Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Wir haben ein wildes Spiel gesehen. Wir kommen sehr gut in die Partie – agieren 20, 25 Minuten so, wie wir es uns vorgenommen hatten und kreierten gute Möglichkeiten. Anschließend gewann Mainz viele zweite Bälle, zog sein Spiel auf und belohnte sich nach einem Standard mit der Führung. Wir kamen gut aus der Halbzeitpause, hatten eine gute Energie, doch mitunter zu viele Ballverluste in unserem Spiel. Der Doppelschlag brachte uns die Führung – gefühlt lag das Spiel danach in unserer Richtung. Wir verteidigen das 2:1 lange Zeit, umso bitterer ist der späte Ausgleich. Insgesamt stellt es ein gerechtes Ergebnis dar.“
Alexander Nübel: „Wir kommen sehr gut in die Partie. Die ersten 20, 25 Minuten spielen wir viel in der Mainzer Hälfte, sind druckvoll und haben Kontrolle – leider belohnen wir uns in dieser Phase nicht. Mainz ist mit viel Wucht bei den Standards eingelaufen und geht auf diese Weise in Führung. Nachdem wir das Spiel gedreht hatten, hatte ich ein sehr gutes Gefühl, dass wir die drei Punkte auf unserer Seite behalten. Doch am Ende hat es nicht ganz gereicht. Das ärgert uns, denn es ist ein bitterer Ausgang der Partie. Wenn wir den gesamten Spielverlauf betrachten, ist es jedoch kein gänzlich unverdientes Ergebnis. Wir werden die Partie analysieren und anschließend den Fokus auf unser Heimspiel gegen den FC Porto richten.“
Ermedin Demirovic: „Nach dem Spielverlauf nehmen wir den Punkt mit. Wir sind gut drauf, wir kommen in Mainz zurück, wir fighten, wir drehen die Partie – aber Mainz hatte auch einige gute Möglichkeiten. Am Ende tut es weh, den Sieg noch aus der Hand gegeben zu haben, aber es hatten beide Teams ihre Momente. Wir haben viel Positives gezeigt, hätten die eine oder andere Situation noch präziser lösen können. Insgesamt war es schwer, das Spiel komplett zu beruhigen und komplett auf unsere Seite zu ziehen. Wir müssen weiterhin hart arbeiten, für unsere Ziele ackern und fokussiert bleiben – es sind extrem spannende und auch schöne Wochen, die vor uns liegen.“
Urs Fischer, Cheftrainer des 1. FSV Mainz 05: „Ich stimme Sebastian Hoeneß in vielen Punkten zu. Wir haben am Anfang die Stuttgarter Qualität gesehen und gespürt, sind jedoch in die Partie mehr und mehr hereingekommen. Aus unserer Sicht haben wir zu viele Chancen ausgelassen – das hat sich im Verlauf der Begegnung gerächt. In den Momenten rund um die beiden Tore des VfB waren wir zu unsortiert. Dass wir am Ende noch den Ausgleich erzielen, ist ein Verdienst der Mannschaftsmoral. Die Punkteteilung ist gerecht.“
Die nächsten Termine:
Weiter geht’s in der UEFA Europa League. Am Donnerstag, 12. März 2026, findet das Hinspiel im Achtelfinale statt – der VfB empfängt ab 18.45 Uhr den FC Porto. Danach wird wieder in der Bundesliga gespielt: Am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, trifft Stuttgart in der heimischen MHP Arena auf RB Leipzig. Für diese Partie sind noch Resttickets im freien Verkauf erhältlich.