 1' 1818 Burger 2525 Akpoguma
55. Min 4Vagnoman 9Demirovic
55. Min 24Chabot 7Mittelstädt
76. Min 11El Khannouss 22Assignon
19Lemperle 33Moerstedt 81. Min
86. Min 18Leweling 8Tomás
11Asllani 22Prass 90. Min
27Kramaric 10Damar 90 + 1. Min
18Burger 25Akpoguma 90 + 1. Min

KARTEN

49' 27 Kramaric
11 El Khannouss 58'
68' 13 Fernandes da Silva Junior
16 Karazor 69'
83' 5 Kabak
27Kramaric 49. Min
58. Min 11El Khannouss
13Fernandes da Silva Junior 68. Min
69. Min 16Karazor
5Kabak 83. Min
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VfB behauptet Rang vor der TSG

Vielen Widerständen getrotzt und am Ende einen Punkt erkämpft. In einer rasanten Bundesliga-Partie in Hoffenheim kommt Stuttgart immer wieder zurück. Der Spielbericht:

Der Spielverlauf:

Als die Jungs aus Cannstatt kurz vor Anpfiff auf den Rasen liefen, blickten sie auf eine rote Wand. Die mitgereisten Fans – mindestens 10.000 waren dabei – sorgten am 32. Bundesliga-Spieltag für eine gewisse Heimspiel-Atmosphäre beim Auftritt bei der TSG Hoffenheim. Der Tabellenvierte gastierte beim Fünften. „Es ist eine ganz wichtige Partie für uns“, hatte Cheftrainer Sebastian Hoeneß zuvor gesagt: „Die Spannung und der Fokus sind spürbar.“ Im Vergleich zum vergangenen Match am Sonntag gegen Werder Bremen (1:1) veränderte er seine Startelf auf fünf Positionen. Kapitän Atakan Karazor sowie Jeff Chabot, Josha Vagnoman, Ramon Hendriks und Chris Führich begannen – Maximilian Mittelstädt, Dan-Axel Zagadou, Lorenz Assignon, Chema und Tiago Tomás nahmen zunächst auf der Bank Platz. Wer kam besser ins Spiel?

Der VfB hatte Ballbesitz, versuchte, rasch seine Struktur zu finden – doch das Tor erzielte Hoffenheim. Mit der ersten Aktion brachte Andrej Kramaric die Gastgeber mit 1:0 in Führung (7. Minute, siehe „Die Tore“). Stuttgarts Antwort folgte prompt: Chris Führich zwang TSG-Torwart Oliver Baumann zu einer Glanzparade (9.). Die Partie hatte von Beginn an Schärfe und Intensität. Und anschließend den ersten Grund zum Jubeln für die mitgereisten VfB-Fans: Chris Führich erzielte aus spitzem Winkel den 1:1-Ausgleich (20.). Die Ereignisdichte blieb hoch. Bazoumana Touré brachte die Kraichgauer abermals in Führung – 1:2 aus Sicht des VfB (24.), der durch einen Kopfball von Deniz Undav prompt reagierte (26.). In Summe stellte es weitestgehend eine Begegnung auf Augenhöhe dar, in der sich Hoffenheim oftmals die „zweiten Bälle“ sicherte – bitter, dass die Jungs aus Cannstatt zurücklagen.

Tore, Pfosten, Platzverweis – viel los in Hoffenheim

Mit Verlauf der ersten Halbzeit bremsten immer wieder Nickligkeiten den Spielfluss. Ein Abschluss von Bilal El Khannouss geriet zu unplatziert (42.). Vor dem Pausenpfiff konnte das Team mit dem roten Brustring den 1:2-Rückstand nicht mehr korrigieren. Mit Beginn des zweiten Abschnitts verzeichneten Jamie Leweling und Deniz Undav die ersten Gelegenheiten für den VfB (46./48.) – dazwischen hatte Luca Jaquez aufmerksam gegen Hoffenheims Fisnik Asllani geblockt. Die TSG nutzte anschließend einen Konter und erhöhte durch Andrej Kramaric auf 3:1 (50.). Der direkte Anschlusstreffer durch Jamie Leweling wurde von Schiedsrichter Sascha Stegemann aufgrund von Abseits zurückgepfiffen (52.). Auf der Gegenseite setzte TSG-Offensivakteur Tim Lemperle einen Flachschuss an den Pfosten (55.). Es ereignete sich viel – doch konnte der VfB nochmal herankommen?

