| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Sören Storks | 0 |
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|
|---|---|---|
|
-
|
Tore |
3
|
|
12
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Torschüsse |
17
|
|
1
|
Ecken |
4
|
|
11
|
Fouls |
7
|
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44.30
|
Ballbesitz in % |
55.70
|
|
-
|
Abseits |
-
|
|
1
|
Gelb |
1
|
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
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AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 30' | ||||
| 67' | ||||
| 74' |
| 30. Min | 18Leweling | |||||||
| 67. Min | 29Scally | |||||||
| 74. Min | 26Undav | 6Stiller |
| 61' | ||||
| 61' | ||||
| 65' | ||||
| 65' | ||||
| 73' | ||||
| 75' | ||||
| 79' | ||||
| 79' | ||||
| 86' | ||||
| 86' |
| 61. Min | 18Leweling | 10Führich | ||||||
| 61. Min | 9Demirovic | 26Undav | ||||||
| 27Reitz | 8Sarco | 65. Min | ||||||
| 9Honorat | 36Mohya | 65. Min | ||||||
| 73. Min | 3Hendriks | 7Mittelstädt | ||||||
| 10Neuhaus | 7Stöger | 75. Min | ||||||
| 79. Min | 6Stiller | 30Chema | ||||||
| 79. Min | 28Nartey | 11El Khannouss | ||||||
| 26Ullrich | 2Chiarodia | 86. Min | ||||||
| 16Sander | 6Engelhardt | 86. Min |
| 16 Karazor | 43' | |||
| 85' | 26 Ullrich |
| 43. Min | 16Karazor | |||||||
| 26Ullrich | 85. Min |
Der Spielverlauf:
Die Devise des Cheftrainers war vor dem Auswärtsspiel in Gladbach nach zuletzt fünf Ligaspielen ohne Niederlage klar: Die Form der vergangenen Wochen sollte ins Duell mit der vor dem Spiel elftplatzierten und zuletzt stabilisierten Borussia mitgenommen werden. Wenige Tage nach dem Europa League-Spiel bei der AS Rom (0:2), bei der zwar die Leistung, jedoch nicht der Ertrag stimmte, baute Sebastian Hoeneß seine Elf auf fünf Positionen um. Der zuletzt angeschlagene Angelo Stiller kehrte anstelle von Chema ins Mittelfeld zurück, in der Offensive rutschten Ermedin Demirovic, Nikolas Nartey und Badredine Bouanani ins erste Aufgebot. Deniz Undav, Chris Führich und Maximilian Mittelstädt nahmen ebenso wie Lorenz Assignon zunächst auf der Bank Platz, der auf der rechten Defensivseite von Josha Vagnoman ersetzt wurde. Bilal El Khannouss stand nach seiner Rückkehr vom Afrika-Cup erstmals seit dem Auswärtsspiel in Bremen am 14. Spieltag (4:0) wieder im Kader.
Nübel verhindert frühen Rückstand
Nachdem beide Teams zunächst vorsichtig ins Spiel starteten, bekamen die Zuschauer im Mönchengladbacher Borussia-Park nach elf Minuten den ersten sportlichen Höhepunkt zu sehen. Schiedsrichter Sören Storks zeigte auf den Punkt, nachdem Jamie Leweling eine Gladbacher Hereingabe von der rechten Seite aus kürzester Distanz zunächst an die Brust und dann an den Arm bekommen hatte. Alexander Nübel parierte den halbhoch geschossenen Strafstoß von Haris Tabakovic mit einer Flugeinlage in die rechte Torwartecke und bewahrte den VfB so vor einem frühen Rückstand (13.).
Knoten platzt nach einer halben Stunde
Im Anschluss blieben Chancen auf beiden Seiten weiterhin eine Seltenheit, wobei die Gastgeber bei ihren Vorstößen zielstrebiger agierten als der VfB. Die Jungs aus Cannstatt mussten bis zur 30. Minute warten, ehe sich die erste Torchance ergab – und die war direkt drin. Jamie Leweling nutzte einen Abwehrfehler der Borussia eiskalt zur Führung (30., siehe „die Tore“). Mit dem 1:0 im Rücken kam der VfB nun besser ins Spiel und drängte die Hausherren bis zur Halbzeit mehr und mehr in die eigene Hälfte zurück. Die beste Möglichkeit vor dem Pausenpfiff hatte Nikolas Nartey, der Gladbachs Torhüter Moritz Nicholas mit einem Distanzschuss prüfte (45.+3).
