Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Gratulation an den FC St. Pauli – es ist ein gebrauchter Nachmittag für uns. Wir haben uns diesmal schwergetan, waren teils zu fahrig und haben mitunter die Bälle zu leicht hergegeben. Es war spürbar, dass das heute ein offenes Spiel werden würde. Wir hatten unsere Ansätze und Möglichkeiten, lassen das erste Gegentor jedoch zu einfach zu. Anschließend kommen wir gut aus der Halbzeitpause heraus, kassieren durch einen Elfmeter allerdings das 0:2 und anschließend ist’s natürlich ein enorm schwieriges Spiel. Am Ende müssen wir anerkennen, dass der heutige Sieg für den FC St. Pauli in Summe verdient ist.“
Atakan Karazor: „Wir hatten uns extrem viel vorgenommen, haben das aber phasenweise nicht auf den Platz bekommen. In der zweiten Halbzeit probieren wir viel, leider gelingt uns das Anschlusstor relativ spät, sonst geht sicherlich nochmal mehr. Der Ausgang ärgert uns und tut weh.“
Ermedin Demirovic: „Wir haben diesmal mitunter die Basics nicht auf den Platz gebracht – und St. Pauli hat uns teils den Schneid abgekauft. Der Ausgang ist bitter und ärgert uns, insbesondere weil wir mit einer guten Form und großer Motivation angereist waren sowie uns in den vergangenen Wochen einiges erarbeitet hatten. Wir müssen nun mit aller Entschlossenheit weitermachen – und zeigen, dass die Niederlage nur ein Ausrutscher war.“
Chris Führich: „Wir hatten uns viel vorgenommen und sind mit großer Motivation in das Spiel gegangen, haben das jedoch teils nicht auf den Platz übertragen bekommen. St. Pauli hat sich hereingeworfen und gefightet. Die Elfmetersituation war unglücklich, die Bilder zeigen, dass null Absicht bei der Handbewegung dabei war, sondern ich den Ball mit dem Oberschenkel nach vorne mitnehmen möchte – umso bitterer, dass anschließend auf Strafstoß entschieden wurde. Wir haben nun eine volle Trainingswoche vor uns, in der wir Kraft tanken werden. Es ist klar, dass wir das nächste Spiel unbedingt wieder erfolgreich gestalten möchten.“
Alexander Blessin, Cheftrainer des FC St. Pauli: „Wir sind froh und glücklich, dass wir uns für eine gute Leistung belohnt haben. Wir haben früh Zeichen gesetzt und waren gut im Spiel drin. Gegen den Ball gelang es uns, wenig zuzulassen. Am Ende haben die Kräfte abgenommen, aber wir haben den Sieg gemeinsam über die Ziellinie gebracht.“
Die nächsten Termine:
Den VfB erwartet eine gewisse Seltenheit in dieser Saison. Die Jungs aus Cannstatt werden eine „normale“ Trainingswoche absolvieren – das nächste Spiel findet erst in einer Woche statt. Am Samstag, 14. Februar 2026, empfängt der VfB den 1. FC Köln – die Bundesliga-Partie wird um 18.30 Uhr in der heimischen MHP Arena angepfiffen. Anschließend ist das Team mit dem roten Brustring in der UEFA Europa League gefordert – am Donnerstag, 19. Februar 2026, findet das Hinspiel der Playoffs beim Celtic FC statt – der Anpfiff ertönt um 21 Uhr im schottischen Celtic Park.