| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Tobias Welz (Wiesbaden) | 0 |
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|---|---|---|
|
-
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Tore |
3
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11
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Torschüsse |
16
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4
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Ecken |
5
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10
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Fouls |
14
|
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40.30
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Ballbesitz in % |
59.70
|
|
1
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Abseits |
2
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-
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Gelb |
1
|
|
-
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Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
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AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 56' | ||||
| 89' | ||||
| 90 + 2' |
| 56. Min | 26Undav | |||||||
| 89. Min | 10Führich | 26Undav | ||||||
| 90 + 2. Min | 16Karazor | 9Demirovic |
| 54' | ||||
| 70' | ||||
| 70' | ||||
| 81' | ||||
| 85' | ||||
| 85' | ||||
| 90 + 1' | ||||
| 90 + 1' | ||||
| 90 + 1' |
| 8Tohumcu | 22Schwab | 54. Min | ||||||
| 20Kaprálik | 18Jakupovic | 70. Min | ||||||
| 15Davidsen | 10Therkelsen | 70. Min | ||||||
| 81. Min | 18Leweling | 9Demirovic | ||||||
| 16Kelati | 29Niehoff | 85. Min | ||||||
| 13Nekic | 25Müller | 85. Min | ||||||
| 90 + 1. Min | 11El Khannouss | 27Bouanani | ||||||
| 90 + 1. Min | 6Stiller | 30Chema | ||||||
| 90 + 1. Min | 10Führich | 29Jeltsch |
| 11 El Khannouss | 42' |
| 42. Min | 11El Khannouss |
Der Spielverlauf:
Den „Underdog“ nicht auf die leichte Schulter nehmen und gleichzeitig „entschlossen, klar und zielstrebig“ spielen – so lautete die Anweisung von Sebastian Hoeneß vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale bei Holstein Kiel, dem bereits dritten Auswärtsspiel bei einem Zweitligisten im laufenden Wettbewerb.
Der Cheftrainer des VfB nahm im Vergleich zum erfolgreichen Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Freiburg am vergangenen Sonntag (1:0) zwei Wechsel an seiner Startformation vor. Anstelle von Finn Jeltsch fand sich Maximilian Mittelstädt im ersten Aufgebot wieder, Ramon Hendriks rückte dafür von der linken Abwehrseite in die Zentrale. Der zweite Wechsel betraf den angeschlagenen Nikolas Nartey, der von Chris Führich ersetzt wurde.
VfB bemüht, Kiel lauert
Der VfB bemühte sich bei frostigen Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts von der ersten Minute an um Kontrolle und störte die Hausherren früh im Spielaufbau. Die ersten Gelegenheiten der Partie hatten jedoch die Kieler, für die Adrian Kapralik nach einem Konter in Alexander Nübel seinen Meister fand (8.) und Andu Kelati wenig später über das Tor zielte (11.). Im Anschluss benötigten die Jungs aus Cannstatt einige Minuten, um sich wieder zu sammeln und zu guten Offensivaktionen zu kommen. Die bis dahin beste Chance setzte Chris Führich per Schlenzer knapp am langen Pfosten vorbei (19.).
Der VfB kam nun immer besser rein, die „Störche“ hingegen lauerten vor allem auf Ballverluste der Jungs aus Cannstatt. Etwas mehr als fünf Minuten nach der Möglichkeit für Chris Führich kam Deniz Undav in der Strafraummitte zum Kopfball, konnte diesen aber nicht gut genug platzieren (25.). Durch ihr frühes Pressing erzwang Elf von Sebastian Hoeneß immer wieder Fehler, konnte diese aber nicht für sich nutzen, etwa als Kiels Torhüter Timon Weiner sich verzettelte und das Gehäuse der Gastgeber kurzzeitig verwaist war (27.). Deniz Undav (40.) sowie Chris Führich (43.) hatten vor der Pause weitere Chancen für den VfB, konnten jedoch nichts mehr am torlosen Remis zur Halbzeit ändern.
