| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Benjamin Brand | 0 |
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|
|---|---|---|
|
2
|
Tore |
1
|
|
15
|
Torschüsse |
8
|
|
5
|
Ecken |
5
|
|
9
|
Fouls |
10
|
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32.20
|
Ballbesitz in % |
67.80
|
|
-
|
Abseits |
2
|
|
-
|
Gelb |
2
|
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
|
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 35' | ||||
| 55' | ||||
| 90' |
| 2Saliakas | 11Pyrka | 35. Min | ||||||
| 10Sinani | 55. Min | |||||||
| 90. Min | 18Leweling | 25Arévalo |
| 46' | ||||
| 69' | ||||
| 69' | ||||
| 85' | ||||
| 85' | ||||
| 90 + 1' | ||||
| 90 + 1' |
| 46. Min | 11El Khannouss | 18Leweling | ||||||
| 69. Min | 4Vagnoman | 22Assignon | ||||||
| 69. Min | 10Führich | 27Bouanani | ||||||
| 85. Min | 16Karazor | 30Chema | ||||||
| 85. Min | 9Demirovic | 25Arévalo | ||||||
| 11Pyrka | 21Ritzka | 90 + 1. Min | ||||||
| 19Kaars | 18Hara | 90 + 1. Min |
| 26 Undav | 57' | |||
| 9 Demirovic | 72' |
| 57. Min | 26Undav | |||||||
| 72. Min | 9Demirovic |
Der Spielverlauf:
Stimmungsvoll und speziell. Im Rahmen des 21. Bundesliga-Spieltages gastierte der VfB am Millerntor des FC St. Pauli. „Wir kennen die besonderen Rahmenbedingungen dort und wissen, wie hitzig und intensiv die Atmosphäre sein kann“, blickte Sebastian Hoeneß vor dem Anpfiff voraus. Im Vergleich zum DFB-Pokal-Viertelfinale am Mittwoch bei Holstein Kiel (3:0) veränderte der Cheftrainer seine Startelf auf zwei Positionen. Finn Jeltsch und Ermedin Demirovic begannen; Jeff Chabot und Jamie Leweling nahmen zunächst auf der Bank Platz. Wer kam besser ins Spiel?
Ausgeglichen. Das Heimteam drang durchaus mutig nach vorne, der VfB rang um Kontrolle und Ballbesitz. Die erste Möglichkeit verzeichneten die Jungs aus Cannstatt. Nach Flanke von Maximilian Mittelstädt scheiterte Chris Führich an Pauli-Keeper Nikola Vasilj (12. Minute). Nachdem anschließenden Eckball konterte der Gastgeber, doch die VfB-Abwehr zeigte sich hellwach (13.). Als wenig später ein Abschluss von Pauli-Akteur Danel Sinani aufs Tor kam, griff Alexander Nübel sicher zu (24.). Für den in roten Auswärtstrikots spielenden VfB rutschte Ermedin Demirovic knapp an einer Hereingabe vorbei (26.).
Stuttgart kommt gut aus der Pause, aber St. Pauli erhöht
Zwischenfazit? In einer umkämpften ersten halben Stunde hatten die Jungs aus Cannstatt mittlerweile mehr Spielanteile. Aber die Hamburger blieben gefährlich: Zusammen blockte die weiß-rote Defensive mehrere Abschlussversuche (33.). Mit der nächsten Aktion ging der FC St. Pauli in Führung – für Alexander Nübel bestand keine Abwehrchance, 1:0 für das Heimteam (35., siehe „Die Tore“). Das war zugleich der Pausenstand – und aus der Halbzeit kam Stuttgart aktiver. Nach einer Eingabe klärte St. Paulis Verteidiger Adam Dzwigala an den Pfosten (48.). Als der VfB den Ausgleich wollte, veränderte eine Elfmeterentscheidung die Dynamik der Partie – für die Hausherren erhöhte Danel Sinani vom Punkt auf 2:0 (55., siehe „Die Tore“). Dennoch behielt Stuttgart den Vorwärtsgang.
Ein Heber von Deniz Undav landete auf dem Tornetz (59.), der Schuss des eingewechselten Lorenz Assignon geriet zu ungenau (79.). Insgesamt, das musste anerkannt werden, ließ die braun-weiße Defensive wenig zu und agierte sehr kompakt. Auf der Gegenseite verhinderte der stark reagierenden Alexander Nübel nach einem Konter durch St. Paulis Martijn Kaars gar den dritten Gegentreffer (83.). Das Anschlusstor durch Jamie Leweling kam zu spät (90., siehe „Die Tore“). Es blieb bei der 1:2-Niederlage aus Sicht des VfB. Stuttgart fand am heutigen Tag zu selten ein Mittel, um zu wirklich zwingenden Torchancen zu kommen.
Die Tore:
1:0 – 35. Minute: Nach einem Einwurf macht St. Pauli das Spiel schnell. Im Strafraum wird Manolis Saliakis freikombiniert, der wuchtig ins rechte Eck trifft. Der VfB liegt zurück.
2:0 – 55. Minute: Nachdem Chris Führich der Ball an die Hand springt, wird nach Videobeweis auf Elfmeter entschieden. Für den FC St. Pauli tritt Danel Sinani an und trifft ins rechte Eck.
2:1 – 90. Minute: Nach mehreren geblockten Schüssen im Strafraum landet der Ball vor den Füßen von Jamie Leweling, der schnell reagiert und ins kurze Eck abschließt.
Die Besonderheiten:
Serienende. Der VfB hat erstmals seit sieben Bundesliga-Spielen wieder eine Partie verloren.
Support. Erst in Kiel, nun in Hamburg – auch beim zweiten Gastspiel binnen drei Tagen im Norden erlebte der VfB eine beeindruckende Unterstützung. Mehr als 2.800 Fans begleiteten den VfB am Millerntor.
Die nächsten Termine:
Den VfB erwartet eine gewisse Seltenheit in dieser Saison. Die Jungs aus Cannstatt werden eine „normale“ Trainingswoche absolvieren – das nächste Spiel findet erst in einer Woche statt. Am Samstag, 14. Februar 2026, empfängt der VfB den 1. FC Köln – die Bundesliga-Partie wird um 18.30 Uhr in der heimischen MHP Arena angepfiffen. Anschließend ist das Team mit dem roten Brustring in der UEFA Europa League gefordert – am Donnerstag, 19. Februar 2026, findet das Hinspiel der Playoffs beim Celtic FC statt – der Anpfiff ertönt um 21 Uhr im schottischen Celtic Park.