| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Nils Schröter | 8040 |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 22' | ||||
| 30' | ||||
| 88' |
| 46' | ||||
| 67' | ||||
| 72' | ||||
| 81' | ||||
| 84' | ||||
| 84' | ||||
| 84' | ||||
| 90' | ||||
| 90' |
Der Spielverlauf:
Mit tausenden Weiß-Roten im Rücken zum Pokalsieg! Die U19 des VfB hat nach 1997, 2001, 2019 und 2022 zum fünften Mal den DFB-Pokal der Junioren gewonnen. Im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion sorgte eine effiziente Leistung für den verdienten Finalsieg gegen den VfL Wolfsburg.
Weil viele VfB-Fans bereits für das am Samstag anstehende DFB-Pokalfinale der Profis in Berlin und Potsdam weilten und auch die Wolfsburger Unterstützer sich die kurze Anfahrt in die brandenburgische Landeshauptstadt zunutze machten, herrschte bereits vor dem Anpfiff eine großartige und eines DFB-Pokalfinals würdige Stimmung im Karl-Liebknecht-Stadion. Die 8.040 Zuschauer bedeuteten einen neuen Zuschauerrekord in einem DFB-Pokalfinale der Junioren.
Und auch auf dem Platz sollte es von Beginn an heiß hergehen: Bereits nach 90 Sekunden kam in Enis Redzepi der erste Stuttgarter zu einem Abschluss, sein strammer Versuch aus spitzem Winkel war allerdings kein Problem für Wolfsburgs Schlussmann Jakub Zielinski. Im Anschluss entwickelte sich zunächst ein umkämpftes Spiel mit zahlreichen Unterbrechungen. Nachdem Ivan Knezevic in der elften Minute das 0:1 durch eine starke Defensivaktion verhindert hatte, kam der VfB besser ins Spiel – und versenkte direkt seine erste richtige Torchance, als Enis Redzepi im Gäste-Strafraum goldrichtig stand (22. Minute, siehe „die Tore“).
Catovic erhöht nach einer halben Stunde
Zwar kamen die Wolfsburger in den nächsten Minuten zu einigen Standards und bauten Druck auf die Jungs aus Cannstatt auf, das nächste Statement setzte aber wieder der VfB, als Mirza Catovic nach einem ruhenden Ball auf 2:0 erhöhte (30., siehe „die Tore“). Matthaios Tsigkas hatte wenig später sogar das 3:0 auf dem Fuß, fand bei seinem Versuch mit der Hacke aber seinen Meister in Wolfsburgs Torhüter Jakub Zielinski (38.). Weil die Niedersachsen im direkten Gegenstoß in Person des frei aufs Tor zulaufenden Bruno Katz nicht zum Anschluss kamen, ging die U19 des VfB dank eines effizienten Auftritts in den ersten 45 Minuten mit einem 2:0 in die Kabinen.
Hinten sicher, vorne weiterhin gefährlich
Auch nach dem Seitenwechsel trat die U19 stabil auf und ließ wenig zu. Florian Hellstern parierte zwei Wolfsburger Schlenzer, während in der Offensive zunächst zweimal Tuncay Durna im Mittelpunkt stand. Der Offensivspieler traf dabei jedoch einmal das Außennetz (48.) und scheiterte beim zweiten Abschluss aus kurzer Distanz an Torhüter Jakub Zielinksi (63.). Auch in der Folge ließen die Jungs aus Cannstatt nichts mehr anbrennen. Stattdessen sorgte Neno Zezelj kurz vor dem Ende für den 3:0-Endstand und brachte den fünften DFB-Pokalsieg der U19 unter Dach und Fach.
Die Tore:
0:1 – 22. Minute: Kapitän Yanik Spalt setzt Neno Zezelj auf der rechten Seite ein, der daraufhin in den Strafraum eindringt und mit einem Pass vor das Wolfsburger Gehäuse Enis Redzepi findet, der den Ball über die Linie drückt – die Führung für die Mannschaft von Tobias Rathgeb.
0:2 – 30. Minute: Ein Freistoß von Tuncay Durna segelt aus dem linken Halbfeld in den Strafraum hinein, wo der einlaufende Mirza Catovic im richtigen Moment zur Stelle ist und den Ball an Jakub Zielinski vorbei im Kasten unterbringt.
0:3 – 86. Minute: Neno Zezelj wird rechts angespielt und hat viel Platz, um Wolfsburgs Keeper auszugucken. Er versenkt den Ball zum 3:0-Endstand in der langen Ecke.
Die Aufstellung:
Hellstern – Janjic (90. Jeggle), Schramm, Agzikara (84. Di Benedetto), Knezevic, Catovic, Zezelj (90. Zarrella), Spalt © (84. Kempf), Tsigkas (84. Kroll-Thiel), Durna (72. Petrovskyi), Redzepi.