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Europa League 22. Januar 2026
DATENCENTER
SCHIEDSRICHTER ZUSCHAUER
John Brooks 0
2
Tore
-
12
Torschüsse
15
2
Ecken
4
12
Fouls
12
50.30
Ballbesitz in %
49.70
1
Abseits
-
1
Gelb
2
-
Gelb-Rot
-
-
Rot
-

AUFSTELLUNG

99 TO
Mile Svilar
2 VE
Devyne Rensch
12 VE
Kostas Tsimikas
19 VE
Zeki Çelik
24 VE
Jan Ziólkowski
87 VE
Daniele Ghilardi
7 MF
Lorenzo Pellegrini
17 MF
Manu Koné
61 MF
Niccolò Pisilli
11 ST
Evan Ferguson
18 ST
Matías Soulé

ERSATZBANK

70 TO
Giorgio De Marzi
95 TO
Pierluigi Gollini
5 VE
Evan Ndicka
23 VE
Gianluca Mancini
43 VE
Wesley Vinícius França Lima
77 VE
Emanuele Lulli
4 MF
Bryan Cristante
21 ST
Paulo Dybala
79 ST
Edoardo Morucci

TRAINER

Gian Piero Gasperini

AUFSTELLUNG

33 TO
Alexander Nübel
3 VE
Ramon Hendriks
7 VE
Maximilian Mittelstädt
22 VE
Lorenz Assignon
24 VE
Jeff Chabot
29 VE
Finn Jeltsch
10 MF
Chris Führich
16 MF
Atakan Karazor
30 MF
Chema
18 ST
Jamie Leweling
26 ST
Deniz Undav

ERSATZBANK

1 TO
Fabian Bredlow
44 TO
Florian Hellstern
4 VE
Josha Vagnoman
31 VE
Christopher Olivier
37 VE
Maximilian Herwerth
35 MF
Mirza Catovic
49 MF
Lauri Penna
56 MF
Yanik Spalt
9 ST
Ermedin Demirovic
27 ST
Badredine Bouanani

TRAINER

Sebastian Hoeneß

TORE

40' 6161 Pisilli 1818 Soulé
90 + 3' 6161 Pisilli 2121 Dybala
61Pisilli 18Soulé 40. Min
61Pisilli 21Dybala 90 + 3. Min

AUSWECHSLUNGEN

59' 2424 Ziólkowski 55 Ndicka
60' 1717 Koné 44 Cristante
99 Demirovic 1010 Führich 70'
2727 Bouanani 77 Mittelstädt 70'
72' 1212 Tsimikas 4343 França Lima
73' 77 Pellegrini 2121 Dybala
44 Vagnoman 2222 Assignon 81'
5656 Spalt 3030 Chema 82'
83' 1818 Soulé 2323 Mancini
24Ziólkowski 5Ndicka 59. Min
17Koné 4Cristante 60. Min
70. Min 10Führich 9Demirovic
70. Min 7Mittelstädt 27Bouanani
12Tsimikas 43França Lima 72. Min
7Pellegrini 21Dybala 73. Min
81. Min 22Assignon 4Vagnoman
82. Min 30Chema 56Spalt
18Soulé 23Mancini 83. Min

KARTEN

7 Mittelstädt 18'
24 Chabot 84'
87' 19 Çelik
18. Min 7Mittelstädt
84. Min 24Chabot
19Çelik 87. Min
WEITERE DATEN EINBLENDEN

Es fehlt nur ein Quäntchen Abgezocktheit

In vielen Phasen ist es ein Duell auf Augenhöhe, doch der VfB unterliegt im UEFA Europa League-Spiel bei der AS Rom letztlich 0:2. Der direkte Einzug ins Achtelfinale bleibt dennoch möglich.

Der Spielverlauf:

Ein Novum in der Historie des VfB. Zum ersten Mal trafen die Jungs aus Cannstatt auf die AS Rom. „Die Roma gehört zu den besten Mannschaften in der Europa League, sie spielt reif und abgezockt“, hatte VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor der siebten Partie der UEFA Europa League-Ligaphase gesagt. Und das sollte sich bei der Partie im Olympiastadion von Rom auf bittere Weise auch wieder zeigen. Im Vergleich zur vergangenen Bundesliga-Begegnung am Sonntag gegen Union Berlin (1:1) veränderte der Chefcoach seine Startelf auf drei Positionen. Finn Jeltsch, Lorenz Assignon und Chema begannen – Josha Vagnoman nahm zunächst auf der Bank Platz. Angelo Stiller fehlte verletzungsbedingt, Nikolas Nartey ist aktuell nicht für den europäischen Wettbewerb gemeldet.

