| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Sascha Stegemann | 0 |
![]() |
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|
|---|---|---|
|
3
|
Tore |
3
|
|
10
|
Torschüsse |
13
|
|
3
|
Ecken |
4
|
|
13
|
Fouls |
7
|
|
34.20
|
Ballbesitz in % |
65.80
|
|
3
|
Abseits |
2
|
|
1
|
Gelb |
2
|
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
|
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 5' | ||||
| 20' | ||||
| 34' | ||||
| 44' | ||||
| 82' | ||||
| 88' |
| 5. Min | 10Führich | |||||||
| 8Dinkçi | 20. Min | |||||||
| 22Ibrahimovic | 34. Min | |||||||
| 44. Min | 7Mittelstädt | |||||||
| 31Conteh | 82. Min | |||||||
| 88. Min | 26Undav | 28Nartey |
| 24' | ||||
| 52' | ||||
| 64' | ||||
| 65' | ||||
| 66' | ||||
| 66' | ||||
| 75' | ||||
| 75' | ||||
| 78' | ||||
| 78' |
| 3Schöppner | 23Traoré | 24. Min | ||||||
| 52. Min | 8Tomás | 26Undav | ||||||
| 10Conteh | 31Conteh | 64. Min | ||||||
| 18Pieringer | 9Schimmer | 65. Min | ||||||
| 66. Min | 10Führich | 18Leweling | ||||||
| 66. Min | 11El Khannouss | 28Nartey | ||||||
| 16Niehues | 30Dorsch | 75. Min | ||||||
| 4Siersleben | 28Kölle | 75. Min | ||||||
| 78. Min | 22Assignon | 4Vagnoman | ||||||
| 78. Min | 6Stiller | 16Karazor |
| 72' | 4 Siersleben | |||
| 30 Chema | 90 + 2' | |||
| 11 El Khannouss | 90 + 2' |
| 4Siersleben | 72. Min | |||||||
| 90 + 2. Min | 30Chema | |||||||
| 90 + 2. Min | 11El Khannouss |
Der Spielverlauf:
Der VfB beendete den 23. Bundesliga-Spieltag – und war somit am Sonntagabend beim 1. FC Heidenheim gefordert. „Bei aller Freude über das positive Ergebnis in Glasgow bleibt die Bundesliga unser wichtigster Wettbewerb“, sagte Sebastian Hoeneß vor Anpfiff. Im Vergleich zu jenem UEFA Europa League-Auswärtssieg am Donnerstagabend bei den Schotten (4:1) veränderte der Chefcoach seine Startelf auf fünf Positionen. Maximilian Mittelstädt, Lorenz Assignon, Chema, Chris Führich und Tiago Tomás begannen – Atakan Karazor, Finn Jeltsch, Josha Vagnoman, Jamie Leweling und Deniz Undav nahmen zunächst auf der Bank Platz. Wer kam besser ins Spiel?
Zunächst Heidenheim. Marvin Pieringer, Stürmer beim Gastgeber, prüfte Alexander Nübel aus spitzem Winkel (3. Minute). Der VfB bemühte sich um Kontrolle und fand zunehmend seine Struktur. Der erste weiß-rote Angriff führte direkt zum ersten Tor – Chris Führich überwand FCH-Keeper Diant Ramaj im Eins-gegen-Eins (5., siehe „Die Tore“). Der Torschütze verzeichnete auch die nächste Möglichkeit (11.). Stuttgart, angetrieben von einem restlos ausverkauften Gästeblock, war nun voll auf Betriebstemperatur und dominierte – doch genau in dieser Phase gelang Heidenheim durch Eren Dinkci der plötzliche 1:1-Ausgleich (20.).
VAR-Eingriff: Aus einem VfB-Tor wird ein FCH-Strafstoß
Sprühregen setzte ein, die Jungs aus Cannstatt waren um eine konsequente Antwort bemüht. Bilal El Khannouss schoss über das Tor, Chris Führich scheiterte diesmal an FCH-Torwart Diant Ramaj (25./29.). Danach wurde es ungewöhnlich: Eigentlich hatte Ermedin Demirovic soeben das 2:1 erzielt, aber der „Video Assistant Referee“ (VAR) griff ein – bei Stuttgarts Balleroberung lag ein Foulspiel vor, und das auch noch im eigenen Strafraum. Schiedsrichter Sascha Stegemann entschied nach Ansicht der Bilder auf Strafstoß für den FCH. Arijon Ibrahimovic verwandelte zum 2:1 für die Gastgeber (34.). Danach ertönte der Elfmeterpfiff auf der Gegenseite: Chema wurde gefoult, Maximilian Mittelstädt traf zum 2:2 (44.). Das Ende einer turbulenten ersten Halbzeit.
