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Bundesliga 12. April 2026
DATENCENTER
SCHIEDSRICHTER ZUSCHAUER
Sven Jablonski 0
4
Tore
-
23
Torschüsse
8
8
Ecken
2
9
Fouls
13
65.30
Ballbesitz in %
34.70
4
Abseits
1
2
Gelb
1
-
Gelb-Rot
-
-
Rot
-

AUFSTELLUNG

33 TO
Alexander Nübel
3 VE
Ramon Hendriks
7 VE
Maximilian Mittelstädt
22 VE
Lorenz Assignon
24 VE
Jeff Chabot
6 MF
Angelo Stiller
10 MF
Chris Führich
30 MF
Chema
9 ST
Ermedin Demirovic
18 ST
Jamie Leweling
26 ST
Deniz Undav

ERSATZBANK

1 TO
Fabian Bredlow
4 VE
Josha Vagnoman
14 VE
Luca Jaquez
23 VE
Dan-Axel Zagadou
29 VE
Finn Jeltsch
11 MF
Bilal El Khannouss
28 MF
Nikolas Nartey
8 ST
Tiago Tomás
25 ST
Jeremy Arévalo

TRAINER

Sebastian Hoeneß

AUFSTELLUNG

1 TO
Daniel Heuer Fernandes
2 VE
William Mikelbrencis
17 VE
Warmed Omari
25 VE
Jordan Torunarigha
8 MF
Daniel Elfadli
20 MF
Fábio Daniel Ferreira Vieira
21 MF
Nicolai Remberg
23 MF
Albert Grønbæk
11 ST
Ransford Königsdörffer
14 ST
Rayan Philippe
45 ST
Fabio Baldé

ERSATZBANK

40 TO
Hannes Hermann
3 VE
Noah Katterbach
16 VE
Giorgi Gocholeishvili
43 VE
Shafiq Nandja
24 MF
Nicolás Capaldo
9 ST
Robert Glatzel
19 ST
Damion Downs
27 ST
Philip Otele
49 ST
Otto Stange

TRAINER

Merlin Polzin

TORE

21' 66 Stiller 1818 Leweling
32' 1010 Führich 99 Demirovic
56' 77 Mittelstädt 1010 Führich
86' 1111 El Khannouss 88 Tomás
6Stiller 18Leweling 21. Min
10Führich 9Demirovic 32. Min
7Mittelstädt 10Führich 56. Min
11El Khannouss 8Tomás 86. Min

AUSWECHSLUNGEN

99 Glatzel 2323 Grønbæk 60'
4949 Stange 1414 Philippe 60'
70' 99 Demirovic 88 Tomás
70' 1010 Führich 1111 El Khannouss
70' 3030 Chema 2828 Nartey
1616 Gocholeishvili 4545 Baldé 72'
2424 Capaldo 88 Elfadli 72'
88' 2222 Assignon 44 Vagnoman
88' 2626 Undav 2525 Arévalo
60. Min 23Grønbæk 9Glatzel
60. Min 14Philippe 49Stange
9Demirovic 8Tomás 70. Min
10Führich 11El Khannouss 70. Min
30Chema 28Nartey 70. Min
72. Min 45Baldé 16Gocholeishvili
72. Min 8Elfadli 24Capaldo
22Assignon 4Vagnoman 88. Min
26Undav 25Arévalo 88. Min

KARTEN

24' 30 Chema
80' 26 Undav
24 Capaldo 80'
30Chema 24. Min
26Undav 80. Min
80. Min 24Capaldo
WEITERE DATEN EINBLENDEN

Stuttgarts schöne Spielzüge

Gegen Hamburg bringt sich der VfB mit feinen Kombinationen in Halbzeit eins auf die Siegerstraße und legt im zweiten Abschnitt nach. Der Bericht zum 4:0-Sieg:

Der Spielverlauf:

Die Saison biegt auf die Zielgerade ein – für den VfB war das Aufeinandertreffen am Sonntagabend mit dem Hamburger SV bereits das drittletzte Bundesliga-Heimspiel der laufenden Serie. „Wir müssen gut organisiert sein sowie stets auch einen Gedanken der Restverteidigung zuwenden“, hatte Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor Anpfiff gesagt. Im Vergleich zum vergangenen Bundesliga-Auftritt gegen Borussia Dortmund (0:2) veränderte er seine Startelf auf drei Positionen. Ermedin Demirovic, Jamie Leweling und Chema begannen – Finn Jeltsch und Nikolas Nartey nahmen zunächst auf der Bank Platz, Kapitän Atakan Karazor fehlte gelbgesperrt. Deniz Undav trug stellvertretend die Binde. Wem gehörte die erste Chance?