Ja. Der eingewechselte Ermedin Demirovic verkürzte, nur noch 2:3 aus Sicht der Jungs aus Cannstatt (64.). Doch sie mussten fortan mit zehn Mann agieren, da Atakan Karazor nach einem Foul an Hoffenheims Fisnik Asllani die Rote Karte sah – bei dem fälligen Freistoß scheiterte Albian Hajdari am Pfosten (69.). Anschließend hielt Alexander Nübel den VfB im Spiel, parierte gegen TSG-Mittelfeldprofi Wouter Burger (75.) sowie später gegen Bazoumana Touré (86.). Stuttgart probierte viel, aber zwingende Torchancen wusste die TSG zu verhindern – bis in die Nachspielzeit: Mit der letzten Aktion sorgte der eingewechselte Tiago Tomás für den 3:3-Ausgleich (90.+6).

Was für eine Willensleistung, die den VfB nach 32 Bundesliga-Spieltagen vor der TSG Hoffenheim hält. Da Bayer Leverkusen das Samstagabend-Spiel gegen Leipzig (4:1) gewann, steht der Club aus Cannstatt im Gesamtklassement derzeit auf Rang fünf. Leverkusen, Stuttgart und Hoffenheim haben jeweils 58 Punkte vorzuweisen, lediglich das Torverhältnis macht den Unterschied.

32. Spieltag: TSG Hoffenheim - VfB

Die Tore:

1:0 – 7. Minute: Einen Einwurf Hoffenheims bekommt die VfB-Defensive im Strafraum nicht geklärt. Der Ball landet bei TSG-Angreifer Andrej Kramaric, der aus fünf Metern zur Führung für die Gastgeber trifft.

1:1 – 20. Minute: Der VfB führt einen Freistoß in der eigenen Hälfte schnell aus. Chris Führich und Ramon Hendriks spielen Doppelpass – erstgenannter schließt aus spitzem Winkel ab und trifft ins kurze Eck.

2:1 – 24. Minute: Etwas glücklich geht Hoffenheim erneut in Führung. Nach einem Eckball hält Bazoumana Touré aus 14 Metern drauf. An vielen, vielen Beinen im Strafraum vorbei landet der Ball im Netz.

3:1 – 50. Minute: Die TSG kontert im eigenen Stadion. Bazoumana Touré serviert vom linken Flügel präzise in den Strafraum – dort ist Andrej Kramaric mitgelaufen und vollstreckt. Keine Abwehrchance für Alexander Nübel.

3:2 – 64. Minute: Erneut gelingt das Tor nach einem Konter, diesmal ist es der VfB, der das Spiel schnell macht. Chris Führich schickt Jamie Leweling, der anschließend Ermedin Demirovic bedient. Der Stürmer trifft aus Nahdistanz.

3:3 – 90.+6 Minute: Es ist eine Willensleistung. Erst scheitert Angelo Stiller an TSG-Torwart Oliver Baumann, doch Tiago Tomás reagiert am schnellsten und drückt den Abpraller über die Linie. Der Ausgleich!

Die Besonderheiten:

Historie. Der nächste geschichtsträchtige Meilenstein ist erreicht. Nachdem der VfB vor einer Woche sein 1000. Bundesliga-Heimspiel absolviert hatte, folgte nun die 1000. Bundesliga-Auswärtspartie in der Clubgeschichte. Wer 1000 und 1000 addiert, stellt fest, dass es somit zugleich die 2000. Bundesliga-Begegnung des VfB war.

Support. Mindestens 10.000 Fans hatten den VfB nach Sinsheim begleitet und sorgten für eine starke Unterstützung. Dank des von der Fanszene ausgerufenen Mottos „Alle in Rot nach Sinsheim!“ herrschte auch optisch ein beeindruckendes Bild in der PreZero Arena.

Die nächsten Termine:

Für den VfB sind in der Bundesliga-Saison 2025/2026 noch zwei Partien zu absolvieren. Am Samstag, 9. Mai 2026, findet das letzte Heimspiel der Serie statt – ab 15.30 Uhr gastiert Bayer Leverkusen in der heimischen MHP Arena. Am Samstag, 16. Mai 2026, ist der 34. Spieltag – und damit das große Bundesliga-Finale – terminiert: Die Jungs aus Cannstatt treten bei Eintracht Frankfurt an – der Ball rollt ab 15.30 Uhr im Deutsche Bank Park.