Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Es ging hin und her in diesem Spiel. Leipzig hatte zunächst die besseren Chancen – danach kamen wir zu unseren Abschlüssen. Wir waren aktiv, gewannen vor allem ‚zweite Bälle‘ und agierten in sämtlichen Situationen hellwach. Auf diese Weise nutzten wir auch einen Fehler der Leipziger aus, um die Führung zu erzielen. Hinzu kommt, dass wir bei einigen Abschlüssen der Leipziger das ‚Matchglück‘ auf unserer Seite hatten. Wir hatten eine Mannschaft auf dem Rasen, die extrem gefightet hat – es ging um keinen Schönheitspreis, sondern darum, das Spiel mit aller Konsequenz auf die eigene Seite zu ziehen. Diesen Spirit möchte ich hervorheben, das war außergewöhnlich. Das Auftreten war einer der Schlüssel für den Heimsieg.“
Atakan Karazor: „Aus meiner Sicht ist es ein verdienter Sieg. Es gab Chancen auf beiden Seiten. Wir waren effektiver und haben einen Fehler der Leipziger reaktionsschnell bestraft. Es war eine Willensleistung – jeder Spieler hat einen hervorragenden Beitrag geleistet, wir haben uns gegenseitig unterstützt und gepusht. Wir können aus dem Spiel viele positive Aspekte für das Achtelfinal-Rückspiel in Porto mitnehmen. Nach einem Sieg regeneriert es sich nochmal besser, wir werden am Donnerstag wieder frisch sein und wollen einen großen Fight in Portugal abrufen.“
Deniz Undav: „Wir freuen uns, dass wir gegen einen direkten Konkurrenten gewonnen haben – aber es sind auch ‚nur‘ drei Punkte. Wir haben noch ein toughes Programm und müssen weiterhin Vollgas geben. Der Sieg ist verdient, wir hatten eine Top-Teamleistung gegen einen Top-Gegner. Unsere Energie auf dem Platz war sehr gut, der Wille jedes Einzelnen war klasse. Durch das Tor haben wir Leipzig in einer entscheidenden Phase den Stecker gezogen. Bei dem Tor wusste ich, dass ich den Ball schieben will und hatte die Ecke im Kopf. Es war unfassbar, was die Fans auf den Rängen abgerissen haben. Jetzt richten wir den Fokus gemeinsam auf das Spiel in Porto.“
Ramon Hendriks: „Es war großartig, ein bemerkenswertes Spiel von uns mit einem hervorragenden Resultat. Es ist ein Sieg für die Tabelle, für das Selbstvertrauen, für die Form. Wir haben uns einen echten Fight mit Leipzig geliefert, beide Teams haben sich nichts geschenkt. Wir waren hellwach, in sämtlichen Situationen – auf diese Weise gelang auch das Tor, als Chris (Führich, Anm. d. Red.) reaktionsschnell den Ball abfing, anschließend Deniz (Undav, Anm. d. Red.) einsetzte und er eiskalt vor dem Tor blieb. Gemeinsam haben wir uns in jeden Zweikampf hereingeworfen – und die Fans haben uns getragen, als die Beine schwerer wurden. Ich bin stolz auf das gesamte Team. Jetzt werden wir schnell regenerieren und anschließend den Fokus auf das Achtelfinal-Rückspiel in Porto richten.“
Ole Werner, Cheftrainer von RB Leipzig: „Gratulation an den VfB zum Sieg. Es war ein Spiel auf Augenhöhe – und das auf sämtlichen Ebenen. Der VfB hatte etwas mehr Spielanteile, wir haben dagegen die besseren Räume und Umschaltbewegungen vorgefunden. Es lagen einige gute Chancen auf unserer Seite – leider haben wir später einen Fehler gemacht, den der VfB knallhart bestrafte. Die höhere Effektivität der Stuttgarter hat heute den Unterschied gemacht.“
Die nächsten Termine:
Vor der Länderspiel-Phase zum Ende des Monats März 2026 erwarten die Jungs aus Cannstatt noch zwei Pflichtspiele. Am Donnerstag, 19. März 2026, absolviert der VfB das Achtelfinal-Rückspiel in der UEFA Europa League – der Anpfiff ertönt um 21 Uhr beim FC Porto im „Estádio do Dragão“. Danach wird wieder in der Bundesliga gespielt: Am Sonntag, 22. März 2026, tritt der VfB beim FC Augsburg an – los geht’s ab 19.30 Uhr in der „WWK Arena“.