| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Donatas Rumsas | 60000 |
![]() |
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|
|---|---|---|
|
1
|
Tore |
2
|
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14
|
Torschüsse |
14
|
|
1
|
Ecken |
3
|
|
18
|
Fouls |
9
|
|
60.00
|
Ballbesitz in % |
40.00
|
|
2
|
Abseits |
1
|
|
2
|
Gelb |
4
|
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
|
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 21' | ||||
| 27' | ||||
| 40' |
| 21. Min | 29Moffi | 17Sainz | ||||||
| 27. Min | 86Mora de Carvalho | 12Sanusi | ||||||
| 26Undav | 40. Min |
| 59' | ||||
| 59' | ||||
| 59' | ||||
| 63' | ||||
| 70' | ||||
| 70' | ||||
| 70' | ||||
| 80' | ||||
| 84' |
| 59. Min | 86Mora de Carvalho | 8Froholdt | ||||||
| 59. Min | 17Sainz | 11Aquino Cossa | ||||||
| 59. Min | 29Moffi | 27Gül | ||||||
| 9Demirovic | 8Tomás | 63. Min | ||||||
| 29Jeltsch | 14Jaquez | 70. Min | ||||||
| 28Nartey | 10Führich | 70. Min | ||||||
| 70. Min | 7Gomes Carvalho Santos | 10Veiga | ||||||
| 80. Min | 42Fofana | 22Varela | ||||||
| 16Karazor | 7Mittelstädt | 84. Min |
| 7 Gomes Carvalho Santos | 45 + 3' | |||
| 48' | 29 Jeltsch | |||
| 3 Emiliano da Silva | 65' | |||
| 22 Varela | 85' | |||
| 90 + 3' | 11 El Khannouss | |||
| 12 Sanusi | 90 + 4' |
| 45 + 3. Min | 7Gomes Carvalho Santos | |||||||
| 29Jeltsch | 48. Min | |||||||
| 65. Min | 3Emiliano da Silva | |||||||
| 85. Min | 22Varela | |||||||
| 11El Khannouss | 90 + 3. Min | |||||||
| 90 + 4. Min | 12Sanusi |
Der Spielverlauf:
Als die Jungs aus Cannstatt auf den Rasen liefen, sorgten die Fans für Gänsehaut. Mit lautstarken Gesängen leiteten sie den Europapokal-Abend in Cannstatt ein. Das passte zur Ausrichtung, die Sebastian Hoeneß vorgab: „Wir haben eine richtig große Aufgabe vor uns, die wir mit viel Vorfreude angehen werden“, sagte der Chefcoach vor dem Anpfiff. Im Vergleich zur vergangenen Bundesliga-Begegnung am Samstag beim 1. FSV Mainz 05 (2:2) veränderte er seine Startelf auf vier Positionen. Ramon Hendriks, Finn Jeltsch, Bilal El Khannouss und Nikolas Nartey begannen – Maximilian Mittelstädt, Luca Jaquez, Lorenz Assignon und Chris Führich nahmen zunächst auf der Bank Platz. Wem gehörte die erste Chance?
VfB reagiert auf portugiesischen Doppelschlag
Dem VfB. Nach einer Flanke von Jamie Leweling nahm Ermedin Demirovic den Ball volley – über das Tor (13. Minute). Ein Freistoß von Bilal El Khannouss geriet einen Tick zu weit (16.). Die Jungs aus Cannstatt suchten von Beginn an mutig den Weg nach vorne, Portos Defensive stand kompakt – es entwickelte sich, wie prophezeit, ein intensives Duell. Auch der portugiesische Gast ließ den Ball zunehmend laufen, kam über William Gomes zu einem Lattentreffer (20.). Mit dem nächsten Angriff schoss Terem Moffi den FC Porto zur 1:0-Führung (21., siehe „Die Tore“). Verdient? Nicht unbedingt. Der VfB hatte bis dato die besseren Aktionen, musste sich nun jedoch neu sortieren.