Dem VfB. Und es war eine große Gelegenheit: Nach Hereingabe von Jamie Leweling schoss Deniz Undav aus zentraler Position über das Tor (10. Minute). Darüber hinaus hatten die Jungs aus Cannstatt in der Anfangsphase viel Ballbesitz, Hamburg verlagerte sich auf Defensivarbeit und Konterspiel – und kam darüber fast zum Erfolg, als Fabio Baldé den Ball tief in die Stuttgarter Hälfte trieb (17.). Der VfB hielt das Tempo hoch und belohnte sich: Angelo Stiller veredelte eine feine Kombination zur 1:0-Führung (22., siehe „Die Tore“). Blieb Stuttgart dran?

VfB erhöht vor der Pause auf 2:0

Schon, aber der HSV agierte nun mutiger. Die Partie erlebte eine teils wilde Phase, in der Hamburgs Ransford-Yeboah Königsdörffer das Außennetz traf (28.). Erst als der VfB durch Chris Führich den zweiten Treffer nachlegen konnte, nahm die weiß-rote Spielkontrolle wieder zu (32.). Noch vor der Pause kamen Chris Führich und Deniz Undav zu weiteren Abschlüssen (39./42.). Die 2:0-Halbzeitführung war verdient. Nach Wiederanpfiff signalisierte Ermedin Demirovic, dass Stuttgart keineswegs nachlassen werde – HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes parierte den Flachschuss (50.). Auch gegen Deniz Undav und Chris Führich behielt Hamburgs Schlussmann die Oberhand (53./55.). Inzwischen wäre ein dritter VfB-Treffer folgerichtig – und er gelang im nächsten Anlauf durch Maximilian Mittelstädt (56.).

Die Jungs aus Cannstatt hatten Dominanz und Kontrolle – und zeigten sich auch bei der von Chefcoach Sebastian Hoeneß angesprochenen Restverteidigung aufmerksam. Ein Tor von Ermedin Demirovic nahm der Videoassistent zurück, weil sich der Stürmer im Abseits befand (66.). In der Schlussphase bekam der VfB nach Ansicht der Videobilder einen Elfmeter zugesprochen – Tiago Tomás war gefoult worden. Deniz Undav schoss über das Tor (83.). Den Schlusspunkt setzte anschließend der eingewechselte Bilal El Khannouss, der zum 4:0-Endergebnis traf (86.).

Der VfB sammelte somit die Bundesliga-Punkte 54, 55 und 56 – und schiebt sich dank des besseren Torverhältnisses wieder auf den dritten Tabellenrang.

29. Spieltag: VfB - Hamburger SV

Die Tore:

1:0 – 22. Minute: Ein feiner Spielzug bringt die Führung. Ramon Hendriks passt in die Tiefe zu Deniz Undav, der auf Jamie Leweling ablegt – und der Offensivakteur passt zu Angelo Stiller, der überlegt ins Eck trifft.

2:0 – 32. Minute: Angelo Stiller erobert im Pressing den Ball. Über Deniz Undav und Ermedin Demirovic wird Chris Führich in linker Strafraumposition angespielt – und schließt ins lange Eck ab.

3:0 – 56. Minute: Maximilian Mittelstädt probiert es nach einer Ecke aus mehr als 20 Metern, der Ball wird noch leicht von Hamburgs Defensive abgefälscht – und schlägt im linken Eck ein.

4:0 – 86. Minute: Tiago Tomás bedient am Strafraum gekonnt Bilal El Khannouss. Der eingewechselte Offensivakteur hebt den Ball gefühlvoll über HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes ins Tor.

Die Besonderheiten:

Choreographie. Die Cannstatter Kurve gab „ihrem“ Team eine Portion Extramotivation mit. Eine beeindruckende Choreographie namens „Die Liebe höret nimmer auf!“ über Unter- und Oberrang sorgte vor Anpfiff für Gänsehaut. Umrahmt wurde sie von Fahnen in Weiß und Rot.

Serie. Der VfB verlor wettbewerbsübergreifend keines der vergangenen sieben Heimspiele gegen den Hamburger SV und feierte dabei sechs Siege.

„Sonntagskinder“. Der VfB verlor nur eines seiner 14 Sonntagsspiele in dieser Bundesliga-Saison. Diese Niederlage setzte es ausgerechnet durch das 1:2 im Hinspiel beim Hamburger SV. Nun wurde diese offene Rechnung beglichen.

Die nächsten Termine:

Dem VfB steht erneut eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung, um sich auf das nächste Bundesliga-Spiel vorzubereiten. Am Sonntag, 19. April 2026, gastieren die Jungs aus Cannstatt beim FC Bayern München – der Anpfiff ertönt um 17.30 Uhr in der Allianz Arena. Danach findet das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den SC Freiburg statt – der VfB wird am Donnerstag, 23. April 2026, um 20.45 Uhr, die Breisgauer in der heimischen MHP Arena empfangen.