Access Keys:
Frauen 28. April 2026

Saisonendspurt der VfB Frauen

Wie steht es um den Aufstieg in die Google Pixel Frauen-Bundesliga? Ab wann wäre er spruchreif? Infos und Hintergründe zum Saisonendspurt der VfB Frauen.

Status Quo in der 2. Frauen-Bundesliga

Die VfB Frauen belegen nach dem 23. Spieltag mit 51 Zählern und einem Torverhältnis von 73:30 (+43) den ersten Tabellenplatz. Direkter Verfolger ist der SC Sand mit ebenfalls 51 Punkten und einem Torverhältnis von 49:20 (+29). Auf den Rängen drei und vier folgen der 1. FSV Mainz 05 (46 Punkte) und der SV Meppen (43 Punkte). Neun Zähler sind in den letzten drei Saisonspielen noch zu vergeben. Neben der Reise nach Bochum empfangen die VfB Frauen noch den VfL Wolfsburg II im letzten Heimspiel der Saison (10. Mai, 14 Uhr, zu den Tickets). Der Liga-Showdown findet am 17. Mai, 14 Uhr beim SC Sand statt.

Wie viele Teams steigen auf?

Die beiden Erstplatzierten – aktuell wären es der VfB und der SC Sand – steigen aus der 2. Frauen-Bundesliga in die Google Pixel Frauen-Bundesliga auf.

Wie viele Teams steigen aus der Bundesliga ab?

Zwei Mannschaften müssen den Weg von der Google Pixel Frauen-Bundesliga in die Zweitklassigkeit antreten. Derzeit deutet vieles auf Carl Zeiss Jena (Platz 14, 11 Punkte) und SGS Essen (Platz 13, 15 Punkte) hin. Aber auch der 1. FC Nürnberg (18 Punkte) und Hamburger SV (19 Punkte) befinden sich noch im Abstiegskampf.

Das Restprogramm der Tabellennachbarn

Der SC Sand muss zunächst zur Zweitvertretung der Frankfurter Eintracht (3. Mai, 14 Uhr) und zur SG Andernach (10. Mai, 14 Uhr), ehe sie den VfB am letzten Spieltag zuhause empfangen (17. Mai, 14 Uhr).

Der 1. FSV Mainz 05 gastiert am 24. Spieltag beim VfL Wolfsburg II (14 Uhr), empfängt dann den FC Ingolstadt (10. Mai, 14 Uhr) und muss am letzten Spieltag nach Kleve zum VfR Warbeyen reisen (17. Mai, 14 Uhr).

Der SV Meppen empfängt am 3. Mai bereits um 11 Uhr den FC Ingolstadt, gastiert anschließend beim FC Bayern München II (10. Mai, 11 Uhr) und richtet das Saisonfinale zuhause gegen den VfL Bochum aus (17. Mai, 14 Uhr).

Ab wann wäre der Bundesliga-Aufstieg für den VfB möglich?

Rechnerisch wäre ein Aufstieg in die Google Pixel Frauen-Bundesliga für den VfB bereits am kommenden Sonntag beim Auswärtsspiel gegen den VfL Bochum möglich. Das Ergebnis der Parallelpartie spielt dabei jedoch eine entscheidende Rolle. Bei einem Sieg des VfB sowie gleichzeitiger Niederlage bzw. Remis des 1. FSV Mainz 05 (VfL Wolfsburg II, 14 Uhr) wäre der vorzeitige Aufstieg in Deutschlands höchste Spielklasse im Frauenfußball besiegelt.

Sollten die direkten Tabellennachbarn der VfB Frauen, wie auch der VfB selbst, jedoch weiterhin so konstant dreifach punkten wie bisher, wäre ein Vorsprung von fünf Punkten erst am vorletzten Spieltag wirksam – sprich: Beim Heimspiel des VfB gegen den VfL Wolfsburg II. Ein vorzeitiger Aufstieg wäre dem VfB dann nicht mehr zu nehmen, den Titel-Fight würde man am letzten Spieltag in Sand austragen.

Rückblick: Zwei letzte Spieltage in Sand

Sand? Da war doch was. Bereits zweimal bestritt der VfB das Saisonfinale gegen die Zweitvertretung des SC Sand. Zweimal endete es im Erfolg – dem jeweiligen Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse.

Am 2. Juni 2024 reiste der VfB als Tabellenführer der Oberliga Baden-Württemberg nach Willstätt. Zwei Punkte trennten beide Teams vor dem Showdown um das Regionalliga-Ticket. Dieses löste schließlich VfB-Mittelfeldspielerin Anja Selensky, als sie ihr Team in der 63. Spielminute zum Sieg köpfte. Die VfB Frauen stiegen mit 63 Zählern in die Oberliga Baden-Württemberg auf.

Wiederholung gefällig? Haben wir. Da sich der SC Sand II den Regionalliga-Aufstieg durch ein erfolgreiches Relegationsspiel gegen den FC Ruderting im Nachgang sicherte, traf man auch in jener Regionalliga-Saison 2024/2025 aufeinander. Das letzte Saisonspiel fand abermals in Willstätt statt, der SC Sand II stand jedoch auf Tabellenplatz acht. Etwas deutlicher sicherte sich der VfB dann am 10. Mai 2025 durch einen 6:2-Sieg die Regionalliga-Meisterschaft und damit den Weg in die 2. Frauen-Bundesliga. In Weiß-Rot trafen Leonie Maier, Meike Meßmer (2), Jana Beuschlein, Laureta Temaj und Mandy Islacker.

Ob „alle guten Dinge“ bekanntlich „drei“ sind, wird sich am 17. Mai 2026 in der Adams-Arena zeigen.