| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Javier Alberola Rojas | 0 |
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|
|---|---|---|
|
3
|
Tore |
2
|
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28
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Torschüsse |
12
|
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8
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Ecken |
4
|
|
7
|
Fouls |
3
|
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61.00
|
Ballbesitz in % |
39.00
|
|
3
|
Abseits |
2
|
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1
|
Gelb |
1
|
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
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AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 6' | ||||
| 7' | ||||
| 42' | ||||
| 57' | ||||
| 90' |
| 26Undav | 22Assignon | 6. Min | ||||||
| 9Demirovic | 26Undav | 7. Min | ||||||
| 42. Min | 37Gigovic | 5Wüthrich | ||||||
| 57. Min | 30Lauper | 6Fernandes | ||||||
| 30Chema | 18Leweling | 90. Min |
| 63' | ||||
| 67' | ||||
| 67' | ||||
| 68' | ||||
| 68' | ||||
| 78' | ||||
| 78' | ||||
| 79' | ||||
| 87' |
| 63. Min | 29Bedia | 9Córdova | ||||||
| 24Chabot | 3Hendriks | 67. Min | ||||||
| 10Führich | 18Leweling | 67. Min | ||||||
| 6Stiller | 16Karazor | 68. Min | ||||||
| 26Undav | 11El Khannouss | 68. Min | ||||||
| 78. Min | 16Fassnacht | 39Males | ||||||
| 78. Min | 37Gigovic | 13Pech | ||||||
| 79. Min | 77Monteiro | 7Virginius | ||||||
| 22Assignon | 4Vagnoman | 87. Min |
| 77 Monteiro | 40' | |||
| 90 + 4' | 16 Karazor |
| 40. Min | 77Monteiro | |||||||
| 16Karazor | 90 + 4. Min |
Der Spielverlauf:
Nein, das Rechnen überließ Sebastian Hoeneß anderen Personen. „Ich habe den Tabellenrechner nicht bedient, sondern fokussiere mich auf das, was in unserer Hand liegt“, sagte der Cheftrainer vor Anpfiff der letzten Partie in der UEFA Europa League-Ligaphase. Gegen den BSC Young Boys aus der Schweiz drehte es sich vor allem um eine Frage: Bleibt‘s für den VfB bei der Qualifikation für die Playoffs oder gelingt doch noch der direkte Achtelfinal-Einzug? Im Vergleich zur vergangenen Bundesliga-Begegnung am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach (3:0) veränderte der Chefcoach seine Startelf auf sechs Positionen. Fabian Bredlow, Maximilian Mittelstädt, Lorenz Assignon, Chema, Chris Führich und Deniz Undav begannen – Alexander Nübel, Josha Vagnoman, Ramon Hendriks, Atakan Karazor und Jamie Leweling nahmen zunächst auf der Bank Platz; Nikolas Nartey fehlt im UEFA Europa League-Kader. Der VfB fand schnell seine Struktur.
Und ging rasch in Führung. Mit den ersten Angriffen, beide sehenswert herauskombiniert, trafen Deniz Undav und Ermedin Demirovic zum 1:0 und 2:0 (6. und 7. Minute, siehe „Die Tore“). Die Jungs aus Cannstatt unterstrichen, dass sie zum Abschluss der Ligaphase einen überzeugenden Auftritt hinlegen wollten. Nächste Chance? Einen Steilpass von Deniz Undav auf Chris Führich fing Bern im letzten Augenblick ab (14.). Der Gast kam erstmals via Freistoß durch Alvyn Sanches gefährlich zum Abschluss (19.).
Torchancen auf beiden Seiten
Stuttgart hatte weiterhin alles unter Kontrolle, dominierte teils nach Belieben – Jeff Chabot via Kopfball, Chema per Fernschuss und Finn Jeltsch mit einem Schlenzer an den Pfosten verpassten den dritten Treffer knapp (28./31./33.). Danach nahm die Aktivität im Spiel des VfB etwas ab und Bern verkürzte durch Armin Gigovic (42., siehe „Die Tore“), das 2:1 war zugleich der Pausenstand. Die zweite Hälfte begann ausgeglichener. Mit einem sehenswerten Treffer sorgte BSC-Defensivakteur Sandro Lauper für den 2:2-Ausgleich (57., siehe „Die Tore“). Die Jungs aus Cannstatt, eigentlich lange Zeit so gut unterwegs in dieser Partie, reagierten prompt.
