Titelverteidiger gegen Rekordmeister. Zum Ende der Saison 2025/2026 fiebert der VfB einem ganz großen Höhepunkt entgegen. Am Samstag, 23. Mai 2026, treffen die Jungs aus Cannstatt im 83. DFB-Pokalfinale auf den FC Bayern München – ab 20 Uhr, live bei ARD (Free-TV) und Sky (Pay-TV) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, wird sich im Berliner Olympiastadion entscheiden, ob dem Club aus Cannstatt der zweite Cuperfolg in Serie gelingt – oder die Münchner erstmals seit dem Jahr 2020 wieder die Trophäe gewinnen.
VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß:
Wir müssen einerseits Momente kreieren und andererseits Druckphasen aushalten.
Bereit für großes Spiel – gegen einen großen Gegner
„Wir werden eine außergewöhnliche Leistung brauchen und möchten unbedingt diesen letzten Schritt gehen“, sagt Sebastian Hoeneß. Der Cheftrainer weiß: Im vergangenen DFB-Pokalfinale 2025 hielt sein Team dem Druck stand und gewann gegen Arminia Bielefeld (4:2). „Wir haben Blut geleckt, das war in der gesamten Pokalsaison spürbar“, sagt der 44-Jährige und ordnet ein: „Mit Ausnahme unserer Partie in der ersten Runde sind wir recht souverän ins Finale eingezogen.“ Der VfB ist bereit für ein erneut großes Spiel, der Gegner ebenso. Zumal sich beide Teams bereits dreimal begegnet sind in dieser Serie: zweimal in der Bundesliga, einmal im Franz-Beckenbauer-Supercup. Und das stets mit dem besseren Ausgang für den FC Bayern.
Lässt sich daraus etwas lernen? „Wir analysieren grundsätzlich alle Spiele“, sagt Sebastian Hoeneß und äußert sich zur Haltung, mit der es seine Mannschaft angehen möchte: „Mit Mut. Mit Überzeugung. Und mit dem Wissen, dass wir einerseits Momente kreieren und andererseits Druckphasen aushalten müssen.“ Der VfB trifft nicht nur auf einen Top-Gegner, sondern zugleich auf den souveränen Deutschen Meister, der dabei 122 Tore erzielte. Das Team mit dem roten Brustring hat sich passenderweise eine interessante Ausgangslage für dieses Endspiel gebaut.
VfB-Kapitän Atakan Karazor:
Über das Thema ‚Motivation‘ brauchen wir nicht sprechen, wir sind sehr motiviert.
Atakan Karazor und das gute Omen
„Wir haben über die Bundesliga die Champions League erreicht, haben Drucksituationen bestanden und können im DFB-Pokalfinale nun für etwas ganz Großes sorgen“, sagt Sebastian Hoeneß. Sein Kapitän Atakan Karazor, der ebenso an der offiziellen DFB-Pressekonferenz vor dem Endspiel teilnahm, ergänzt: „Wir wissen, was auf uns zukommt – der Gegner heißt FC Bayern München, da musst du immer eine Extra-Schippe drauflegen“, sagt der Mittelfeldspieler: „Über das Thema ‚Motivation‘ brauchen wir nicht sprechen, wir sind sehr motiviert und wollen, dass der Pokal in Stuttgart bleibt.“
Ein gutes Omen hat der 29-Jährige ebenfalls für sein Team parat: „Ich habe vergangene Saison im ersten Pokalspiel einen Elfmeter verwandelt und später haben wir den Pokal gewonnen“, sagt er und schiebt nach: „Diese Saison habe ich im ersten Pokalspiel wieder einen Elfmeter verwandelt ...“