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Europa League 29. Januar 2026

„Ein wildes Spiel“

Sebastian Hoeneß zieht Bilanz – zum 3:2-Heimsieg gegen Bern und der Ligaphase. Auch Jamie Leweling und Ermedin Demirovic äußern sich. Die Stimmen:

Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Es war ein wildes Spiel. Die ersten 30 Minuten waren wie aus einem Guss – es hat Spaß gemacht, den Jungs zuzuschauen. Der einzige Makel ist, dass wir in dieser Phase nicht noch mehr Tore erzielt haben. Wahrscheinlich hatte es sich ‚zu leicht‘ angefühlt, denn anschließend ließen wir in der Struktur nach. Durch den Gegentreffer war das Spiel wieder offen. In einer eigentlich kontrollierten Partie entstand eine völlig neue Dynamik. In der Endphase ging es ebenfalls hin und her, aber wir haben es geschafft, den Sieg zu holen. Wir haben insgesamt eine starke Ligaphase gespielt und nun Gewissheit hinsichtlich der Playoffs und der Termine. Die Auslosung am Freitag werden wir sehr interessiert und gespannt verfolgen. Die Mannschaft hat auf europäischer Bühne sehr viele gute Aspekte gezeigt und genau das wollen wir fortsetzen.“

Jamie Leweling: „Wir sind super ins Spiel gekommen, haben druckvoll und zielstrebig agiert. Nach der 2:0-Führung haben wir es dem Gegner jedoch zu leicht gemacht, das hat uns geärgert. Bern hat natürlich Qualität – und das haben sie gezeigt. Wir fühlten uns offenbar einen Tick zu sicher. Umso wichtiger waren unsere Reaktion und die Energieleistung, mit der wir das Spiel letztlich noch auf unsere Seite gezogen haben. Jetzt nehmen wir die Playoffs mit voller Überzeugung an, wollen diese Aufgabe lösen und über diesen Weg das Achtelfinale erreichen.“

Ermedin Demirovic: „Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht. Wir hatten 30, 35 Minuten lang alles im Griff, machen ein super Spiel, alles lief wir aus einem Guss. Bern hat stark gefightet und kam zurück – wir müssen uns ankreiden, dass wir die Partie nicht früher entschieden haben.“

Gerardo Seoane, Cheftrainer BSC Young Boys: „Es war ein intensives Spiel – mit einem Wechselbad der Gefühle. Nach dem frühen Rückstand mit 0:2 war die Hypothek hoch, aber meine Mannschaft ist drangeblieben, hat Mentalität gezeigt, hat sich den Ausgleich verdient. Darauf bin ich stolz, wir haben es gut gemacht. Umso trauriger ist, dass wir in den Schlussminuten doch noch den Treffer zur Niederlage kassieren und dadurch aus dem Wettbewerb ausscheiden.“

Die nächsten Termine:

Die Ligaphase der UEFA Europa League ist beendet. Nun heißt es zunächst: Bundesliga und DFB-Pokal, ehe es auf europäischer Bühne weitergeht. Der VfB empfängt am Sonntag, 1. Februar 2026, den SC Freiburg zum Baden-Württemberg-Duell – die Bundesliga-Begegnung beginnt um 15.30 Uhr in der heimischen MHP Arena. Anschließend reisen die Jungs aus Cannstatt in den hohen Norden: Am Mittwoch, 4. Februar 2026, findet das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Holstein Kiel statt – Anpfiff im Stadion des Zweitligisten ist um 20.45 Uhr.

8. Spieltag: VfB - BSC Young Boys