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2. Bundesliga 29. März 2026
DATENCENTER
SCHIEDSRICHTER ZUSCHAUER
Anke Hölscher 609

AUFSTELLUNG

1
Silia Plöchinger
6
Mia Ewa Schmid
7
Caroline Krawczyk
9
Rebecca Antonia Lins
10
Adrijana Mori
11
Alina Gnädig
13
Marike Aurora Dommasch
18
Annika Wohner
24
Julia Hüsch
25
Merle Luise Kirschstein
38
Laura Lindner

ERSATZBANK

5
Elizabeth Cunningham Moore
14
Anncharlotte Hampel
16
Virginia Barrett Eidson
17
Amani Mahmoud
20
Bianca Schmidt
22
Thalia Dias de Souza
23
Johanna Bobbe
30
Amina Bibossynova
33
Maja Elisabeth Poulsen

TRAINER

Steen Gravgaard Ladefoged

AUFSTELLUNG

1
Kiara Beck
7
Daphina Redzepi
8
Maximiliane Rall
11
Rosa Rückert
16
Janina Hechler
17
Muriel Dürr
19
Yuka Hirano
26
Nicole Billa
28
Reena Wichmann
32
Tamar Lea Dongus
33
Fabienne Dongus

ERSATZBANK

2
Linette Hofmann
5
Laureta Temaj
9
Julia Glaser
10
Anja Selensky
13
Leonie Kopp
25
Eve Boettcher
29
Meike Meßmer
30
Joy Castor
79
Haruka Osawa

TRAINER

Nico Schneck

TORE

77 Redzepi 3'
88 Rall 5'
1111 Rückert 45'

AUSWECHSLUNGEN

46' 1111 Gnädig 1414 Hampel
63' 77 Krawczyk 1616 Eidson
63' 1010 Mori 1717 Mahmoud
7979 Osawa 1111 Rückert 74'
22 Hofmann 1717 Dürr 74'
3030 Castor 77 Redzepi 74'
99 Glaser 2626 Billa 83'
WEITERE DATEN EINBLENDEN

Souverän in Potsdam

Blitzstart und Wirkungstreffer erbringen eine komfortable 3:0-Pausenführung sowie am Ende drei wichtige Punkte gegen Turbine Potsdam.

Spielbericht:

Nach der Niederlage im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (2:4) wollten die VfB Frauen gegen den 1. FFC Turbine Potsdam im Karl-Liebknecht-Stadion eine Antwort zeigen. Erstmals an der Seitenlinie stand VfB-Cheftrainer Nico Schneck, der am Donnerstag die Arbeit in Cannstatt aufgenommen hatte. Im Vergleich zur Heimniederlage gegen Mainz 05 nahm der 38-Jährige zwei Änderungen in der Startelf vor: Dafina Redzepi und Fabienne Dongus starteten für Lenelotte Müller (Abiturvorbereitungen) und Leonie Schetter (Sprunggelenksprobleme).

Mit Spielfreude zur 3:0-Pausenführung

Der VfB erwischt einen sehr guten Start und stellt bereits in der Anfangsphase die Weichen auf Sieg, als Dafina Redzepi und Maxi Rall den VfB in Führung brachten (siehe: „die Tore“). Nach einer Viertelstunde musste Kiara Beck dann erstmals nach einem gegnerischen Eckstoß zupacken (16.) – die VfB-Keeperin reagierte jedoch blitzschnell und entschärfte den Versuch sicher. Im Gegenzug wollten die VfB Frauen direkt den dritten Treffer nachlegen, Nicole Billa traf (18.), startete jedoch aus einer hauchzarten Abseitssituation. Die VfB Frauen hatten die Partie weiter im Griff und versprühten Spielfreude – das dritte Tor lag in der Luft. Reena Wichmann (28.) und Maxi Rall (34., 35.) verfehlten das gegnerische Gehäuse noch knapp, ehe Rosa Rückert die Kugel mit dem Pausenpfiff über die Linie drückte.

Weniger Chancen, viel Souveränität

Die zweite Hälfte war deutlich ereignis- und chancenärmer als die ersten 45 Minuten. Rosa Rückert (56.) und Tamar Dongus (71.) hatten mit die besten Möglichkeiten in Weiß-Rot und näherten sich dem vierten Treffer an. Dieser wollte am heutigen Nachmittag jedoch nicht mehr fallen. Zwar zappelte die Kugel in der Schlussphase nochmal im Netz, Yuka Hirano stand bei ihrem technisch feinen Abschluss jedoch ebenfalls minimal im Abseits (88.). Unter dem Strich nehmen die VfB Frauen nach einem souveränen Auftritt drei wichtige Punkte mit nach Cannstatt.

