| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Sven Jablonski | 0 |
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|
|---|---|---|
|
4
|
Tore |
-
|
|
23
|
Torschüsse |
8
|
|
8
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Ecken |
2
|
|
9
|
Fouls |
13
|
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65.30
|
Ballbesitz in % |
34.70
|
|
4
|
Abseits |
1
|
|
2
|
Gelb |
1
|
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
|
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 21' | ||||
| 32' | ||||
| 56' | ||||
| 86' |
| 6Stiller | 18Leweling | 21. Min | ||||||
| 10Führich | 9Demirovic | 32. Min | ||||||
| 7Mittelstädt | 10Führich | 56. Min | ||||||
| 11El Khannouss | 8Tomás | 86. Min |
| 60' | ||||
| 60' | ||||
| 70' | ||||
| 70' | ||||
| 70' | ||||
| 72' | ||||
| 72' | ||||
| 88' | ||||
| 88' |
| 60. Min | 23Grønbæk | 9Glatzel | ||||||
| 60. Min | 14Philippe | 49Stange | ||||||
| 9Demirovic | 8Tomás | 70. Min | ||||||
| 10Führich | 11El Khannouss | 70. Min | ||||||
| 30Chema | 28Nartey | 70. Min | ||||||
| 72. Min | 45Baldé | 16Gocholeishvili | ||||||
| 72. Min | 8Elfadli | 24Capaldo | ||||||
| 22Assignon | 4Vagnoman | 88. Min | ||||||
| 26Undav | 25Arévalo | 88. Min |
| 24' | 30 Chema | |||
| 80' | 26 Undav | |||
| 24 Capaldo | 80' |
| 30Chema | 24. Min | |||||||
| 26Undav | 80. Min | |||||||
| 80. Min | 24Capaldo |
Der Spielverlauf:
Die Saison biegt auf die Zielgerade ein – für den VfB war das Aufeinandertreffen am Sonntagabend mit dem Hamburger SV bereits das drittletzte Bundesliga-Heimspiel der laufenden Serie. „Wir müssen gut organisiert sein sowie stets auch einen Gedanken der Restverteidigung zuwenden“, hatte Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor Anpfiff gesagt. Im Vergleich zum vergangenen Bundesliga-Auftritt gegen Borussia Dortmund (0:2) veränderte er seine Startelf auf drei Positionen. Ermedin Demirovic, Jamie Leweling und Chema begannen – Finn Jeltsch und Nikolas Nartey nahmen zunächst auf der Bank Platz, Kapitän Atakan Karazor fehlte gelbgesperrt. Deniz Undav trug stellvertretend die Binde. Wem gehörte die erste Chance?
Dem VfB. Und es war eine große Gelegenheit: Nach Hereingabe von Jamie Leweling schoss Deniz Undav aus zentraler Position über das Tor (10. Minute). Darüber hinaus hatten die Jungs aus Cannstatt in der Anfangsphase viel Ballbesitz, Hamburg verlagerte sich auf Defensivarbeit und Konterspiel – und kam darüber fast zum Erfolg, als Fabio Baldé den Ball tief in die Stuttgarter Hälfte trieb (17.). Der VfB hielt das Tempo hoch und belohnte sich: Angelo Stiller veredelte eine feine Kombination zur 1:0-Führung (22., siehe „Die Tore“). Blieb Stuttgart dran?
VfB erhöht vor der Pause auf 2:0
Schon, aber der HSV agierte nun mutiger. Die Partie erlebte eine teils wilde Phase, in der Hamburgs Ransford-Yeboah Königsdörffer das Außennetz traf (28.). Erst als der VfB durch Chris Führich den zweiten Treffer nachlegen konnte, nahm die weiß-rote Spielkontrolle wieder zu (32.). Noch vor der Pause kamen Chris Führich und Deniz Undav zu weiteren Abschlüssen (39./42.). Die 2:0-Halbzeitführung war verdient. Nach Wiederanpfiff signalisierte Ermedin Demirovic, dass Stuttgart keineswegs nachlassen werde – HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes parierte den Flachschuss (50.). Auch gegen Deniz Undav und Chris Führich behielt Hamburgs Schlussmann die Oberhand (53./55.). Inzwischen wäre ein dritter VfB-Treffer folgerichtig – und er gelang im nächsten Anlauf durch Maximilian Mittelstädt (56.).
Die Jungs aus Cannstatt hatten Dominanz und Kontrolle – und zeigten sich auch bei der von Chefcoach Sebastian Hoeneß angesprochenen Restverteidigung aufmerksam. Ein Tor von Ermedin Demirovic nahm der Videoassistent zurück, weil sich der Stürmer im Abseits befand (66.). In der Schlussphase bekam der VfB nach Ansicht der Videobilder einen Elfmeter zugesprochen – Tiago Tomás war gefoult worden. Deniz Undav schoss über das Tor (83.). Den Schlusspunkt setzte anschließend der eingewechselte Bilal El Khannouss, der zum 4:0-Endergebnis traf (86.).
Der VfB sammelte somit die Bundesliga-Punkte 54, 55 und 56 – und schiebt sich dank des besseren Torverhältnisses wieder auf den dritten Tabellenrang.
Die Tore:
1:0 – 22. Minute: Ein feiner Spielzug bringt die Führung. Ramon Hendriks passt in die Tiefe zu Deniz Undav, der auf Jamie Leweling ablegt – und der Offensivakteur passt zu Angelo Stiller, der überlegt ins Eck trifft.
2:0 – 32. Minute: Angelo Stiller erobert im Pressing den Ball. Über Deniz Undav und Ermedin Demirovic wird Chris Führich in linker Strafraumposition angespielt – und schließt ins lange Eck ab.
3:0 – 56. Minute: Maximilian Mittelstädt probiert es nach einer Ecke aus mehr als 20 Metern, der Ball wird noch leicht von Hamburgs Defensive abgefälscht – und schlägt im linken Eck ein.
4:0 – 86. Minute: Tiago Tomás bedient am Strafraum gekonnt Bilal El Khannouss. Der eingewechselte Offensivakteur hebt den Ball gefühlvoll über HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes ins Tor.
Die Besonderheiten:
Choreographie. Die Cannstatter Kurve gab „ihrem“ Team eine Portion Extramotivation mit. Eine beeindruckende Choreographie namens „Die Liebe höret nimmer auf!“ über Unter- und Oberrang sorgte vor Anpfiff für Gänsehaut. Umrahmt wurde sie von Fahnen in Weiß und Rot.
Serie. Der VfB verlor wettbewerbsübergreifend keines der vergangenen sieben Heimspiele gegen den Hamburger SV und feierte dabei sechs Siege.
„Sonntagskinder“. Der VfB verlor nur eines seiner 14 Sonntagsspiele in dieser Bundesliga-Saison. Diese Niederlage setzte es ausgerechnet durch das 1:2 im Hinspiel beim Hamburger SV. Nun wurde diese offene Rechnung beglichen.
Die nächsten Termine:
Dem VfB steht erneut eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung, um sich auf das nächste Bundesliga-Spiel vorzubereiten. Am Sonntag, 19. April 2026, gastieren die Jungs aus Cannstatt beim FC Bayern München – der Anpfiff ertönt um 17.30 Uhr in der Allianz Arena. Danach findet das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den SC Freiburg statt – der VfB wird am Donnerstag, 23. April 2026, um 20.45 Uhr, die Breisgauer in der heimischen MHP Arena empfangen.