| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Patrick Ittrich (Hamburg) | 0 |
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|---|---|---|
|
4
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Tore |
-
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24
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Torschüsse |
10
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7
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Ecken |
3
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5
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Fouls |
17
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63.10
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Ballbesitz in % |
36.90
|
|
1
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Abseits |
1
|
|
1
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Gelb |
-
|
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
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AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 21' | ||||
| 30' | ||||
| 42' | ||||
| 90 + 5' |
| 26Undav | 9Demirovic | 21. Min | ||||||
| 18Leweling | 10Führich | 30. Min | ||||||
| 18Leweling | 42. Min | |||||||
| 28Nartey | 8Tomás | 90 + 5. Min |
| 46' | ||||
| 46' | ||||
| 46' | ||||
| 62' | ||||
| 68' | ||||
| 77' | ||||
| 77' | ||||
| 85' | ||||
| 88' | ||||
| 88' |
| 46. Min | 9Amoura | 17Pejcinovic | ||||||
| 46. Min | 11Daghim | 18Adjetey | ||||||
| 46. Min | 10Majer | 7Shiogai | ||||||
| 62. Min | 37Hensel | 19Lindstrøm | ||||||
| 14Jaquez | 2Al Dakhil | 68. Min | ||||||
| 26Undav | 28Nartey | 77. Min | ||||||
| 18Leweling | 22Assignon | 77. Min | ||||||
| 85. Min | 6Belocian | 25Zehnter | ||||||
| 11El Khannouss | 25Arévalo | 88. Min | ||||||
| 10Führich | 8Tomás | 88. Min |
| 88' | 11 El Khannouss |
| 11El Khannouss | 88. Min |
Der Spielverlauf:
Zurück im Bundesliga-Alltag. Nach dem Achtelfinal-Einzug in der UEFA Europa League hat der VfB rasch den Fokus auf den nationalen Wettbewerb gerichtet. Mit dem VfL Wolfsburg gastierte am Sonntagnachmittag ein Team in der MHP Arena, das zweifelsfrei über mehr Qualität verfügt, als es deren Form ausdrückt. „Wir wollen mit den Fans im Rücken von Beginn an dominant und spielfreudig auftreten“, verlangte Sebastian Hoeneß daher vor Anpfiff von seiner Mannschaft. Im Vergleich zum Europacup-Spiel am Donnerstagabend gegen den Celtic FC (0:1) veränderte der Chefcoach seine Startelf auf fünf Positionen. Ramon Hendriks, Angelo Stiller, Chris Führich, Bilal El Khannouss und Ermedin Demirovic begannen – Maximilian Mittelstädt, Chema, Badredine Bouanani und Tiago Tomás nahmen zunächst auf der Bank Platz; Jeff Chabot (Rückenprobleme) und Josha Vagnoman (Oberschenkelprobleme) fehlten im Kader. Wem gehörte die erste Chance?
Dem VfB. Jamie Leweling spielte Atakan Karazor frei – dessen Abschluss aus dem Strafraum blockten die Gäste (3. Minute). Anschließend probierte es Ermedin Demirovic, doch Wolfsburgs Torwart Kamil Grabara hielt (7.). Den Chancen-Hattrick rundete Chris Führich ab, der ebenfalls am Gästekeeper scheiterte (15.). Zwischenfazit: Die Jungs aus Cannstatt kamen gut in die Partie, hatten deutlich mehr Spielanteile. Der Lohn dieses guten Beginns mündete in der 1:0-Führung, die Deniz Undav nach Vorlage von Ermedin Demirovic erzielte (21., siehe „Die Tore“). Es war zugleich sein 50. Pflichtspiel-Treffer im Trikot mit dem roten Brustring.
Jamie Leweling schnürt Doppelpack mit Traumtor
Stuttgart blieb dran, Stuttgart erhöhte. Nach Vorlage von Chris Führich gelang Jamie Leweling das 2:0 (31.), erneut erfolgte der Angriff über die linke Seite. Wolfsburg versuchte, über Adam Daghim und Lovro Majer zu antworten, aber die VfB-Defensive arbeitete aufmerksam (35./44.). Kurz vor der Pause erhöhte Jamie Leweling via Traumtor von der Strafraumkante gar auf 3:0 (43.). Das war zugleich der völlig verdiente Halbzeitstand. In den zweiten Abschnitt starteten die Jungs aus Cannstatt mit reichlich Kontrolle und Dominanz, verzeichneten jedoch nicht mehr die Masse an Großchancen. Die beste Gelegenheit? Ermedin Demirovic verpasste nach einer Flanke von Bilal El Khannouss knapp (64.).
