| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Sascha Stegemann | 0 |
![]() |
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|
|---|---|---|
|
3
|
Tore |
3
|
|
22
|
Torschüsse |
14
|
|
4
|
Ecken |
5
|
|
18
|
Fouls |
9
|
|
46.40
|
Ballbesitz in % |
53.60
|
|
2
|
Abseits |
3
|
|
3
|
Gelb |
1
|
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
1
|
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 8' | ||||
| 20' | ||||
| 23' | ||||
| 49' | ||||
| 64' | ||||
| 90 + 5' |
| 27Kramaric | 11Asllani | 8. Min | ||||||
| 20. Min | 10Führich | 3Hendriks | ||||||
| 29Touré | 23. Min | |||||||
| 27Kramaric | 29Touré | 49. Min | ||||||
| 64. Min | 9Demirovic | 18Leweling | ||||||
| 90 + 5. Min | 8Tomás |
| 55' | ||||
| 55' | ||||
| 76' | ||||
| 81' | ||||
| 86' | ||||
| 90' | ||||
| 90 + 1' | ||||
| 90 + 1' |
| 55. Min | 4Vagnoman | 9Demirovic | ||||||
| 55. Min | 24Chabot | 7Mittelstädt | ||||||
| 76. Min | 11El Khannouss | 22Assignon | ||||||
| 19Lemperle | 33Moerstedt | 81. Min | ||||||
| 86. Min | 18Leweling | 8Tomás | ||||||
| 11Asllani | 22Prass | 90. Min | ||||||
| 27Kramaric | 10Damar | 90 + 1. Min | ||||||
| 18Burger | 25Akpoguma | 90 + 1. Min |
| 49' | 27 Kramaric | |||
| 11 El Khannouss | 58' | |||
| 68' | 13 Fernandes da Silva Junior | |||
| 16 Karazor | 69' | |||
| 83' | 5 Kabak |
| 27Kramaric | 49. Min | |||||||
| 58. Min | 11El Khannouss | |||||||
| 13Fernandes da Silva Junior | 68. Min | |||||||
| 69. Min | 16Karazor | |||||||
| 5Kabak | 83. Min |
Der Spielverlauf:
Als die Jungs aus Cannstatt kurz vor Anpfiff auf den Rasen liefen, blickten sie auf eine rote Wand. Die mitgereisten Fans – mindestens 10.000 waren dabei – sorgten am 32. Bundesliga-Spieltag für eine gewisse Heimspiel-Atmosphäre beim Auftritt bei der TSG Hoffenheim. Der Tabellenvierte gastierte beim Fünften. „Es ist eine ganz wichtige Partie für uns“, hatte Cheftrainer Sebastian Hoeneß zuvor gesagt: „Die Spannung und der Fokus sind spürbar.“ Im Vergleich zum vergangenen Match am Sonntag gegen Werder Bremen (1:1) veränderte er seine Startelf auf fünf Positionen. Kapitän Atakan Karazor sowie Jeff Chabot, Josha Vagnoman, Ramon Hendriks und Chris Führich begannen – Maximilian Mittelstädt, Dan-Axel Zagadou, Lorenz Assignon, Chema und Tiago Tomás nahmen zunächst auf der Bank Platz. Wer kam besser ins Spiel?
Der VfB hatte Ballbesitz, versuchte, rasch seine Struktur zu finden – doch das Tor erzielte Hoffenheim. Mit der ersten Aktion brachte Andrej Kramaric die Gastgeber mit 1:0 in Führung (7. Minute, siehe „Die Tore“). Stuttgarts Antwort folgte prompt: Chris Führich zwang TSG-Torwart Oliver Baumann zu einer Glanzparade (9.). Die Partie hatte von Beginn an Schärfe und Intensität. Und anschließend den ersten Grund zum Jubeln für die mitgereisten VfB-Fans: Chris Führich erzielte aus spitzem Winkel den 1:1-Ausgleich (20.). Die Ereignisdichte blieb hoch. Bazoumana Touré brachte die Kraichgauer abermals in Führung – 1:2 aus Sicht des VfB (24.), der durch einen Kopfball von Deniz Undav prompt reagierte (26.). In Summe stellte es weitestgehend eine Begegnung auf Augenhöhe dar, in der sich Hoffenheim oftmals die „zweiten Bälle“ sicherte – bitter, dass die Jungs aus Cannstatt zurücklagen.
