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Junge Wilde 13. April 2026

Die U17 feiert ein Schützenfest

Während die U19 in Hamburg in letzter Sekunde verlor, feierte die U17 gegen Bayer Leverkusen ein 7:2-Schützenfest und sicherte sich den Gruppensieg.

U21: Niederlage in Aachen

Beim formstarken TSV Alemannia Aachen unterlag die U21 am Samstag mit 1:3. Nach frühem Rückstand arbeitete sich das Team von Trainer Nico Willig in die Partie und kam durch Leny Meyer zum Ausgleich, die Aachener hatten aber das letzte Wort. Am Sonntag geht es gegen den FC Erzgebirge Aue weiter.

U19: Bittere Last-Minute-Niederlage in Hamburg

Im Kampf um die Endrunde musste die U19 beim Hamburger SV eine bittere Niederlage einstecken. Beim Hamburger SV unterlag das Team von Trainer Tobias Rathgeb trotz langer Führung mit 2:3. Das Spiel begann direkt mit einem Rückschlag: In Minute drei konterten sich die Rothosen zum 1:0 durch Finn Barkowsky. Der VfB reagierte aber gut, übernahm die Kontrolle über die Partie und erarbeitete sich Chancen. Bis zum verdienten Ausgleich dauerte es aber bis zur 34. Minute: Nach einer Ecke fiel der Ball Enis Redzepi vor die Füße, der Angreifer reagierte schnell und traf per Volley aus der Drehung in die Ecke.

Nach dem Seitenwechsel ging der VfB dann sogar nicht unverdient in Führung: Matthaios Tsigkas eroberte den Ball im Hamburger Spielaufbau, Enis Redzepi schob den Ball anschließend am herauseilenden HSV-Keeper vorbei ins Tor.  Bis zum Schluss blieb die Partie offen und umkämpft, der VfB ließ aber wenig zu und verteidigte stabil – bis zur fünften Minute der Nachspielzeit. In dieser glich der HSV nach einem langen Ball und einer Direktabnahme von Marko Hadnadjev erst aus, ehe es ganz wild wurde. Eine Minute später hatte Mohamed Drammeh die große Chance auf den Stuttgarter Siegtreffer, im direkten Gegenzug traf Liam Akyildiz zum 3:2 für den HSV. Danach war direkt Schluss.

Durch die Niederlage stehen nun der VfB, der HSV und der SSV Ulm allesamt bei sieben Punkten und kämpfen an den beiden verbleibenden Spieltagen um den vierten Platz, der fürs Achtelfinale ausreicht. Aufgrund des besten Torverhältnisses hat der VfB diesen Platz momentan inne. Am kommenden Freitag (19 Uhr) kommt es auf Platz 1 zum Duell mit Ulm.

U17: Platz eins vorzeitig gesichert

Furiose Leistung, starkes Ergebnis – mit dem 7:2-Heimsieg gegen Bayer 04 Leverkusen feierte die U17 den siebten Sieg im neunten Spiel der Hauptrunde in der DFB-Nachwuchsliga. Dadurch baute das Team von Trainer Daniel Jungwirth seine Serie nicht nur auf 22 Pflichtspiele ohne Niederlage aus, sondern sicherte sich auch vorzeitig den Gruppensieg in Hauptrundengruppe B. Mit fünf Punkten Vorsprung vor Verfolger Augsburg können die Jungen Wilden im direkten Duell am letzten Spieltag nicht mehr von der Spitze verdrängt werden. Dies bedeutet, dass der VfB in der Endrunde der Deutschen Meisterschaft vom Achtelfinale bis einschließlich Halbfinale Heimrecht genießen würde. Das Achtelfinale wäre ein Duell mit dem Vierten von Gruppe A, derzeit Hannover 96, und steigt am Wochenende 24. bis 26. April.

Das Heimspiel gegen Leverkusen war eine klare Sache. Wie auch schon beim 3:1-Sieg im Hinspiel dominierte der VfB das Geschehen von Beginn an. Nachdem die Jungs aus Cannstatt in Minute sieben noch an der Latte scheiterten, begann der Torreigen in Minute 13 mit einem platzierten Schuss von Malik Mosrati aus 16 Metern. Nur drei Minuten später legte Almand Idrizi das 2:0 nach. Zwar verkürzten die Gäste durch einen schön herausgespielten Treffer von Adriano Marciano (33.), keine zwei Minuten später antwortete allerdings Kirill Serdiuk mit dem 3:1. Weitere zwei Minuten später legte William Recupero sogar das 4:1 per platziertem Flachschuss nach (36.). Damit noch nicht genug: In Minute 43 schloss Konstantinos Karangelis ein schönes Dribbling mit einem satten Schuss zum 5:1 ab, ehe nur eine Minute später Amael-Demba Shaquille Traore zum 2:5 aus Gäste-Sicht traf.

Nach der Pause beruhigte sich das Geschehen dann etwas, der VfB blieb aber weiter spielbestimmend. Konstantinos Karangelis machte per Fernschuss in Minute 53 das halbe Dutzend voll, Almand Idrizi setzte per Kopf nach einer Stunde den 7:2-Schlusspunkt.

„Es gibt nicht viel zu meckern. Leverkusen ist keine schlechte Mannschaft. Wir haben sie aber nicht ins Spiel kommen lassen. Unsere Konter waren sehr gut. Mich ärgert nur, dass wir es nicht geschafft haben, ohne Gegentor zu bleiben“, resümierte ein dennoch sehr zufriedener Trainer Daniel Jungwirth. Bereits am Dienstag ist die U17 wieder gefordert, wenn es um 19 Uhr bei den Stuttgarter Kickers um den Einzug ins Finale des wfv-Verbandspokals geht.