| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Dr. Matthias Jöllenbeck (Freiburg) | 0 |
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|---|---|---|
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3
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Tore |
2
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20
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Torschüsse |
12
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10
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Ecken |
2
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8
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Fouls |
15
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57.90
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Ballbesitz in % |
42.10
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6
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Abseits |
1
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2
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Gelb |
2
|
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-
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Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
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AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 5' | ||||
| 27' | ||||
| 35' | ||||
| 80' | ||||
| 87' |
| 5. Min | 13Kristensen | 20Doan | ||||||
| 9Demirovic | 27. Min | |||||||
| 26Undav | 4Vagnoman | 35. Min | ||||||
| 80. Min | 29Amaimouni-Echghouyab | 18Dahoud | ||||||
| 28Nartey | 4Vagnoman | 87. Min |
| 20' | ||||
| 59' | ||||
| 66' | ||||
| 67' | ||||
| 74' | ||||
| 75' | ||||
| 77' | ||||
| 77' | ||||
| 90 + 3' | ||||
| 90 + 3' |
| 20. Min | 11Ebnoutalib | 19Bahoya | ||||||
| 9Demirovic | 28Nartey | 59. Min | ||||||
| 66. Min | 6Højlund | 18Dahoud | ||||||
| 67. Min | 7Knauff | 27Götze | ||||||
| 24Chabot | 29Jeltsch | 74. Min | ||||||
| 10Führich | 27Bouanani | 75. Min | ||||||
| 77. Min | 15Skhiri | 34Collins | ||||||
| 77. Min | 20Doan | 29Amaimouni-Echghouyab | ||||||
| 18Leweling | 22Assignon | 90 + 3. Min | ||||||
| 7Mittelstädt | 20Stergiou | 90 + 3. Min |
| 25 Kalimuendo | 9' | |||
| 56' | 24 Chabot | |||
| 90 + 3' | 3 Hendriks | |||
| 3 Theate | 90 + 6' |
| 9. Min | 25Kalimuendo | |||||||
| 24Chabot | 56. Min | |||||||
| 3Hendriks | 90 + 3. Min | |||||||
| 90 + 6. Min | 3Theate |
Der Spielverlauf:
Mit einem Flutlichtspiel ins neue Jahr. Der Heimauftakt 2026 des VfB gegen Eintracht Frankfurt versprach viel. „Es steckt einiges drin, auf das das Prädikat ‚Top-Spiel‘ zutrifft“, sagte Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor Anpfiff. Für die Bundesliga-Begegnung gegen den Tabellensiebten – zugleich das letzte Spiel der Hinrunde 2025/2026 – veränderte er seine Startaufstellung im Vergleich zum vergangenen Spiel am Samstag bei Bayer Leverkusen (4:1) auf einer Positionen. Ermedin Demirovic begann – Nikolas Nartey nahm zunächst auf der Bank Platz. Wer kam besser ins Spiel?
Eigentlich der VfB, doch das frühe Tor erzielten die Gäste aus Frankfurt mit ihrer ersten Möglichkeit. Zwar hatten die Jungs aus Cannstatt mehr Ballbesitz und drangen auf Kontrolle, aber Frankfurts Rasmus Kristensen köpfte nach einer Ecke zur Führung ein – 0:1 aus VfB-Sicht (5. Minute, siehe „Die Tore“). Stuttgart antwortete: Chris Führich und Ermedin Demirovic verzeichneten erste Abschlüsse (9./25.). Letztgenannter konnte anschließend jubeln – in Mittelstürmermanier staubte er zum 1:1-Ausgleich ab (27., siehe „Die Tore“). Verdient. Und der VfB blieb dran: Jamie Leweling scheiterte per Flachschuss (31.). Bis dato war es definitiv das erwartet intensive Aufeinandertreffen, inklusive rassiger Zweikämpfe. „Auf geht’s, Jungs aus Cannstatt“, sangen die weiß-roten Fans und spürten, dass das zweite VfB-Tor im Bereich des Möglichen lag.
