| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Lennart Hensen | 450 |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 27' | ||||
| 35' | ||||
| 44' | ||||
| 51' | ||||
| 63' | ||||
| 89' |
| 46' | ||||
| 46' | ||||
| 46' | ||||
| 46' | ||||
| 57' | ||||
| 57' | ||||
| 66' | ||||
| 66' | ||||
| 74' | ||||
| 74' | ||||
| 81' | ||||
| 81' |
„Ich bin überglücklich. Das Ergebnis ist phänomenal“, sagt U17-Trainer Daniel Jungwirth nach dem fulminanten 6:0-Debysieg der U17 gegen den Karlsruher SC im Viertelfinale der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Bei strahlendem Sonnenschein auf Platz 1 waren die Jungs aus Cannstatt von Beginn an die aktivere Mannschaft und drückten den Gegner in die eigene Hälfte. Der Karlsruher SC setzte auf einen tiefen Abwehrblock und ließ den VfB bis zum Strafraum kommen. Es war Geduld gefordert - und die zeigten die Jungs mit dem Brustring auch.
In den ersten Spielminuten wurde der VfB hauptsächlich über Distanzschüsse gefährlich, ehe Felix Neunhoeffer in Minute 27 mit einem gefühlvollen Flankenball William Recupero fand, der mit dem Kopf ins lange Eck einnetzte. Nach dem verdienten Führungstreffer waren die Gäste gefordert, dennoch spielte weiterhin nur der VfB. Nach einem Ballverlust des KSC in der 35. Minute schalteten die Schwaben schnell um. Ali Aydin fand über die linke Seite Brayann Kenmoe, der den Ball zum 2:0 nur noch einschieben musste. Auch danach machte der VfB weiter Druck: In der 44. Minute fiel ein langer Ball von Tom Brenner auf die Füße von Malik Mosrati, der den Ball perfekt verarbeitete und flach ins lange Eck beförderte. Das 3:0 war gleichzeitig der Pausenstand.
VfB lässt nicht nach
Auch in den zweiten 45 Minuten zeigte sich der VfB weiter spielfreudig. Ali Aydin setzte sich in Minute 51 einmal mehr über die linke Seite durch und fand im Rückraum mit Malik Mosrati einen Abnehmer, der den Ball zum 4:0 ins Netz beförderte und damit einen Doppelpack schnürte. Das Jungwirth-Team erhöhte nach einer knappen Stunde sogar auf 5:0. Der eingewechselte Kian Speidel kam im Mittelfeld an den Ball, trieb den Ball bis zum Strafraum und legte quer auf den Torschützen Arlind Thaqi (62.). Den Schlusspunkt setzte Enrico Wiehle mit einem Distanzschuss in der 89. Spielminute.
Neben der beeindruckenden Offensivleistung seiner Mannschaft hob Trainer Daniel Jungwirth auch die defensive Kompaktheit seines Teams hervor: „Wir haben hinten so gut wie nichts zugelassen. Die Jungs haben das mittlerweile verinnerlicht.“ Schöner Nebeneffekt: Durch den Derbysieg hat die U17 einen neuen vereinsinternen Rekord aufgestellt. Das Team ist seit mittlerweile 26 Pflichtspielen ungeschlagen. Bereits am kommenden Wochenende steht für den VfB das Halbfinale an. Den Gegner ermitteln am Sonntag der 1. FC Köln und der FC Augsburg.