Der Eurocup wird traditionell jedes Jahr Mitte Januar ausgetragen und zählt zu den spektakulärsten und beliebtesten U11-Turnieren Deutschlands. 21 Mannschaften aus dem In- und Ausland traten dieses Jahr zunächst in drei Vorrunden-Gruppen gegeneinander an.
Starke Gruppenphase des VfB
Der VfB erwischte einen sehr konzentrierten Start, agierte zielstrebig und dominant. In sechs Gruppenspielen mussten sich die Schützlinge von Trainer Sasa Janic nur den Jungs von RB Leipzig mit 1:2 geschlagen geben. Gegen den FC Basel (4:0), 1. FC Köln (1:0), 1. FC Heidenheim (3:0), SV Pfaffenhofen (11:0) und eine Landesauswahl (4:0) aus Bosnien-Herzegowina siegte die Mannschaft mit dem Brustring jeweils ohne Gegentor. Als Gruppenzweiter ging es weiter ins Viertelfinale.
Dort wartete der SC Freiburg, der sich als einer von zwei Gruppendritten für die K.O.-Spiele qualifiziert hatte. Beide Teams spielten auf Augenhöhe und konnten so in der regulären Spielzeit keine Treffer erzielen. Das Neunmeterschießen musste die Entscheidung bringen. Hier hatten die Breisgauer das nötige Glück auf ihrer Seite.
Leverkusen holt sich den Pokal
Dem VfB blieb damit das Spiel um Platz fünf gegen den HSV. Mit einem 1:0-Erfolg feierten die jungen Wilden einen tollen Abschluss und konnten stolz auf zwei tolle Turniertage zurückblicken. Coach Janic zog ebenfalls ein rundum zufriedenes Fazit: „Tolles Teilnehmerfeld, tolle Kulisse – ein echtes Spektakel, das die Veranstalter hier auf die Beine stellen. Unsere Jungs wollten unbedingt am Ende ganz oben stehen, aber das Spielglück, das wir in den vergangenen Wochen zum richtigen Zeitpunkt auch mal hatten, war heute leider nicht auf unserer Seite. Die zwei Turniertage bleiben dennoch in schöner Erinnerung“, so der U11-Trainer.
Für einen VfB-Spieler gab es noch einen weiteren Grund zur Freude. Levin Chiumento, mit 13 Toren bester Torschütze, wurde ins Allstar-Team des Eurocups 2018 gewählt. Den Turniersieg schnappten sich letztlich die Jungs von Bayer Leverkusen. In einem mehr als dramatischen Endspiel schlugen sie Borussia Dortmund mit 3:2 nach Verlängerung.