Tore, Pfosten, Platzverweis – viel los in Hoffenheim
Mit Verlauf der ersten Halbzeit bremsten immer wieder Nickligkeiten den Spielfluss. Ein Abschluss von Bilal El Khannouss geriet zu unplatziert (42.). Vor dem Pausenpfiff konnte das Team mit dem roten Brustring den 1:2-Rückstand nicht mehr korrigieren. Mit Beginn des zweiten Abschnitts verzeichneten Jamie Leweling und Deniz Undav die ersten Gelegenheiten für den VfB (46./48.) – dazwischen hatte Luca Jaquez aufmerksam gegen Hoffenheims Fisnik Asllani geblockt. Die TSG nutzte anschließend einen Konter und erhöhte durch Andrej Kramaric auf 3:1 (50.). Der direkte Anschlusstreffer durch Jamie Leweling wurde von Schiedsrichter Sascha Stegemann aufgrund von Abseits zurückgepfiffen (52.). Auf der Gegenseite setzte TSG-Offensivakteur Tim Lemperle einen Flachschuss an den Pfosten (55.). Es ereignete sich viel – doch konnte der VfB nochmal herankommen?
Ja. Der eingewechselte Ermedin Demirovic verkürzte, nur noch 2:3 aus Sicht der Jungs aus Cannstatt (64.). Doch sie mussten fortan mit zehn Mann agieren, da Atakan Karazor nach einem Foul an Hoffenheims Fisnik Asllani die Rote Karte sah – bei dem fälligen Freistoß scheiterte Albian Hajdari am Pfosten (69.). Anschließend hielt Alexander Nübel den VfB im Spiel, parierte gegen TSG-Mittelfeldprofi Wouter Burger (75.) sowie später gegen Bazoumana Touré (86.). Stuttgart probierte viel, aber zwingende Torchancen wusste die TSG zu verhindern – bis in die Nachspielzeit: Mit der letzten Aktion sorgte der eingewechselte Tiago Tomás für den 3:3-Ausgleich (90.+6).
Was für eine Willensleistung, die den VfB nach 32 Bundesliga-Spieltagen vor der TSG Hoffenheim hält. Da Bayer Leverkusen das Samstagabend-Spiel gegen Leipzig (4:1) gewann, steht der Club aus Cannstatt im Gesamtklassement derzeit auf Rang fünf. Leverkusen, Stuttgart und Hoffenheim haben jeweils 58 Punkte vorzuweisen, lediglich das Torverhältnis macht den Unterschied.
Die Tore:
1:0 – 7. Minute: Einen Einwurf Hoffenheims bekommt die VfB-Defensive im Strafraum nicht geklärt. Der Ball landet bei TSG-Angreifer Andrej Kramaric, der aus fünf Metern zur Führung für die Gastgeber trifft.
1:1 – 20. Minute: Der VfB führt einen Freistoß in der eigenen Hälfte schnell aus. Chris Führich und Ramon Hendriks spielen Doppelpass – erstgenannter schließt aus spitzem Winkel ab und trifft ins kurze Eck.
2:1 – 24. Minute: Etwas glücklich geht Hoffenheim erneut in Führung. Nach einem Eckball hält Bazoumana Touré aus 14 Metern drauf. An vielen, vielen Beinen im Strafraum vorbei landet der Ball im Netz.
3:1 – 50. Minute: Die TSG kontert im eigenen Stadion. Bazoumana Touré serviert vom linken Flügel präzise in den Strafraum – dort ist Andrej Kramaric mitgelaufen und vollstreckt. Keine Abwehrchance für Alexander Nübel.
3:2 – 64. Minute: Erneut gelingt das Tor nach einem Konter, diesmal ist es der VfB, der das Spiel schnell macht. Chris Führich schickt Jamie Leweling, der anschließend Ermedin Demirovic bedient. Der Stürmer trifft aus Nahdistanz.
3:3 – 90.+6 Minute: Es ist eine Willensleistung. Erst scheitert Angelo Stiller an TSG-Torwart Oliver Baumann, doch Tiago Tomás reagiert am schnellsten und drückt den Abpraller über die Linie. Der Ausgleich!
Die Besonderheiten:
Historie. Der nächste geschichtsträchtige Meilenstein ist erreicht. Nachdem der VfB vor einer Woche sein 1000. Bundesliga-Heimspiel absolviert hatte, folgte nun die 1000. Bundesliga-Auswärtspartie in der Clubgeschichte. Wer 1000 und 1000 addiert, stellt fest, dass es somit zugleich die 2000. Bundesliga-Begegnung des VfB war.
Support. Mindestens 10.000 Fans hatten den VfB nach Sinsheim begleitet und sorgten für eine starke Unterstützung. Dank des von der Fanszene ausgerufenen Mottos „Alle in Rot nach Sinsheim!“ herrschte auch optisch ein beeindruckendes Bild in der PreZero Arena.
Die nächsten Termine:
Für den VfB sind in der Bundesliga-Saison 2025/2026 noch zwei Partien zu absolvieren. Am Samstag, 9. Mai 2026, findet das letzte Heimspiel der Serie statt – ab 15.30 Uhr gastiert Bayer Leverkusen in der heimischen MHP Arena. Am Samstag, 16. Mai 2026, ist der 34. Spieltag – und damit das große Bundesliga-Finale – terminiert: Die Jungs aus Cannstatt treten bei Eintracht Frankfurt an – der Ball rollt ab 15.30 Uhr im Deutsche Bank Park.