Doch Abschlüsse von Chris Führich und Angelo Stiller verfehlten das Tor (59./61.). Auf der Gegenseite parierte Fabian Bredlow glänzend gegen Berns Alvyn Sanches (65.). Die 57.000 Fans in der MHP Arena spürten mit Beginn der Schlussphase, dass diese Begegnung inzwischen offen war. Nach einem Dribbling blockte die BSC-Abwehr den Schuss von Badredine Bouanani (77.), der eingewechselte Sergio Cordova vergab aus aussichtsreicher Position für die Schweizer (85.). Stuttgart probierte viel, um erneut in Führung zu gehen – und kurz vor Schlusspfiff ließ Chema die weiß-roten Fans jubeln, 3:2 (90., siehe „Die Tore“). Verdient, und eine Energieleistung.
Mit 15 Punkten beendet das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß die Ligaphase der UEFA Europa League 2025/2026 auf dem elften Tabellenplatz. Der VfB hat sich damit für die Playoffs qualifiziert, die am morgigen Freitag, 30. Januar 2026, ausgelost werden. Absolviert werden diese beiden K.o.-Partien am 19. und 26. Februar 2026.
Die Tore:
1:0 – 6. Minute: Das geht schnell. Finn Jeltsch erobert den Ball, spielt auf Lorenz Assignon, der im Strafraum querlegt auf Deniz Undav. Der Stürmer schiebt abgezockt ein. Die Führung.
2:0 – 7. Minute: Was ist denn hier los? Eine Minute später erhöht der VfB. Ermedin Demirovic und Deniz Undav spielen einen Doppelpass, danach bleibt Erstgenannter vor Bern-Keeper Marvin Keller cool und trifft.
2:1 – 42. Minute: Bern-Verteidiger Gregory Wüthrich ist aufgerückt. Er legt mit Übersicht auf Armin Gigovic ab, der aus 14 Metern mit Vollspann abzieht - Anschlusstor. Keine Chance für Fabian Bredlow.
2:2 – 57. Minute: Sonntagsschuss am Donnerstagabend. Berns Sandro Lauper nimmt eine Ecke aus 20 Metern volley, der Ball fliegt unhaltbar ins Netz. Ausgleich.
3:2 – 90. Minute: Chema leitet den Konter ein, sprintet über das halbe Feld und schließt nach Vorlage von Jamie Leweling aus spitzem Winkel stark ab. Der VfB führt wieder!
Die Besonderheiten:
Choreographie. Gänsehaut schon vor Anpfiff – die VfB-Fans sorgten für ein beeindruckendes Bild. „Unsere Farben sind Weiß und Rot“, stand in Großbuchstaben vor der Cannstatter Kurve. Dazu wurde ein überdimensionaler Fan mit Schal durch eine Seilkonstruktion bis unters Dach der MHP Arena hochgezogen.
Marke. Erstmals seit 13 Jahren erreicht der VfB wieder die K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs.
Die nächsten Termine:
Die Ligaphase der UEFA Europa League ist beendet. Nun heißt es zunächst: Bundesliga und DFB-Pokal, ehe es auf europäischer Bühne weitergeht. Der VfB empfängt am Sonntag, 1. Februar 2026, den SC Freiburg zum Baden-Württemberg-Duell – die Bundesliga-Begegnung beginnt um 15.30 Uhr in der heimischen MHP Arena. Anschließend reisen die Jungs aus Cannstatt in den hohen Norden: Am Mittwoch, 4. Februar 2026, findet das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Holstein Kiel statt – Anpfiff im Stadion des Zweitligisten ist um 20.45 Uhr.