Stimmen zum Spiel:

VfB Frauen-Cheftrainer Nico Schneck: „Wir sind froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Mit dem Start können wir sehr zufrieden sein – die Mädels haben direkt den Druck, die Überzeugung und die Energie auf den Platz bekommen, die wir haben wollten. Wenn du dann nach fünf Minuten 2:0 führst, gibt dir das auch ein Stück weit Ruhe und Sicherheit. Insgesamt haben wir das Spiel sehr gut kontrolliert und es geschafft, den Gegner größtenteils von unserem Tor fernzuhalten. Kurz vor der Pause pariert ‚Ki‘ eine gefährliche Hereingabe gut – kurz danach haben wir mit dem Pausenpfiff zu einem psychologisch sehr guten Zeitpunkt den dritten Treffer nachgelegt. Das war Gold wert.

Aber auch mit der zweiten Hälfte bin ich nicht unzufrieden. Auch da haben wir das Spiel kontrolliert. Wir haben uns zwar nicht mehr so viele Möglichkeiten herausgearbeitet, aber auch vier Tore geschossen, die uns aufgrund von Abseits aberkannt wurden. Hier müssen wir weiterhin an Präzision und Timing arbeiten. Am Ende bleibt ein 3:0-Auswärtssieg, der aus meiner Sicht sehr souverän war. Wir hatten nur drei Tage Zeit, um uns gemeinsam auf das Spiel vorzubereiten. Deshalb bin ich sehr zufrieden.“

Torschützin zum 2:0 Maxi Rall: „Wir sind gut ins Spiel gestartet, die beiden Tore direkt zu Beginn waren wichtig, um früh zu zeigen, dass wir die drei Punkte mit nach Hause nehmen wollen. Es war heute noch nicht alles Gold, das glänzt – wir haben erst drei Tage mit unserem neuen Trainer zusammengearbeitet. Nach der Niederlage letzte Woche war es heute jedoch eine gute Antwort.“

Potsdam-Cheftrainer Steen Gravgaard: „Zunächst herzlichen Glückwunsch an unsere Gäste aus Stuttgart. Sie haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert und es uns in jeglicher Hinsicht sehr schwergemacht. Wir wollten heute ein gutes Ergebnis erzielen und hatten uns gut vorbereitet. Heute war der VfB jedoch ein Stück weit zu gut für uns. Der frühe Doppelschlag hat uns etwas die Luft genommen. In der ersten Hälfte haben wir 40 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen und Lösungen zu finden. Das 0:3 kurz vor der Pause hat enorm wehgetan. In der Halbzeitpause haben wir uns nochmals etwas vorgenommen, am Ende kann die Tordifferenz wichtig werden. Deshalb bin ich auch zufrieden, wie sich das Team in der zweiten Hälfte präsentiert hat.“

Die Tore:

3. Minute: Schöne Vorarbeit von Reena Wichmann über die rechte Seite, die Dafina Redzepi ins Szene setzt. Die VfBlerin mit der Rückennummer sieben lässt sich nicht zweimal bitten und schiebt zur 1:0-Führung ein.

5. Minute: Rosa Rückert leitet die Kugel per Außenrist wunderbar auf Maxi Rall weiter, die die Potsdamer Keeperin elegant zum 2:0 überwindet.

45. Minute: Schöne Eckballvariante der VfB Frauen! Dafina Redzepi tritt den Eckstoß kurz auf Nicole Billa, die ihre Gegenspielerin durch eine Körpertäuschung aussteigen lässt und so den Ball flach auf Rosa Rückert in den Fünfmeterraum spielen kann. Rosa Rückert muss nur noch einschieben – 3:0 für den VfB!

So spielte der VfB: 1 Beck – 7 Redzepi, 8 Rall, 11 Rückert, 16 Hechler, 17 Dürr, 19 Hirano, 26 Billa, 28 Wichmann, 32 T. Dongus, 33 F. Dongus (C)

Zunächst auf der Bank: 25 Boettcher – 2 Hofmann, 5 Temaj, 9 Glaser, 10 Selensky, 13 Kopp, 29 Meßmer, 30 J. Castor, 79 Osawa

Das nächste Spiel:

Am Karsamstag, 4. April geht es für die VfB Frauen auswärts gegen den VfR Warbeyen. Spielbeginn ist um 14 Uhr.