Die erste Möglichkeit? Gab’s für den VfB. Maximilian Mittelstädt zog aus etwa 14 Metern wuchtig ab – der Ball flog jedoch knapp am Tor vorbei (3. Minute). Es entwickelte sich von Beginn an ein offenes, munteres Spiel, weil auch die Roma den Vorwärtsgang suchte. Matias Soulé meldete den Gastgeber erstmals gefährlich an (21.). Die Zahlen dokumentierten, dass es bis dato ein Duell auf Augenhöhe darstellte: Ballbesitz 50 zu 50 Prozent, Zweikampfquote 52 zu 48 Prozent zugunsten des VfB – in seinem Defensivverhalten hinterließ das Team mit dem roten Brustring einen sehr aufmerksamen Eindruck. Stuttgarts beste Chance vor der Pause ereignete sich, als Jamie Leweling nach einer Hereingabe von Maximilian Mittelstädt abzog – Rom-Keeper Mile Svilar reagierte stark (35.).

Erst Rückstand, dann Doppelchance von Deniz Undav

Danach kam es bitter für den VfB. Rom spielte sich über die rechte Seite durch und Niccolo Pisilli traf zur 1:0-Führung für den Gastgeber (40., siehe „Die Tore“). Nur eine Aktion später verhinderte Alexander Nübel ein zweites Gegentor (42.). In einer ersten Halbzeit, in der beide Mannschaften ihre Momente hatten, trat die Roma schlichtweg abgezockter auf. Das zeigten auch zwei Szenen nach Wiederanpfiff: Deniz Undav tankte sich bärenstark gegen zwei Verteidiger der Italiener durch, doch sein Abschluss geriet zu mittig (49.), anschließend verzog der Stürmer nach einem Freistoß von Chris Führich (58.). Die Roma mühte sich, wieder mehr Spielanteile auf ihre Seite zu ziehen. Mit großer Lautstärke trieben die mitgereisten Fans den VfB weiter an. Sie spürten, dass der Ausgleich im Bereich des Möglichen lag.

Rein in die Schlussphase. Und auch sie bot die Chance auf das 1:1, aber Ermedin Demirovic vergab aus dem Strafraumgewühl heraus aus kurzer Distanz (80.). Die Italiener verteidigten leidenschaftlich, blieben zudem über Konter gefährlich – und erzielten in der Nachspielzeit das 2:0.

Der VfB verharrt somit bei zwölf Punkten in der UEFA Europa League-Ligaphase, ist für die Play-offs qualifiziert und hat rechnerisch auch noch die Chance, direkt ins Achtelfinale einzuziehen.

7. Spieltag: AS Rom – VfB

Die Tore:

1:0 – 40. Minute: Ein starker Angriff der Roma. Über die rechte Seite wird Niccolo Pisilli freigespielt, dringt in den Strafraum ein und schießt den Ball scharf ins Eck. Der Gastgeber führt.

2:0 – 90.+3 Minute: Eine gelungene Kombination der Gastgeber am und im Strafraum schließt am Ende wieder Niccolo Pisilli mit einem unhaltbaren Schuss aus sechs Metern erfolgreich ab.

Die Besonderheiten:

Debüt. Yanik Spalt wurde in der 82. Minute eingewechselt und kam somit zu seinem Profidebüt. Der 18-Jährige reihte sich im Mittelfeld ein.

Premiere. Im „Stadio Olimpico“ der italienischen Hauptstadt hat der VfB bereits gespielt – aber noch nie gegen die AS Rom. Der Vergleich war somit ein Novum in den Clubhistorien beider Teams. 

Support. Die 5.000 mitgereisten weiß-roten Fans sorgten für einen starken Auswärtssupport in Rom. Vielen Dank für diese Unterstützung!

Die nächsten Termine:

Der VfB hat noch eine letzte Partie in der Ligaphase der UEFA Europa League vor sich. Sie findet am Donnerstag, 29. Januar 2026, statt – ab 21 Uhr empfangen die Jungs aus Cannstatt die Young Boys Bern aus der Schweiz. Davor geht’s in der Bundesliga um Punkte: Am Sonntag, 25. Januar 2026, tritt Stuttgart bei Borussia Mönchengladbach an – ab 15.30 Uhr rollt im Borussia-Park der Ball.