Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Glückwunsch an den BVB zum Sieg. Es war kein Spiel mit sonderlich vielen Highlights – und dennoch entspricht das Resultat nicht den Verhältnissen auf dem Rasen, der Ausgang ist bitter für uns. Wir waren aktiv, spielbestimmend und leidenschaftlich, aber hatten nicht die ganz zwingenden Torchancen. Uns gelang es, die Dortmunder unter Druck zu setzen, aber die Gäste hielten dem Stand. Insgesamt hat es der BVB sehr diszipliniert verteidigt und hatte am Ende das Quäntchen Glück auf seiner Seite. Insgesamt haben kleine Details die Partie entschieden.“
Deniz Undav: „Wir haben über die gesamte Distanz das Spielgeschehen kontrolliert, aber wurden am Ende eiskalt bestraft. In einem solchen Spiel ist es wichtig, die kleinen Momente auszunutzen und die haben wir diesmal zu selten auf unserer Seite gehabt. Man hofft, dass mit fortwährendem Druck mal ein Ball durchrutscht, aber Dortmund hat es gut gemacht, tief verteidigt und letztlich die Null gehalten.“
Ermedin Demirovic: „Jeder kann sich vorstellen, wie man sich nach solch einem Spielverlauf fühlt. Wir dominieren mehr oder weniger die kompletten 90 Minuten der Partie – und verlieren ausgerechnet in der Nachspielzeit. Der BVB hat die zwei Situationen, die er hatte, effizient genutzt. Wir hatten viele Aktionen, viele Ansätze, auch Umschaltmomente und Kombinationen, aber es fehlte der ‚letzte Punch‘ im Strafraum. Dennoch steckt auch viel Gutes in unserem heutigen Auftritt. Wir müssen jetzt fokussiert weiterarbeiten, und im nächsten Spiel gegen Hamburg unbedingt wieder erfolgreich sein.“
Maximilian Mittelstädt: „Es war ein insgesamt gutes Spiel von uns, aber wir stehen leider mit leeren Händen da. Wir haben die Partie – speziell in der ersten Halbzeit – dominiert. Generell gelang es uns, den Dortmundern kaum Chancen anzubieten. Umso bitterer ist es, dass sie ausgerechnet in der Nachspielzeit auf besonders effiziente Weise die drei Punkte mitnehmen. Es ist sehr ärgerlich, dass wir dieses Spiel verloren haben.“
Niko Kovac, Cheftrainer von Borussia Dortmund: „Es war ein Abnutzungskampf, es war lange Zeit auch eher ein 0:0-Spiel. Der VfB Stuttgart dominierte die erste Halbzeit, ohne wirklich zwingend zu werden. In der zweiten Halbzeit waren wir besser drin im Spiel – und hatten mit den letzten beiden Schüssen das Glück auf unserer Seite.“
Die nächsten Termine:
Dem VfB steht eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung, um sich auf das nächste Bundesliga-Spiel vorzubereiten. Am Sonntag, 12. April 2026, empfangen die Jungs aus Cannstatt den Hamburger SV – der Anpfiff ertönt um 17.30 Uhr in der MHP Arena. Danach findet das Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Bayern statt – der VfB wird am Sonntag, 19. April 2026, um 17.30 Uhr in München antreten.