Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Wir haben es aufgrund fehlender Effizienz versäumt, in Rom etwas mitzunehmen. Das ist bitter, weil es uns in vielen Phasen gelang, die Roma vor Probleme zu stellen. Wir hatten große Chancen, haben allerdings leider nicht die notwendige Kaltschnäuzigkeit an den Tag gelegt. Wir sind heute enttäuscht über das Ergebnis, aber ganz sicher nicht über die Leistung – es wäre ein überragender Abend gewesen, wenn wir aus den Situationen, die wir kreiert haben, Tore gemacht und uns belohnt hätten. Wir wissen, was der Ausgang für die Tabelle bedeutet und nehmen die Situation an, höchstwahrscheinlich über die Play-offs den Schritt ins Achtelfinale gehen zu müssen.“
Atakan Karazor: „Die Niederlage ist bitter. Wir wussten, was mit dem Mann-gegen-Mann, über das ganze Feld, wie es die AS Rom spielt, auf uns zukommt. Wir hatten jedoch immer wieder Lösungen gefunden, hatten unsere Möglichkeiten und müssen einfach wieder die letzte Konsequenz an den Tag legen. Wir haben bereits mehrfach gezeigt, dass wir das können – genau diese Überzeugung muss wieder zum Ausdruck kommen, denn wir sind in vielen Situationen sehr nah dran gewesen.“
Alexander Nübel: „Wir hatten drei, vier Chancen, bei denen wir durchaus ein Tor machen können. Es ist klar, dass nicht jeder Ball hereingehen kann, aber heute war’s schon sehr bitter, dass uns der Treffer verwehrt blieb. Wir haben es eigentlich über weite Strecken gut hinbekommen, haben Antworten auf die Manndeckung der AS Rom gefunden. Auf der Gegenseite kommen die Italiener nur selten wirklich gefährlich vor unser Tor, zeigen sich da jedoch sehr abgezockt und holen viel heraus aus ihren Möglichkeiten. Aus meiner Sicht wäre ein Unentschieden verdient gewesen. Danke an die Fans für die Unterstützung, das war beeindruckend und bleibt uns in Erinnerung. Schade, dass wir keinen Punkt mitnehmen konnten.“
Jeff Chabot: „Es tut weh, dass wir das Spiel verloren haben. Wir haben viel investiert, uns in viele Zweikämpfe hereingeschmissen und uns auch unsere Möglichkeiten erarbeitet. Allerdings fehlte die letzte Konsequenz. Auf der Gegenseite hat sich Rom sehr effizient gezeigt. Das ist ein ärgerlicher Ausgang für uns, da mehr drin war.“
Gian Piero Gasperini, Cheftrainer AS Rom: „Wir haben einigen Spielern heute Raum gegeben, die zuletzt nicht so viel Spielzeit hatten. Diese Spieler waren sehr agil, sehr durchschlagskräftig. Ich bin total einverstanden mit unserer Leistung. Es war ein schweres Spiel, da Stuttgart eine gute Mannschaft ist und das auch heute gezeigt hat, aber mein Team hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt und sich belohnt.“
Die nächsten Termine:
Der VfB hat noch eine letzte Partie in der Ligaphase der UEFA Europa League vor sich. Sie findet am Donnerstag, 29. Januar 2026, statt – ab 21 Uhr empfangen die Jungs aus Cannstatt die Young Boys Bern aus der Schweiz. Davor geht’s in der Bundesliga um Punkte: Am Sonntag, 25. Januar 2026, tritt Stuttgart bei Borussia Mönchengladbach an – ab 15.30 Uhr rollt im Borussia-Park der Ball.