Sebastian Hoeneß: „Die erste Hälfte des ersten Durchgangs hat mir sehr gut gefallen. Wir haben uns für den guten und druckvollen Start belohnt, danach ist das Spiel jedoch offener geworden. Köln ist immer schwer zu bespielen – und hat das auch heute gezeigt. Nach dem Seitenwechsel hat mir die nötige Aktivität gefehlt. Zwar haben wir nicht viel zugelassen, wir hätten aber klarer spielen müssen und haben es stattdessen zu kompliziert gestaltet. Viele Ballverluste haben den Rhythmus in unserem Spiel verhindert, beim Ausgleich waren wir hinten nicht strukturiert genug. Ich gratuliere der Mannschaft dazu, am Ende nochmal so zurückzukommen, auch wenn wir es uns hätten leichter machen können. Wir sind froh, nach der vergangenen Woche nun wieder gewonnen zu haben.“
Ermedin Demirovic: „In den ersten 25 Minuten haben wir ein gutes Spiel gezeigt und den Gegner hinten reingedrückt. Aber der FC hat es insgesamt gut gemacht. Solche Spiele sind wichtig für das Mannschaftsgefüge, um zu zeigen, dass wir auch defensiv arbeiten und Arbeitssiege einfahren können. Wir hatten eine gute Mischung aus langen Bällen hinter die Kette und kurzen Pässen vor die Kette. Wenn wir flexibel spielen, dann ist das schwer zu verteidigen.“
Jeff Chabot: „Das Spiel war spannender, als es hätte sein müssen. Wir sind nicht gut aus der Pause gekommen und hatten zu wenig Energie im Spiel. Beim 1:1 sehe ich nicht gut aus, weil der Pass zu kurz ist. Das passiert mir nicht oft, daher bin ich umso glücklicher, dass wir das Spiel am Ende noch für uns entscheiden konnten.“
Lukas Kwasniok, Cheftrainer des 1. FC Köln: „Meine Mannschaft hat sich aufgeopfert und war nach dem Ausgleich nah dran, hier etwas mitzunehmen. Nach dem 1:1 hatten wir das Gefühl, das Spiel noch ganz auf unsere Seite ziehen zu können, aber am Ende hat der VfB das Spiel mit einer überragenden Aktion für sich entschieden. Aktuell fehlt unserem Spiel etwas, um gegen die besten Teams der Bundesliga zu punkten. Die wichtigen Punkte in der Bundesliga müssen wir aber nach wie vor gegen unsere direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt holen. Da uns das in der Hinrunde gut gelungen ist, gehen wir trotz des heutigen Ergebnisses mit einem guten Gefühl in die nächsten Wochen.“