Der zweite Abschnitt begann ruhiger. Die erste Chance? Entschärfte Alexander Nübel, der den Schuss von FCH-Offensivprofi Arijon Ibrahimovic hielt (52.). Die Jungs aus Cannstatt spielten nach vorne, Heidenheim verteidigte leidenschaftlich. Inzwischen hatte der VfB einen Ballbesitz von 65 Prozent, auch die Gegenstöße Heidenheims verhinderte die weiß-rote Defensive zumeist. Die Partie bog ins Schlussviertel ein.
VfB wird erneut Tor aberkannt, FCH kontert
Und das begann für den VfB (eigentlich) mit Jubel – Ermedin Demirovic köpfte ins Tor. Doch der „VAR“ griff ein, nahm den Treffer wegen einer Abseitsstellung zurück (74.). Bitter, es war das zweite „Medo“-Tor, das in diesem Spiel zurückgenommen wurde. Stuttgart blieb dran, aber Heidenheim nutzte einen Konter und erzielte durch Sirlord Conteh die 3:2-Führung (82.). Doch das war keineswegs der Schlusspunkt: Der VfB zeigte enorme Moral und schaffte durch Deniz Undav wiederholt den Ausgleich, 3:3 (88.) – ein irrer Verlauf in diesem Spiel.
Bei diesem Resultat blieb es. Für den VfB ist es der 43. Punkt im 23. Bundesliga-Spiel, das bedeutet aktuell den vierten Tabellenrang.
Die Tore:
0:1 – 5. Minute: Der VfB presst mit Maxmilian Mittelstädt, Angelo Stiller und Chris Führich, zwingt Heidenheim zum Ballverlust. Chris Führich startet durch und vollstreckt vor FCH-Keeper Diant Ramaj cool. Die Führung.
1:1 – 20. Minute: Heidenheim schaltet um, der VfB in Person von Ramon Hendriks blockt eine Ablage von Christian Conteh, doch der Ball landet vor den Füßen von Heidenheims Eren Dinkci, der gegen die Laufrichtung von Alexander Nübel abschließt. Der Ausgleich.
2:1 – 34. Minute: Nach Eingriff des „Video Assistant Referees“ entscheidet Schiedsrichter Sascha Stegemann auf Elfmeter für Heidenheim. Arijon Ibrahimovic trifft in die rechte Eck, der Gastgeber hat die Partie gedreht.
2:2 – 44. Minute: Elfmeterpfiff auf der Gegenseite! Chema wird gefoult, Maximilian Mittelstädt übernimmt die Verantwortung und schießt präzise ins rechte Eck. Wichtiger Ausgleich kurz vor der Pause!
3:2 – 82. Minute: Heidenheim kontert. Den ersten Abschluss von Arijon Ibrahimovic pariert Alexander Nübel sensationell, den Nachschuss drückt Sirlord Conteh über die Linie. Der FCH führt wieder.
3:3 – 88. Minute: Wahnsinn! Jamie Leweling leitet den Ball auf Deniz Undav weiter, der den Ball ansatzlos ins linke Eck pfeffert. Der VfB schafft erneut den Ausgleich.
Die Besonderheiten:
Auswärtstreffer. Der VfB traf seit einem 0:1 in Frankfurt Ende März 2025 in jedem der letzten 16 Bundesliga-Auswärtsspiele, das überbietet aktuell ligaweit nur der FC Bayern München (17, Borussia Dortmund aktuell auch 16).
Support. Erst im schottischen Glasgow, nun in Heidenheim – auch beim zweiten Auswärtsgastspiel binnen drei Tagen erlebte der VfB eine beeindruckende Unterstützung. Mehr als 2.100 Fans begleiteten den VfB auf die Ostalb.
Die nächsten Termine:
Den VfB erwartet das Playoff-Rückspiel in der UEFA Europa League. Am Donnerstag, 26. Februar 2026, um 18.45 Uhr, empfangen die Jungs aus Cannstatt in der heimischen MHP Arena den schottischen Rekordmeister Celtic FC. Das Hinspiel gewann der VfB mit 4:1. In der Bundesliga geht’s in einer Woche weiter – am Sonntag, 1. März 2026, um 15.30 Uhr, gastiert der VfL Wolfsburg in Cannstatt. Es wird der 24. Bundesliga-Spieltag sein.