Wolfsburg spielte etwas gefälliger mit, Zwingendes blieb aus – der VfB agierte im Verbund entschlossen und die 57.500 Fans in der MHP Arena spürten, dass hier und heute kein Gegentor geschehen soll. Beim Abschluss von Wolfsburgs Jesper Lindström packte Alexander Nübel sicher zu (71.). Auf der Gegenseite hatte Ermedin Demirovic nochmals eine Gelegenheit (83.). Für den Endstand sorgte der eingewechselte Nikolas Nartey mit dem Tor zum 4:0 (90.+4). Ein völlig verdienter Heimsieg, der die Bundesliga-Punkte 44, 45 und 46 ermöglichte. In der Tabelle ist der VfB weiterhin Vierter.
Die Tore:
1:0 – 21. Minute: Das war schnell gespielt. Flache Eingabe von Chris Führich, Ermedin Demirovic behält im Strafraum die Übersicht und lässt für Deniz Undav abtropfen, der kompromisslos abschließt. Der VfB führt.
2:0 – 31. Minute: Erneut ist es klasse gespielt, erneut geht’s über die linke Bahn. Über Deniz Undav und Chris Führich kommt der Ball zu Jamie Leweling, der in den Strafraum mitgesprintet ist und aus Nahdistanz einschiebt.
3:0 – 43. Minute: Kategorie Traumtor. Nach einem Einwurf von Ramon Hendriks klärt Wolfsburgs Defensive den Ball vor die Füße von Jamie Leweling, der per Dropkick von der Strafraumkante trifft.
4:0 – 90.+4 Minute: Öffnender Pass von Atakan Karazor auf Tiago Tomás, der anschließend Nikolas Nartey bedient – der Däne versenkt den Ball gefühlvoll ins lange Eck. Der Endstand.
Die Besonderheiten:
International Matchday. Der Bundesliga-Spieltag stand seitens des VfB im Zeichen der Internationalität – mit viel Tradition, weltweiten Partnerschaften und Besonderheiten in der MHP Arena.
Jubiläum. Cheftrainer Sebastian Hoeneß stand zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel des VfB an der Seitenlinie.
Marke. Mit seinem Tor zur 1:0-Führung hat Deniz Undav seinen 50. Pflichtspiel-Treffer für den VfB erzielt. Der Stürmer zieht damit in der „vereinsinternen Torschützenliste“ seit Bundesliga-Gründung 1963 mit Peter Reichert und Christian Gentner gleich.
Jubiläum II. Chris Führich sammelte in seinem 150. Bundesliga-Einsatz seinen 18. Assist (dazu 22 Tore). Er steht aktuell bei vier Vorlagen in dieser Bundesliga-Saison – mehr gelangen ihm nur 2023/2024 (sieben).
Serie. Die Jungs aus Cannstatt sind nunmehr seit sechs Bundesliga-Heimspielen ungeschlagen. Insgesamt verloren sie nur eine der vergangenen zehn Bundesliga-Partien (1:2 beim FC St. Pauli).
Die nächsten Termine:
Es hat Seltenheitswert in dieser Saison, trifft diesmal aber zu: Den VfB erwartet eine vollständige Trainingswoche. Erst am Samstag, 7. März 2026, geht’s weiter – ab 15.30 Uhr gastieren die Jungs aus Cannstatt im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltages beim 1. FSV Mainz 05. Wenige Tage später, am Donnerstag, 12. März 2026, findet das Hinspiel im UEFA Europa League-Achtelfinale statt – der VfB empfängt ab 18.45 Uhr den FC Porto. Danach wird wieder in der Bundesliga gespielt: Am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, trifft Stuttgart in der heimischen MHP Arena auf RB Leipzig. Für diese Partie sind noch Resttickets im freien Verkauf erhältlich.