| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Irfan Peljto | 58500 |
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|
|---|---|---|
|
-
|
Tore |
1
|
|
24
|
Torschüsse |
3
|
|
13
|
Ecken |
7
|
|
6
|
Fouls |
13
|
|
65.70
|
Ballbesitz in % |
34.30
|
|
6
|
Abseits |
2
|
|
-
|
Gelb |
1
|
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
|
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 1' | ||||
| 75' |
| 1. Min | 14McCowan | 9Adamu | ||||||
| 26Undav | 75. Min |
| 46' | ||||
| 55' | ||||
| 55' | ||||
| 64' | ||||
| 64' | ||||
| 68' | ||||
| 68' | ||||
| 72' | ||||
| 78' | ||||
| 85' |
| 18Leweling | 10Führich | 46. Min | ||||||
| 55. Min | 51Donovan | 56Ralston | ||||||
| 55. Min | 9Adamu | 11Cvancara | ||||||
| 8Tomás | 9Demirovic | 64. Min | ||||||
| 30Chema | 6Stiller | 64. Min | ||||||
| 68. Min | 13Yang | 8Nygren | ||||||
| 68. Min | 14McCowan | 23Tounekti | ||||||
| 14Jaquez | 3Hendriks | 72. Min | ||||||
| 78. Min | 41Hatate | 17Iheanacho | ||||||
| 27Bouanani | 11El Khannouss | 85. Min |
| 51 Donovan | 45' |
| 45. Min | 51Donovan |
Der Spielverlauf:
Auch wenn das 4:1 aus dem Spiel in Glasgow vor einer Woche eine komfortable Ausgangsposition für die Jungs aus Cannstatt darstellte, mahnte Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor dem Rückspiel der UEFA Europa League-Playoffs gegen den Celtic FC zur Vorsicht und schwor sein Team auf eine weitere große Herausforderung ein. „Wir wollen das Spiel bestmöglich absolvieren und gewinnen – das ist der klare und sicherste Weg, die nächste Runde zu erreichen.“
Um den finalen Schritt in Richtung Achtelfinale zu gehen, nahm Sebastian Hoeneß sieben Startelf-Veränderungen im Vergleich zum 3:3 in Heidenheim am vergangenen Sonntag vor. Lorenz Assignon, Ramon Hendriks, Jeff Chabot (gelbgesperrt), Angelo Stiller, Bilal El Khannouss, Chris Führich sowie Ermedin Demirovic nahmen in diesem Zuge zunächst auf der Bank Platz, während Josha Vagnoman, Finn Jeltsch, Luca Jaquez, Atakan Karazor, Jamie Leweling, Badredine Bouanani und Deniz Undav ins erste Aufgebot rückten.
Auf den Fehlstart folgt eine chancenarme erste Hälfte
Der Start ins Spiel verlief aus VfB-Sicht jedoch alles andere als nach Plan. Die Gäste gingen nach nur 30 Sekunden durch Luke McCowan in Führung (1. Minute, siehe „die Tore“) und blieben auch in den Minuten danach das aktivere Team. Nach rund zehn Minuten entwickelte der VfB allmählich Kontrolle über das Spiel und kam durch Jamie Leweling zu zwei guten Offensivmöglichkeiten (11., 12.). Badredine Bouanani bekam den Ball einige Minuten später in guter Abschlussposition nicht auf das Tor der Gäste gelenkt (23.). Der VfB hatte auch im Anschluss mehr vom Spiel, allerdings ohne dabei weitere zwingende Chancen zu entwickeln. Folglich ging es mit einem knappen 0:1-Rückstand, jedoch weiterhin mit der besseren Ausgangslage in den zweiten Spielabschnitt.
