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Profis 14. Januar 2026

Eine schöne Momentaufnahme

Mit 32 Punkten aus der Bundesliga-Hinrunde schafft der VfB eine gute Basis für den weiteren Saisonverlauf. Die Haltung des Teams überzeugt, der Cheftrainer knackt eine besondere Marke.

Es ist ein Abend, von dem einige Szenen und Bilder im Kopf bleiben. Die Freude über den späten Siegtreffer durch Nikolas Nartey, der damit zugleich sein erstes Bundesligator erzielte. Die konsequente Zweikampfführung der Jungs aus Cannstatt, die 63 Prozent ihrer Duelle gewannen. Die offensive Wucht, die der VfB immer wieder entwickeln konnte – und die damit ebenso ein Schlüssel war, um das erste Heimspiel im Jahr 2026 gegen Eintracht Frankfurt (3:2) zu gewinnen. Drei Tage nach dem Erfolg bei Bayer Leverkusen (4:1) legte das Team mit dem roten Brustring im zweiten ‚Top-Spiel‘ nach und verschafft sich somit eine gute Ausgangsposition für den weiteren Bundesliga-Verlauf.

„Es ist nicht selbstverständlich, eine Hinrunde mit 32 Punkten zu beenden“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und ergänzt: „Das ist eine schöne Momentaufnahme – aber wir können gleichzeitig einordnen, dass das längst noch nicht genug ist, um etwas zu erreichen und wir in der gleichen Art und Weise weitermachen müssen.“ Der Heimsieg bedeutet für den 43-Jährigen auch eine statistische Komponente: Sebastian Hoeneß ist nun der vierte Cheftrainer in der Geschichte des VfB, der die Marke von 50 Bundesliga-Siegen geknackt hat – nach Hans-Jürgen Sundermann (71 Siege), Helmut Benthaus (53) und Felix Magath (52). Dass dieser Meilenstein trotz des 0:1-Rückstandes erreicht wurde, hing unter anderem mit dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich zusammen.

Fabian Wohlgemuth lobt Art und Weise, wie Team auftritt

Sebastian Hoeneß bezeichnete ihn „als Knotenlöser“. Mit Ermedin Demirovic traf zudem jener Akteur, der erstmals nach seiner Fußverletzung wieder in der Startelf stand – es ist eine weitere Szene, die von diesem Abend im Kopf bleibt. „Die Moral ist da, der Wille ist da. Die Jungs wissen, dass sie sehr oft zurückkommen und etwas kreieren können“, fasst der Chefcoach zusammen: „Das war auch gegen Frankfurt zu spüren und zu sehen – und das ist eine ganz wichtige Basis für den weiteren Saisonverlauf.“

Fabian Wohlgemuth bewertet das ähnlich. „Nach einem schwierigen Einstieg in die Partie hat das Team eine gute Reaktion gezeigt, zunehmend seine Linie gefunden und war die deutlich aktivere Mannschaft“, sagt der Vorstand Sport und lobt vor allem die Haltung der Jungs aus Cannstatt: „Neben den beiden Siegen in Leverkusen und gegen Frankfurt freut mich vor allem die Art und Weise, wie die gesamte Mannschaft derzeit auftritt.“ Auch der 46-Jährige betont, dass dies ein gutes Fundament sei, um weitere Schritte folgen zu lassen. „Es ist wichtig, den Spannungsbogen aufrechtzuerhalten und weiterhin diese Gier an den Tag zu legen“, blickt Fabian Wohlgemuth voraus.

Die nächsten Termine:

Die „Englische Woche“ beenden die Jungs aus Cannstatt mit einem Heimspiel. Am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, empfangen sie den 1. FC Union Berlin. Diese Begegnung ist zugleich der erste Termin in der Rückrunde der Saison 2025/2026. Anschließend geht’s in der UEFA Europa League weiter: Am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 21 Uhr, tritt der VfB beim AS Rom in Italien an. Dies wird der siebte Spieltag in der Ligaphase des europäischen Clubwettbewerbs sein.

Für das Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin gibt’s noch Tickets

17. Spieltag: VfB – Eintracht Frankfurt