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Junge Wilde 21. März 2026

Berlin, Berlin, die U19 fährt nach Berlin!

Das Team von Trainer Tobias Rathgeb entscheidet das Halbfinale beim VfL Bochum verdient mit 2:1 für sich und steht im Finale des DFB-Pokals der Junioren!

Das Spiel:

Beiden Teams war die Bedeutung der Partie anfangs anzumerken, sodass das Risiko und die ganz großen Torraumszenen in den ersten Minuten ausblieben. Ab etwa Minute 15 erarbeitete sich der VfB mehr Spielanteile und hatte auch durch Yanik Spalt (17.), Enis Redzepi (20.) und Matthaios Tsigkas (21.) erste Halbchancen. Dann kam auch der VfL besser in die Partie und wäre in Minute 27 beinahe aus dem Nichts in Führung gegangen, als ein Volley von Louis Pick gegen den Innenpfosten klatschte. Nun nahm die Partie weiter Fahrt auf und erlebte in Minute 36 ihren ersten Höhepunkt, als Matthaios Tsigkas den VfB in Führung brachte (siehe: Die Tore). Das Momentum lag nun bei den Jungs aus Cannstatt, die nachlegten: Neno Zezelj legte noch vor der Pause das 2:0 nach. Damit ging es auch in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel kontrollierte der VfB die Partie weitestgehend und ließ hinten nichts zu. Bochum war um den Anschluss bemüht, kam gegen eine souveräne VfB-Defensive aber kaum zum Zug – bis zur 62. Minute, als Luis Pick aus dem Nichts den Anschlusstreffer für den VfL erzielte. Die Gastgeber warfen vor gut 1000 Zuschauern nun alles nach vorne, VfB-Schlussmann Florian Hellstern, der genauso wie Yanik Spalt anstelle bei der U21 für die U19 auflief, musste aber nicht wirklich eingreifen. Brenzlig wurde es lediglich in Minute 83, als der Ball nach einer Bochumer Ecke Flipper im Strafraum spielte, aber letztlich geklärt werden konnte.

In einer spannenden und umkämpften Schlussphase sah zunächst Bochums Ole Van Eck wegen eines Fouls als letzter Mann die Rote Karte (90.+3), zudem verpasste Tuncay Durna eine Minute später knapp das 3:1. Letztlich reichte aber auch das 2:1 für den VfB, der den Vorsprung über die Zeit brachte und als verdienter Sieger nach Berlin fährt!

Die Tore:

36. Minute: Im Anschluss an einen Freistoß bringt Collin Schramm den Ball hoch in den Strafraum. Dort behauptet Enis Redzepi die Kugel und legt ab für Matthaios Tsigkas, der den Ball kompromisslos unter die Latte zimmert.

45. Minute: Der VfB kontert eiskalt: Über Tsigkas und Redzepi kommt der Ball in der Mitte zu Tuncay Durna, der klasse nach rechts rauslegt. Dort nimmt Neno Zezelj die Kugel mit, zieht nach innen und versenkt in die lange Ecke.

62. Minute: Der VfB kann einen langen Ball nicht gut klären, sodass Bochums Luis Pick 20 Meter vor dem Tor schneller als Emirhan Agzikara an den Ball kommt, alleine aufs Tor zugehen kann und vor Florian Hellstern in die rechte Ecke einschiebt.

Die Trainerstimme:

„Wir sind unglaublich stolz auf die Jungs. Es war ein packendes Spiel mit einer sehr guten ersten Hälfte von uns. Wir haben stabil gespielt und zwei schöne Tore erzielt. Nach der Pause haben wir zu früh das Gegentor kassiert. Danach ging es darum, ruhig und stabil zu bleiben und die kleinen Zweikämpfe zu gewinnen. Das haben wir geschafft und sind sehr stolz auf das Team“, sagte ein glücklicher U19-Trainer Tobias Rathgeb.

Das nächste Spiel:

Das Endspiel um den DFB-Pokal der Junioren steigt am 22. Mai im Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam. Der Gegner wird am Sonntag ermittelt. Das zweite Halbfinale bestreiten der VfL Wolfsburg und der 1. FC Köln.

Die Aufstellung:

Hellstern – Matic, Agzikara, Knezevic, Schramm – Di Benedetto (60. Petrovskyi), Spalt – Zezelj, Durna – Tsigkas (90. Kroll-Thiel), Redzepi (74. Kempf).