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DFB-Pokal 4. Februar 2026
DATENCENTER
SCHIEDSRICHTER ZUSCHAUER
Tobias Welz (Wiesbaden) 0
-
Tore
3
11
Torschüsse
16
4
Ecken
5
10
Fouls
14
40.30
Ballbesitz in %
59.70
1
Abseits
2
-
Gelb
1
-
Gelb-Rot
-
-
Rot
-

AUFSTELLUNG

1 TO
Timon Weiner
6 VE
Marko Ivezic
13 VE
Ivan Nekic
26 VE
David Zec
47 VE
John Tolkin
8 MF
Umut Tohumcu
15 MF
Kasper Davidsen
16 MF
Andu Kelati
28 MF
Jonas Meffert
19 ST
Phil Harres
20 ST
Adrián Kaprálik

ERSATZBANK

21 TO
Jonas Krumrey
2 VE
Frederik Roslyng
23 VE
Lasse Rosenboom
40 VE
Leon Parduzi
10 MF
Jonas Therkelsen
22 MF
Stefan Schwab
29 MF
Niklas Niehoff
18 ST
Aldin Jakupovic
25 ST
Marcus Müller

TRAINER

Marcel Rapp

AUFSTELLUNG

33 TO
Alexander Nübel
3 VE
Ramon Hendriks
4 VE
Josha Vagnoman
7 VE
Maximilian Mittelstädt
24 VE
Jeff Chabot
6 MF
Angelo Stiller
10 MF
Chris Führich
11 MF
Bilal El Khannouss
16 MF
Atakan Karazor
18 ST
Jamie Leweling
26 ST
Deniz Undav

ERSATZBANK

1 TO
Fabian Bredlow
2 VE
Ameen Al Dakhil
15 VE
Pascal Stenzel
22 VE
Lorenz Assignon
29 VE
Finn Jeltsch
30 MF
Chema
9 ST
Ermedin Demirovic
25 ST
Jeremy Arévalo
27 ST
Badredine Bouanani

TRAINER

Sebastian Hoeneß

TORE

2626 Undav 56'
2626 Undav 1010 Führich 89'
99 Demirovic 1616 Karazor 90 + 2'
56. Min 26Undav
89. Min 10Führich 26Undav
90 + 2. Min 16Karazor 9Demirovic

AUSWECHSLUNGEN

54' 88 Tohumcu 2222 Schwab
70' 2020 Kaprálik 1818 Jakupovic
70' 1515 Davidsen 1010 Therkelsen
99 Demirovic 1818 Leweling 81'
85' 1616 Kelati 2929 Niehoff
85' 1313 Nekic 2525 Müller
2727 Bouanani 1111 El Khannouss 90 + 1'
3030 Chema 66 Stiller 90 + 1'
2929 Jeltsch 1010 Führich 90 + 1'
8Tohumcu 22Schwab 54. Min
20Kaprálik 18Jakupovic 70. Min
15Davidsen 10Therkelsen 70. Min
81. Min 18Leweling 9Demirovic
16Kelati 29Niehoff 85. Min
13Nekic 25Müller 85. Min
90 + 1. Min 11El Khannouss 27Bouanani
90 + 1. Min 6Stiller 30Chema
90 + 1. Min 10Führich 29Jeltsch

KARTEN

11 El Khannouss 42'
42. Min 11El Khannouss
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Eiskalte Stuttgarter trotzen der Kieler Kälte

Der VfB gewinnt das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Holstein Kiel dank der Treffer von Deniz Undav, Chris Führich und Atakan Karazor mit 3:0 und steht zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren in der Runde der letzten Vier.

Der Spielverlauf:

Den „Underdog“ nicht auf die leichte Schulter nehmen und gleichzeitig „entschlossen, klar und zielstrebig“ spielen – so lautete die Anweisung von Sebastian Hoeneß vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale bei Holstein Kiel, dem bereits dritten Auswärtsspiel bei einem Zweitligisten im laufenden Wettbewerb.

Der Cheftrainer des VfB nahm im Vergleich zum erfolgreichen Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Freiburg am vergangenen Sonntag (1:0) zwei Wechsel an seiner Startformation vor. Anstelle von Finn Jeltsch fand sich Maximilian Mittelstädt im ersten Aufgebot wieder, Ramon Hendriks rückte dafür von der linken Abwehrseite in die Zentrale. Der zweite Wechsel betraf den angeschlagenen Nikolas Nartey, der von Chris Führich ersetzt wurde.

VfB bemüht, Kiel lauert

Der VfB bemühte sich bei frostigen Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts von der ersten Minute an um Kontrolle und störte die Hausherren früh im Spielaufbau. Die ersten Gelegenheiten der Partie hatten jedoch die Kieler, für die Adrian Kapralik nach einem Konter in Alexander Nübel seinen Meister fand (8.) und Andu Kelati wenig später über das Tor zielte (11.). Im Anschluss benötigten die Jungs aus Cannstatt einige Minuten, um sich wieder zu sammeln und zu guten Offensivaktionen zu kommen. Die bis dahin beste Chance setzte Chris Führich per Schlenzer knapp am langen Pfosten vorbei (19.).