VfB machte dort weiter, wo er in Leverkusen aufgehört hatte
Und genau das geschah. Dank des Treffers von Deniz Undav drehte Stuttgart noch vor der Pause die Partie, führte nun 2:1 (35.). Fast hätte Josha Vagnoman gar auf 3:1 erhöht, diesmal behielt SGE-Keeper Kaua Santos jedoch die Oberhand (39.). Ein teils entfesselt aufspielender VfB machte dort weiter, wo er in Leverkusen aufgehört hatte. In der zweiten Halbzeit ging’s rasant weiter. Deniz Undav schloss für Stuttgart ab (48.), auf der Gegenseite hielt Alexander Nübel den Versuch von Frankfurts Ritsu Doan (51.). Die Eintracht versuchte, zu mehr Offensivaktionen zu kommen – für den VfB boten sich mitunter Umschaltmomente, Chris Führich und Deniz Undav ließen zwei gute Chancen aus (57./64.).
Zwischendurch schepperte es an der Latte, als Frankfurts Ansgar Knauff einen Ball aus 14 Metern volley nahm – Glück für den VfB, die Führung hielt (60.). Die Begegnung, so viel stand schon jetzt fest, hatte das von Sebastian Hoeneß verwendete Prädikat ‚Top-Spiel‘ definitiv verdient. Wie verlief das Schlussviertel? Zunächst unglücklich. Obwohl Stuttgart viel unter Kontrolle hatte, nutzte SGE-Offensivakteur Ayoube Amaimouni einen Gästeangriff und traf zum 2:2 (80., siehe „Die Tore“). Der VfB hatte durch Deniz Undav die Chance, erneut in Führung zu gehen – doch Frankfurts Schlussmann Kaua Santos parierte per Fußabwehr (83.). Doch das war’s noch nicht: Mit seinem ersten Bundesliga-Tor sorgte Nikolas Nartey nicht nur für das 3:2, sondern zugleich für riesigen Jubel in der MHP Arena (87., siehe „Die Tore“). Der Heimsieg stand, weil kurz vor Abpfiff zweimal Alexander Nübel stark parierte – nach 17 Spieltagen hat der VfB nunmehr 32 Punkte gesammelt.
Die Tore:
0:1 – 5. Minute: Rückschlag für den VfB. Nach einer Ecke von Frankfurts Ritsu Doan steigt Rasmus Kristensen am höchsten und köpft ins lange Eck ein. Keine Abwehrchance für Alexander Nübel.
1:1 – 27. Minute: Maximilian Mittelstädt flankt aus dem Halbfeld, Frankfurts Torwart Kaua Santos eilt heraus, kann den Ball jedoch nicht festhalten – Ermedin Demirovic staubt in Mittelstürmermanier ab.
2:1 – 35. Minute: Josha Vagnoman spielt den Ball in die Schnittstelle zu Deniz Undav, der dreht sich und schließt ins lange Eck ab. Grätschende Frankfurt-Beine kommen zu spät.
2:2 – 80. Minute: Zwei „Frankfurter Joker“ gleichen aus. Mo Dahoud spielt zu Ayoube Amaimouni, der aus etwa 14 Metern flach ins lange Eck trifft.
3:2 – 87. Minute: Wahnsinn in Cannstatt! Mit seiner zweiten Vorlage bedient Josha Vagnoman diesmal Nikolas Nartey, der aus Nahdistanz einschiebt. Der VfB führt wieder!
Die Besonderheiten:
Premiere. Nikolas Nartey hat mit dem 3:2 den ersten Bundesliga-Treffer in seiner Karriere erzielt. Herzlichen Glückwunsch.
Torjäger. Deniz Undav steht nach seinem zwischenzeitlichen 2:1-Treffer bei nunmehr zehn Saisontoren.
Triple. Zum dritten Mal in Folge startet der VfB mit einem Heimsieg in das neue Kalenderjahr. 2024 und 2025 gelang dies gegen RB Leipzig, diesmal gegen Eintracht Frankfurt.
Meilenstein. Sebastian Hoeneß ist nun der vierte Cheftrainer in der VfB-Geschichte, der die Marke von 50 Bundesliga-Siegen geknackt hat – nach Hans-Jürgen Sundermann (71 Siege), Helmut Benthaus (53) und Felix Magath (52).
Die nächsten Termine:
Die „Englische Woche“ beenden die Jungs aus Cannstatt mit einem Heimspiel. Am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, empfangen sie den 1. FC Union Berlin. Diese Begegnung ist zugleich der erste Termin in der Rückrunde der Saison 2025/2026. Anschließend geht’s in der UEFA Europa League weiter: Am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 21 Uhr, tritt der VfB beim AS Rom in Italien an. Dies wird der siebte Spieltag in der Ligaphase des europäischen Clubwettbewerbs sein.
Für das Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin gibt’s noch Tickets