Führungstreffer nach der Pause
Auch nach dem Seitenwechsel zeigte die Hoeneß-Elf einen engagierten Auftritt. Infolge eines Steckpasses von Angelo Stiller brachte Jamie Leweling sich vor dem Tor der Hausherren in eine aussichtsreiche Position, verzog seinen für die kurze Ecke gedachten Abschluss aber knapp (54.). Wenig später war es dann aber soweit – der VfB nutzte eine Standardsituation und ging durch den Treffer von Deniz Undav in Führung (57., siehe „die Tore“).
Nach dem Knotenlöser hatte der VfB über weite Strecken des zweiten Abschnitts deutlich mehr Spielanteile, kam aber nicht mehr zu allzu großen Chancen. Rund zehn Minuten vor dem Abpfiff kam Holstein Kiel zu zwei guten Möglichkeiten, blieb im Abschluss aber zu unpräzise (79.). Auf der anderen Seite nutze der VfB einen seiner Entlastungsangriffe in Person von Chris Führich für die Entscheidung (90., siehe „die Tore"). In der Nachspielzeit sorgte ein kurioser Treffer von Atakan Karazor für den Schlusspunkt (90.+2, siehe „die Tore“) und den schlussendlich verdienten Halbfinal-Einzug des VfB.
Die Tore:
0:1 – 57. Minute: Ein Freistoß von Bilal El Khannouss segelt aus dem linken Halbfeld in den Kieler Strafraum, wo Atakan Karazor am höchsten steigt und den Ball mit dem Kopf auf Deniz Undav ablegt, der am linken Pfosten lauert und zur Führung einnetzt.
0:2 – 90. Minute: Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte macht es der VfB schnell: Über Deniz Undav gelangt die Kugel in den Lauf von Chris Führich, der seinen Gegenspieler im Laufduell eiskalt abschüttelt, Kiels Torhüter Timon Weiner umkurvt und zur Entscheidung ins Tor einschiebt.
0:3 – 90. +2: Ein kurioser Treffer sorgt für den Schlusspunkt. Atakan Karazor wird im Strafraum von Maximilian Mittelstädt eingesetzt und kurz nach der Ballannahme von Torhüter Timon Weiner von den Beinen geholt. Dabei fällt der VfB-Kapitän auf den Ball, der anschließend im Zeitlupen-Tempo über die Linie rollt.
Die Besonderheiten:
Rekord. Der VfB setzte sich mit dem Sieg in Kiel in nun zehn DFB-Pokal-Runden in Folge durch – nur einmal hatten die Jungs aus Cannstatt zuvor einen so langen Lauf, von 1996 bis 1997 waren es ebenfalls zehn erfolgreiche Runden in Serie. Im Zuge dessen holte der VfB den Pokal nach Stuttgart.
Tormaschinen. Der VfB traf in jeder der vergangenen 19 Partien im DFB-Pokal und baute damit seinen Vereinsrekord aus. Seit Beginn der Vorsaison erzielte der VfB in zehn Pokalpartien 29 Tore – Bestwert aller Teams im Wettbewerb.
Quote. Durch den Viertelfinal-Sieg in Kiel zog der VfB im vierten Anlauf unter Sebastian Hoeneß zum dritten Mal ins Halbfinale des DFB-Pokals ein.
Die nächsten Spiele:
Für den VfB steht nach dem DFB-Pokal-Viertelfinale bereits am Samstag, 7. Februar, das nächste Auswärtsspiel im hohen Norden an, wenn es am 21. Bundesliga-Spieltag ab 15.30 Uhr beim FC St. Pauli um die nächsten drei Punkte geht. Am Samstag, 14. Februar, gastiert von 18.30 Uhr an der 1. FC Köln in der MHP Arena. Am nachfolgenden Donnerstag, 19. Februar, reist der VfB für das Hinspiel in den Playoffs zur UEFA Europa League-K.o.-Phase zum Celtic FC nach Glasgow in Schottland.
Die Auslosung des DFB-Pokal-Halbfinals erfolgt am Sonntag, 22. Februar, im Rahmen der ARD-Sportschau. Die Runde der letzten Vier wird am 21. und 22. April 2026 ausgetragen. Das Endspiel in Berlin steigt am 23. Mai.