Der VfB kam nun immer besser rein, die „Störche“ hingegen lauerten vor allem auf Ballverluste der Jungs aus Cannstatt. Etwas mehr als fünf Minuten nach der Möglichkeit für Chris Führich kam Deniz Undav in der Strafraummitte zum Kopfball, konnte diesen aber nicht gut genug platzieren (25.). Durch ihr frühes Pressing erzwang Elf von Sebastian Hoeneß immer wieder Fehler, konnte diese aber nicht für sich nutzen, etwa als Kiels Torhüter Timon Weiner sich verzettelte und das Gehäuse der Gastgeber kurzzeitig verwaist war (27.). Deniz Undav (40.) sowie Chris Führich (43.) hatten vor der Pause weitere Chancen für den VfB, konnten jedoch nichts mehr am torlosen Remis zur Halbzeit ändern.

Führungstreffer nach der Pause

Auch nach dem Seitenwechsel zeigte die Hoeneß-Elf einen engagierten Auftritt. Infolge eines Steckpasses von Angelo Stiller brachte Jamie Leweling sich vor dem Tor der Hausherren in eine aussichtsreiche Position, verzog seinen für die kurze Ecke gedachten Abschluss aber knapp (54.). Wenig später war es dann aber soweit – der VfB nutzte eine Standardsituation und ging durch den Treffer von Deniz Undav in Führung (57., siehe „die Tore“).

Nach dem Knotenlöser hatte der VfB über weite Strecken des zweiten Abschnitts deutlich mehr Spielanteile, kam aber nicht mehr zu allzu großen Chancen. Rund zehn Minuten vor dem Abpfiff kam Holstein Kiel zu zwei guten Möglichkeiten, blieb im Abschluss aber zu unpräzise (79.). Auf der anderen Seite nutze der VfB einen seiner Entlastungsangriffe in Person von Chris Führich für die Entscheidung (90., siehe „die Tore"). In der Nachspielzeit sorgte ein kurioser Treffer von Atakan Karazor für den Schlusspunkt (90.+2, siehe „die Tore“) und den schlussendlich verdienten Halbfinal-Einzug des VfB.

DFB-Pokal-Viertelfinale: Holstein Kiel - VfB

Die Tore:

0:1 – 57. Minute: Ein Freistoß von Bilal El Khannouss segelt aus dem linken Halbfeld in den Kieler Strafraum, wo Atakan Karazor am höchsten steigt und den Ball mit dem Kopf auf Deniz Undav ablegt, der am linken Pfosten lauert und zur Führung einnetzt.

0:2 – 90. Minute: Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte macht es der VfB schnell: Über Deniz Undav gelangt die Kugel in den Lauf von Chris Führich, der seinen Gegenspieler im Laufduell eiskalt abschüttelt, Kiels Torhüter Timon Weiner umkurvt und zur Entscheidung ins Tor einschiebt.

0:3 – 90. +2: Ein kurioser Treffer sorgt für den Schlusspunkt. Atakan Karazor wird im Strafraum von Maximilian Mittelstädt eingesetzt und kurz nach der Ballannahme von Torhüter Timon Weiner von den Beinen geholt. Dabei fällt der VfB-Kapitän auf den Ball, der anschließend im Zeitlupen-Tempo über die Linie rollt.

Die Besonderheiten:

Rekord. Der VfB setzte sich mit dem Sieg in Kiel in nun zehn DFB-Pokal-Runden in Folge durch – nur einmal hatten die Jungs aus Cannstatt zuvor einen so langen Lauf, von 1996 bis 1997 waren es ebenfalls zehn erfolgreiche Runden in Serie. Im Zuge dessen holte der VfB den Pokal nach Stuttgart.

Tormaschinen. Der VfB traf in jeder der vergangenen 19 Partien im DFB-Pokal und baute damit seinen Vereinsrekord aus. Seit Beginn der Vorsaison erzielte der VfB in zehn Pokalpartien 29 Tore – Bestwert aller Teams im Wettbewerb.

Quote. Durch den Viertelfinal-Sieg in Kiel zog der VfB im vierten Anlauf unter Sebastian Hoeneß zum dritten Mal ins Halbfinale des DFB-Pokals ein.

Die nächsten Spiele:

Für den VfB steht nach dem DFB-Pokal-Viertelfinale bereits am Samstag, 7. Februar, das nächste Auswärtsspiel im hohen Norden an, wenn es am 21. Bundesliga-Spieltag ab 15.30 Uhr beim FC St. Pauli um die nächsten drei Punkte geht. Am Samstag, 14. Februar, gastiert von 18.30 Uhr an der 1. FC Köln in der MHP Arena. Am nachfolgenden Donnerstag, 19. Februar, reist der VfB für das Hinspiel in den Playoffs zur UEFA Europa League-K.o.-Phase zum Celtic FC nach Glasgow in Schottland.

Die Auslosung des DFB-Pokal-Halbfinals erfolgt am Sonntag, 22. Februar, im Rahmen der ARD-Sportschau. Die Runde der letzten Vier wird am 21. und 22. April 2026 ausgetragen. Das Endspiel in Berlin steigt am 23. Mai.