Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Gratulation an den FC Porto zum Einzug in das Viertelfinale. Wir haben zwei Spiele auf hohem Niveau gesehen. Es hat die Mannschaft die nächste Runde erreicht, die effizienter war. Das Chancenplus entspricht nicht dem Ausgang des Achtelfinals, das ist bitter für uns. Meine Mannschaft hat eine sehr gute Leistung gezeigt, kreierte Chancen, hatte Druckphasen und kam nach dem Rückstand zurück. Auch in der zweiten Halbzeit bekamen wir viele Aspekte so auf den Rasen, wie wir uns das vorgenommen hatten. Der gegnerische Torwart (Diogo Costa, Anm. d. Red.) – und das gehört zur Geschichte dieses Achtelfinals dazu – hat es überragend gemacht und seinem Team mehrfach die Null gehalten. In das Bild passt, dass Porto mit einem Traumtor den zweiten Treffer nachlegen konnte. Wir können erhobenen Hauptes aus diesem Wettbewerb herausgehen: Wir hatten viele gute Spiele, haben jedoch in Porto unseren Meister gefunden.“
Atakan Karazor: „Wir haben den Ball einfach nicht über die Linie bekommen, genau in diesem Punkt war Porto die Nasenspitze vorne. Das hat den Unterschied gemacht. Unser Auftritt hatte eine gute Energie, wir haben viel probiert, waren spielbestimmend und können uns lediglich den Vorwurf machen, dass wir uns für den Aufwand nicht mit Toren belohnen konnten. Ich bin dennoch stolz auf den Weg und auf unsere Reise in der Europa League – ein Dank gilt auch unseren Fans, wie sie uns überall, ob daheim oder auswärts, unterstützen. Jetzt müssen wir gemeinsam alles daransetzen, über die Liga das Maximum herauszuholen und wieder international dabei zu sein.“
Deniz Undav: „Das ist sehr bitter, auf diese Weise auszuscheiden. Wir können auf der einen Seite stolz sein, mit einem solch starken Team wie Porto in beiden Partien absolut auf Augenhöhe gewesen zu sein – und gleichzeitig tut es auf der anderen Seite extrem weh, dass wir nicht mehr daraus gemacht haben. Wir haben es verpasst, unsere Tor-Möglichkeiten zu nutzen. Hinzu kommt, dass es Diogo Costa in Portos Tor überragend gemacht hat. Porto hat getroffen, wir leider nicht – das ist der Unterschied im Achtelfinale gewesen. Wir müssen jetzt weitermachen, den Fokus auf die Bundesliga richten und schon am Sonntag in Augsburg wieder erfolgreich sein.“
Alexander Nübel: „Es war über weite Strecken ein Spiel auf ein Tor, aber wir konnten uns leider nicht mit einem Treffer belohnen. Das schmerzt, das ist bitter – und es tut weh, in diesem Wettbewerb nun ausgeschieden zu sein. Mein Gegenüber, Diogo Costa, hat eine überragende Leistung abgerufen. Das gilt es, anzuerkennen. Unseren Fans danken wir für den großartigen Support – das war außergewöhnlich, was sie im Europa-League-Wettbewerb gezeigt haben.“
Francesco Farioli, Cheftrainer vom FC Porto: „Wir sind sehr froh und zufrieden, das Viertelfinale erreicht zu haben. Es ist nie einfach, gegen ein Top-Team aus einer Top-Liga zu spielen. Stuttgart hatte viele Chancen, aber wir haben Diogo Costa, der eine fantastische Leistung gezeigt hat und aus meiner Sicht einer der drei besten Keeper der Welt ist. Hinzu kommt, dass wir die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielen konnten. Wir freuen uns auf die weiteren Spiele auf diesem hohen, internationalen Niveau und möchten auch in der Liga so weitermachen.“
Die nächsten Termine:
Für den VfB geht’s in der Bundesliga weiter. Am Sonntag, 22. März 2026, treten die Jungs aus Cannstatt beim FC Augsburg an – der Anpfiff in der WWK Arena ertönt um 19.30 Uhr. Anschließend findet die erste Länderspiel-Phase des Jahres 2026 statt – zum jetzigen Zeitpunkt ist bekannt, dass Alexander Nübel, Josha Vagnoman, Jamie Leweling und Deniz Undav für Deutschland nominiert sind sowie Luca Jaquez zum Kader der Schweiz, Bilal El Khannouss zum Kader Marokkos und Nikolas Nartey zum Kader Dänemarks gehören.
Nach der Länderspiel-Phase folgt das Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag, 4. April 2026, gegen Borussia Dortmund – der Anpfiff in der MHP Arena ertönt um 18.30 Uhr.