| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Anke Hölscher | 284 |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 46' | ||||
| 55' | ||||
| 55' | ||||
| 58' | ||||
| 67' | ||||
| 77' | ||||
| 84' |
Spielbericht:
Im Vergleich zum 3:1-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach nahm Cheftrainer Heiko Gerber zwei Änderungen vor. Fabienne Dongus rückte nach ihrer überstandenen Gehirnerschütterung wieder zurück in die Startelf, Reena Wichmann feierte ihr Debüt in jener. Linette Hofmann nahm dafür zunächst auf der Bank Platz, Dafina Redzepi fiel aufgrund einer Gehirnerschütterung aus und blieb in Stuttgart.
Viktoria verfehlte vom Punkt
Vor rund 280 Zuschauern – darunter 50 VfBlerinnen und VfBler – erarbeiteten sich die Mädels aus Cannstatt die erste Möglichkeit. Startelfdebütantin Reena Wichmann rutschte ihre Hereingabe zwar etwas über den Fuß, dadurch senkte sich die Kugel jedoch gefährlich und verfehlte das gegnerische Gehäuse nur knapp (12.). Nur drei Minuten später probierte es Maxi Rall ebenfalls über die rechte Seite kommend – ihr Abschluss rauschte jedoch an die Latte (15.). Viktoria Berlin ist mit nur 16 Gegentoren für ihre Defensivstärke bekannt und tauchte zugleich immer wieder gefährlich vor dem Kasten von VfB-Keeperin Kiara Beck auf. Senanur Yavuz (18.) gelang der erste gute Abschluss für die Gastgeberinnen, der jedoch kein Problem für die VfB-Torspielerin darstellte. Es entwickelte sich eine intensive und umkämpfte Partie, gespickt mit Ungenauigkeiten auf beiden Seiten. Nach 38 Minuten zeigte die Unparteiische Anke Hölscher jedoch auf den Punkt, vorangegangen war ein Foulspiel von Laureta Temaj an Nina Ehegötz. Viktoria-Spielerin Anna Höfker trat an, setzte die Kugel an die Latte und köpfte im zweiten Versuch ein – da kein Kontakt dazwischenlag, wurde der Treffer zurückgenommen. So stand die Null zur Pause auf beiden Seiten.
Offener Schlagabtausch in Hälfte zwei
Viktoria Berlin kam gut aus der Halbzeit und beschäftigte die VfB-Defensive erneut (Nina Ehegötz, 47.). Aber auch der VfB spielte auf den Führungstreffer, der Maxi Rall (63.) kurz nach der Stundenmarke beinahe gelang. In der Schlussphase hatten sowohl Viktoria Berlin (Senanur Yavuz, 82.) als auch die VfB Frauen durch Nicole Billa (90.) die Chancen auf den Lucky Punch, dieser sollte am heutigen Sonntag jedoch nicht gelingen. So blieb es bei der Punkteteilung in der Hauptstadt.
Die Stimmen zum Spiel:
Cheftrainer Heiko Gerber: „Es ist ein gewonnener Punkt für uns, so ehrlich müssen wir sein. Viktoria Berlin war sehr griffig und zweikampfstark gegen uns. Wir haben uns in der Vorwärtsbewegung heute sehr schwergetan, hatten aber auch unsere Möglichkeiten, die wir nicht sauber zu Ende gebracht haben. Insgesamt hatte Viktoria vielleicht nicht so viele Großchancen, aber sie haben auch einen Elfmeter verschossen. Dennoch Kompliment an meine Mannschaft. Wir wussten, dass es heute schwierig wird. Nach Meppen hat Viktoria die wenigsten Gegentore der Liga bekommen. Wir wollten zu Null spielen, das ist uns gelungen. Nach vorne müssen wir allerdings mutiger spielen und die Linien brechen – das haben wir heute nicht hinbekommen.“
Startelf-Debütantin Reena Wichmann: „Ich habe mich gefreut, dass ich heute von Anfang an spielen durfte, hätte die Partie jedoch lieber gewonnen. Wir hatten unsere Chancen, aber auch einen Elfmeter gegen uns. Am Ende nehmen wir den Punkt mit.“
So spielte der VfB: 1 Beck – 5 Temaj, 8 Rall (30 J. Castor, 77.), 16 Hechler, 19 Hirano, 20 Beuschlein (C) (11 Rückert, 55.), 26 Billa, 28 Wichmann, 32 T. Dongus (3 Müller, 46.), 33 F. Dongus (2 Hofmann, 55.), 77 Schetter
Zunächst auf der Bank: 25 Boettcher – 2 Hofmann, 3 Müller, 4 Schäfer, 9 Glaser, 11 Rückert, 13 Kopp, 29 Meßmer, 30 J. Castor
Das nächste Spiel:
Am Sonntag, 22. Februar, empfangen die VfB Frauen Eintracht Frankfurt II. Anpfiff beim PSV Stuttgart ist um 14 Uhr.