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Junge Wilde 12. Februar 2026

„Das Hinspiel ist Warnung genug“

Die U21 tritt am Samstag beim 1. FC Saarbrücken an und will nach dem Heimsieg gegen die Münchner Löwen auswärts nachlegen.

Am 24. Spieltag der 3. Liga ist die U21 beim 1. FC Saarbrücken gefordert. Anpfiff im Ludwigsparkstadion ist um 14 Uhr. Nach dem Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen den TSV 1860 München steht die Mannschaft von Trainer Nico Willig mit 32 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz. Die Gastgeber aus dem Saarland holten am vergangenen Spieltag durch ein torloses Unentschieden beim FC Erzgebirge Aue ihren 24. Punkt und stehen auf Tabellenrang 16.

Nach dem ältesten Team der Liga, den Münchner Löwen, wartet mit dem 1. FC Saarbrücken die zweitälteste Mannschaft auf die Jungen Wilden. Wenig verwunderlich, dass mit Florian Pick ein 30-Jähriger die meisten Tore erzielte – elf Treffer, sechs Assists. Gefolgt vom 31-jährigen Kai Brünker, der sieben Mal einnetzte und einen Assist beisteuerte. „Es ist eigentlich paradox, weil sie sich viele Chancen herausspielen, aber wenige verwerten, was eher für eine junge Mannschaft typisch ist. Daher rührt auch ein Stück weit ihre Sieglosserie“, sagt Nico Willig. „Trotzdem haben sie eine hohe Qualität und wir gehen davon aus, dass durch den Trainerwechsel neue Energie freigesetzt wird. Es wird vielleicht auch im Stadion eine Art Aufbruchstimmung geben, sodass es für uns eine riesige Herausforderung wird.“

Niederlage im Hinspiel

In der Vorrunde musste sich die U21 schlussendlich mit 1:3 geschlagen geben. „Wir wissen noch aus dem Hinspiel, als der Gegner aus wenig sehr viel gemacht hat und wir viel investiert haben, aber am Ende mit leeren Händen dastanden. Das ist Warnung genug für uns“, blickt Nico Willig auf die Begegnung am 13. September zurück und fügt hinzu: „Wir hatten eine gute Trainingswoche und das gute Spiel gegen 1860 hat uns Selbstvertrauen gegeben. Das wollen wir am Samstag auch sehen, sodass wir beflügelt in das Spiel gehen und unsere Qualitäten auf den Platz kriegen wollen.“

FCS scheiterte in der Relegation

In der vergangenen Saison holte der VfB in Saarbrücken am 29. Spieltag durch ein 2:0 den ersten Auswärtssieg der Spielzeit und sicherte sich am Saisonende den Klassenverbleib. Ganz anders der FCS, der als Dritter in die beiden Relegationsspiele gegen Zweitligist Eintracht Braunschweig ging. Nach einer 0:2-Heimniederlage schafften die Saarländer nach regulärer Spielzeit ein 2:0, mussten sich nach Verlängerung aber mit einem 2:2 begnügen und blieben in der 3. Liga. Ende November musste Trainer Alois Schwartz nach acht sieglosen Spielen gehen, für ihn übernahm Jürgen Luginger den Trainerposten. Doch auch dieser wird am Samstag nicht auf der Bank Platz nehmen, denn am Mittwoch präsentierte der FCS mit Argirios Giannikis einen neuen Trainer. Zudem wurde mit Markus Thiele (zuletzt beim SSV Ulm) ein neuer Sportvorstand eingesetzt. Giannikis kennt sich in der 3. Liga aus, war er doch bis zum 18. Januar 2025 Trainer der Münchner Löwen und musste nach einem 0:4 in Saarbrücken seinen Platz räumen.