Und just in dieser Phase stach Porto ein zweites Mal zu: Rodrigo Mora erhöhte auf 2:0 (27., siehe „Die Tore“). Kurzzeitig herrschte Stille in der MHP Arena, danach bauten die weiß-roten Fans „ihre“ Jungs aus Cannstatt mit lautstarkem Support auf. Finn Jeltsch sendete mit einem Distanzschuss ein Signal, dass das Team mit dem roten Brustring unbedingt zurückkommen wollte (37.). Und tatsächlich gelang vor der Pause noch der Anschlusstreffer durch Deniz Undav (40., siehe „Die Tore“). Halbzeitstand: 1:2 aus VfB-Sicht. Wie ging es im zweiten Abschnitt weiter?
Videobeweis kassiert Angelo Stillers 2:2-Ausgleich
Die Intensität blieb hoch, beide Teams führten die Zweikämpfe resolut. Der FC Porto nahm immer wieder Zeit von der Uhr, unterbrach somit den Rhythmus der Jungs aus Cannstatt. Deniz Undav versuchte es mit einem Heber, da die portugiesische Abwehrreihe wenig Lücken bot (60.) – und sich der Gast inzwischen aufs Kontern ausgerichtet hatte, wie etwa bei dem Angriff über Pepe (68.). Nach einem Standard schoss Angelo Stiller den vermeintlichen 2:2-Ausgleich, doch Schiedsrichter Donatas Rumsas aus Litauen nahm den Treffer nach Ansicht der Videobilder aufgrund einer Abseitsstellung zurück (73.).
Stuttgart versuchte weiterhin viel, musste zugleich defensiv hellwach bleiben, um Portos Gegenstöße abzufangen. Die größte Möglichkeit stellte ein Schlenzer von Chris Führich aufs lange Eck dar, den Gästetorwart Diogo Costa stark parierte (83.). Am Ende blieb es bei der 1:2-Niederlage aus Sicht des VfB. Somit reisen die Jungs aus Cannstatt nach dem Achtelfinal-Hinspiel mit einem Rückstand nach Portugal, der jedoch noch aufgeholt werden kann.
Die Tore:
0:1 – 21. Minute: Der FC Porto kann am Strafraumrand einen Doppelpass spielen, anschließend zieht Terem Moffi aufs Tor zu, schließt ansatzlos ab. Die Führung für den Gastgeber.
0:2 – 27. Minute: Die Gäste erobern kurz vor der Mittellinie den Ball und schalten schnell um. Nach Eingabe von Zaidu Sanusi schließt Rodrigo Mora mit einer Art „Scherenschlag“ ins linke Eck ab.
1:2 – 40. Minute: Ein geblockter Schuss von Bilal El Khannouss landet bei Deniz Undav. Der Stürmer schließt aus etwa acht Metern aus der Drehung ab. Das reaktionsschnelle Handeln bringt den Anschluss.
Die Besonderheiten:
Historie. Für den VfB war es das erste Spiel im Achtelfinale eines europäischen Wettbewerbs seit 13 Jahren. Der bis dato letzte Auftritt resultiert aus der Saison 2012/2013, damals trafen die Jungs aus Cannstatt auf Lazio Rom.
Novum. Zum ersten Mal in seiner Clubgeschichte traf der VfB in einem Pflichtspiel auf den FC Porto. Den zweiten Vergleich wird’s in sieben Tagen beim Rückspiel geben.
Die nächsten Termine:
Bevor das Rückspiel des UEFA Europa League-Achtelfinals absolviert wird, ist der VfB zunächst in der Bundesliga gefordert. Am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, empfangen die Jungs aus Cannstatt in der heimischen MHP Arena die Gäste von RB Leipzig. Erst danach richtet sich der Fokus wieder auf den Europapokal – das Rückspiel beim FC Porto findet am Donnerstag, 19. März 2026, um 21 Uhr, im portugiesischen „Estádio do Dragão” statt.