Sebastian Hoeneß: „Wir sind froh über den erneuten Halbfinaleinzug. In den ersten zehn Minuten waren wir noch nicht so gut im Spiel. Kiel war gut eingestellt und wir in einigen Aktionen zu ungeordnet in der Restverteidigung. Danach haben wir die Ausrichtung angepasst, unser Spiel besser auf den Platz bekommen und die Spielkontrolle übernommen. Unter dem Strich geht der Sieg in Ordnung, auch wenn es ein hartes Stück Arbeit für uns war.“
Chris Führich: „Es waren sehr schwierige Bedingungen mit einem unangenehmen Gegner. Es ging nur darum, eine Runde weiterzukommen. Es war nicht einfach, aber wir wussten, was zu tun ist und die Führung war verdient. Am Ende haben wir etwas Glück, dass die Kieler ihre Chance nicht reinmachen, denn dann hätte es nochmal schwer werden können. Zum Ende haben wir es souverän heruntergespielt.“
Deniz Undav: „Wir wussten, dass wir hier ein hartes und zweikampfbetontes Spiel zu erwarten haben. Zu Beginn waren wir im Ballbesitz etwas wild. Wir wollten ein frühes Tor erzielen, was uns leider nicht gelungen ist. In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, noch griffiger aufzutreten, was dann auch aufgegangen ist. Nach dem ersten Tor ist es uns dann insgesamt leichter gefallen, auch wenn wir die ein oder andere Situation noch besser hätten ausspielen können.“
Alexander Nübel: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg. Es war sehr kalt und auf dem harten Platz ein ekliges Spiel. Die Wetterverhältnisse haben vor dem Spiel schon für einen kleinen Schock gesorgt, aber wir waren gut auf die Kieler eingestellt, haben unseren Stiefel heruntergespielt und am Ende verdient gewonnen. Souverän, drei Tore und die Null gehalten – das hört sich gut an.“
Marcel Rapp, Cheftrainer von Holstein Kiel: „Am Anfang waren wir gut im Spiel und hatten zwei gute Gelegenheiten. Aus meiner Sicht haben wir im Anschluss ordentlich verteidigt, allerdings haben uns die Umschaltaktionen gefehlt. Nach dem Rückstand haben wir zum Ende des Spiels alles reingeworfen und hatten die Chance auf den Ausgleich. Der VfB hat die sich bietenden Räume im Anschluss gut ausgenutzt. Wir haben uns mit Blick aufs Ergebnis heute unter Wert verkauft und das Spiel in der Offensive verloren.“