Zwei Abseitstore in Halbzeit zwei
Diesen begannen die Jungs aus Cannstatt mit ordentlich Dampf! Nicht einmal 20 Sekunden waren nach dem Wiederanpfiff vergangen, als Badredine Bouanani um ein Haar zum Ausgleich traf. Chris Führich war mit Tempo in den Gäste-Strafraum gezogen und hatte den Ball auf den Algerier abgelegt, dessen Abschluss kurz vor der Linie von Glasgows Marcelo Saracchi geblockt wurde (46.). Tiago Tomás kam aus spitzem Winkel ebenfalls zu einer aussichtsreichen Möglichkeit, traf aber nur das Außennetz (55.). Badredine Bouanani fand wiederum zehn Minuten später bei einem strammen Abschluss von der Strafraumkante in Celtics Schlussmann Viljami Sinisalo seinen Meister (65.). Nur zwei Minuten darauf ging kurzzeitig ein Jubelschrei durch die MHP Arena, doch Chris Führich stand vor seinem vermeintlichen Treffer zum 1:1 knapp im Abseits (67.).
Die Gäste wiederum nutzten im zweiten Durchgang sich öffnende Räume für Gegenangriffe, häufig über den links spielenden Routinier Daizen Maeda, konnten diese zumeist aber nicht konsequent ausspielen, sodass der VfB seine weiterhin bestehende Zwei-Tore-Führung auch mit in die Schlussphase nahm. Dort traf Deniz Undav mit einem satten Abschluss zum 1:1, doch erneut, diesmal nach Ansicht der TV-Bilder, entschied das bosnisch-spanische Unparteiischen-Gespann auf Abseits (75.). Auch in der 81. Minute stand Deniz Undav im Fokus, als sein Abschluss, wie schon bei Badredine Bouanani zu Beginn der zweiten Hälfte, nur knapp vor der Linie geblockt wurde. Einen satten Abschuss von Chris Führich parierte Celtics Sinisalo stark (87.), auf der anderen Seite sorgte Kelechi Iheanacho für den letzten Gäste-Abschluss des Abends (90.), an dem der VfB zwar als Verlierer vom Platz geht, sich aber trotzdem über den verdienten Einzug ins Achtelfinale der UEFA Europa League freuen kann.
Das Tor:
0:1 – 1. Minute: Der VfB wird kalt erwischt. Nach einem Ballverlust der Jungs aus Cannstatt schalten die Gäste im Mittelfeld schnell um. Über Junior Adamu landet der Ball bei Luke McCowan, der aus spitzem Winkel ins lange Eck trifft.
Die Besonderheiten:
Comeback. Erstmals seit 13 Jahren, als der VfB in der Spielzeit 2012/2013 das UEFA Europa League-Achtelfinale gegen Lazio bestritt (1:5 nach Hin- und Rückspiel), stehen die Jungs aus Cannstatt wieder in der Runde der letzten 16 in einem europäischen Wettbewerb.
Ab in den Süden. Auch wenn der Gegner erst am morgigen Freitag final ausgelost wird, ist bereits jetzt klar, in welches Land es für die Jungs aus Cannstatt im Achtelfinale geht: Portugal. Das Hinspiel in Stuttgart gegen den FC Porto oder Sporting Braga findet am Donnerstag, 12. März 2026, das Rückspiel in Portugal am Mittwoch, den 18.3., oder Donnerstag, den 19.3.2026, statt.
Die nächsten Termine:
Am Freitag, 27. Februar 2026, blicken die Augen aus dem „wilden Süden“ gespannt gen Schweiz: In der UEFA-Zentrale in Nyon findet ab 13 Uhr die Auslosung für das UEFA Europa League-Achtelfinale statt. Die bevorstehenden Spiele absolvieren die Jungs aus Cannstatt in der Bundesliga – am Sonntag, 1. März 2026, empfängt der VfB ab 15.30 Uhr den VfL Wolfsburg; am Samstag, 7. März 2026, tritt der VfB ab 15.30 Uhr beim 1. FSV Mainz 05 an. Wiederum acht Tage später, am 15. März 2026, gastiert RB Leipzig zum Abschluss des 26. Spieltags in der MHP Arena. Der Anpfiff erfolgt dabei um 19.30 Uhr.
Für die Heimspiele gegen den VfL Wolfsburg und RB Leipzig sind noch Tickets im freien Verkauf erhältlich.