Auch unmittelbar nach Wiederanpfiff war der VfB das aktivere Team, kam zu ersten Annäherungen und durch Ermedin Demirovic auch zur ersten Chance des zweiten Abschnitts. Kurz nach einem hohen Ballgewinn durch Badredine Buoanani schloss der Stürmer aus der Drehung ab, konnte Nicholas im Gladbacher Tor aber nicht überwinden (49.).
Einwechselspieler sichern Sieg
Nach etwas mehr als einer Stunde bot sich Nikolas Nartey innerhalb weniger Sekunden eine Doppel-Chance auf das 2:0, der Däne scheiterte mit einem Flugkopfball sowie einem Abschluss per Hacke aber zweimal an Moritz Nicholas (66.). Die anschließende Ecke vom kurz zuvor eingewechselten Chris Führich sorgte unmittelbar danach jedoch für den zweiten Treffer der Jungs aus Cannstatt, wobei der VfB von einem Eigentor der Gastgeber profitierte (67., siehe „die Tore“). Wenig später erhöhte der ebenfalls eingewechselte Deniz Undav mit einem Schuss von der Strafraumgrenze auf 3:0 (74., siehe „die Tore“). Im Anschluss schaltete der VfB offensiv einen Gang zurück, blieb in der Defensive aber weiterhin hellwach und brachte den Zu-Null-Sieg letztlich souverän über die Bühne.
Die Tore:
0:1 – 30. Minute: Im Gladbacher Strafraum verpassen zunächst Ermedin Demirovic und Josha Vagnoman eine Hereingabe von Nikolas Nartey von der rechten Seite, doch Jamie Leweling kommt durch eine verunglückte Befreiungsaktion von Gladbachs Joe Scally an den Ball. Der 24-Jährige behauptet diesen gegen mehrere Gegenspieler, ehe er aus wenigen Metern zur Führung trifft.
0:2 – 67. Minute: Der VfB bekommt nach einer Doppelchance von Nikolas Nartey eine Ecke zugesprochen. Chris Führich tritt diese in den Fünfmeterraum, wo sich mehrere Gladbacher gegenseitig behindern und zusehen müssen, wie der Ball vom Rücken Joe Scallys zum 0:2 einschlägt.
0:3 – 74. Minute: Nach einem Ballgewinn von Finn Jeltsch setzt Angelo Stiller mit viel Übersicht den eingewechselten Deniz Undav ein, der sich mit dem Rücken zum Tor von seinen Gegenspielern befreit und aus der Drehung ins kurze Eck abschließt – 0:3!
Die Besonderheiten:
Nie wieder. Vor dem Anpfiff setzten Spieler beider Clubs sowie das Schiedsrichter-Team ein gesellschaftspolitisches Zeichen und versammelten sich hinter einem Banner, auf dem sich für Erinnerung und Vielfalt ausgesprochen wird. Die Aktion ist Teil der ligaweiten „Nie wieder!“-Aktion. Mit ihr gedenkt der deutsche Fußball seit mehr als 20 Jahren an den Spieltagen rund um den 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, der von den Nationalsozialisten verfolgten, deportierten und ermordeten Menschen.
Fans. Weit über 5.000 Weiß-Rote begleiteten den VfB am Sonntag nach Mönchengladbach. Die Gästekulisse im Borussia-Park ist traditionell eine der größten der Saison. Danke für euren andauernden Support, VfBler, egal ob am Tiber oder am Niederrhein!
Premiere. In Gladbach lief der VfB im 30. Pflichtspiel der aktuellen Saison erstmals im roten Auswärtstrikot auf. Bereits im Hinspiel war es zu einer Trikotpremiere gekommen: Anlässlich des 100. Jubiläums des roten Brustrings spielte der VfB damals im Sondertrikot.
Die nächsten Spiele:
Am Donnerstag, 29. Januar, empfängt der VfB ab 21 Uhr den Schweizer Vertreter BSC Young Boys am letzten Ligaphasen-Spieltag der UEFA Europa League in der MHP Arena. Bereits drei Tage später, am Sonntag, den 1. Februar, gastiert der SC Freiburg am 20. Bundesliga-Spieltag um 15.30 Uhr in Bad Cannstatt. Im Anschluss geht es für die Elf von Sebastian Hoeneß in den hohen Norden, wo mit dem DFB-Pokal-Viertelfinale bei Zweitligist Holstein Kiel (Mittwoch, 4. Februar, 21 Uhr) sowie der Bundesliga-Partie beim FC St. Pauli (Samstag, 7. Februar, 15.30 Uhr) zwei Auswärtsspiele binnen weniger Tage anstehen.